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Küchenmeile A30: Ein (kulinarisches) Feuerwerk für den Handel

Ostwestfalen war auf Sonntag herausgeputzt und alle strahlten mit der Spätsommersonne um die Wette: Ob auf der area 30 (u.a. Amica, Caso, Haier & Samsung), im KitchenCenter (AEG), der Architekturwerkstatt (u.a. Liebherr) oder im house4kitchen (u.a. Neff-Weltpremiere) in Löhne oder auf Gut Böckel (u.a. Bauknecht, Beko Grundig, Gorenje, Miele, Smeg), die Küchenmeile A30 war nicht nur ein großer Erfolg, sie dürfte auch Maßstäbe für das Messegeschehen (nicht nur in Ostwestfalen) setzen. Apropos Maßstäbe: Mit dem neuen Bora-Flagship-Store in Herford ist ein Hausgeräte-Satellit dazugekommen, den man auf seiner Reise nach Ostwestfalen nicht verpassen sollte.


Mehr zur Küchenmeile A30

Hier der Weltkonzern Electrolux mit Cluster Manager für Deutschland und Österreich, Michael Geisler, dort der Mittelständler aus dem Sauerland, Caso Geschäftsführer Peter Braukmann. Was beide eint: Sie kommen bei der Bilanz der Küchenmeile A30 ins Schwärmen: „Für uns die beste Ausstellung jemals in Ostwestfalen“, sagen beide unisono auf Nachfrage von infoboard.de.

Hier, im Bermuda-Dreieck zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachen, zwischen den Autobahnen A2 und A30, treffen sich nicht nur alle, die mit dem Thema Küche in Zentraleuropa zu tun haben, hier kommen auch Marken und Unternehmen (u.a. Bauknecht, Neff, Smeg), die wir auf der IFA in Berlin vergeblich suchen. Damit nicht genug: Siemens feierte in diesem Jahr Premiere auf der Küchenmeile, Bosch zieht 2024 nach. Und die Premium-Marke Miele lockte in diesem Jahr mehr Fachbesucher in den Showroom des herrschaftlichen Gut Böckel, denn nach Berlin.

Visitor Journey par excellence

Apropos Berlin und IFA: Berlin hinschauen! Wer vergangene Woche die Küchenmeile A30 besuchte, merkte schnell den Unterschied. Was die Wertschätzung für die Aussteller wie die Fachbesucher – überall Premium! – anbelangt, aber auch was eine gelungene „Visitor Journey“ ausmachen kann.

Die Ausstellungs- und Messezentren waren auf Sonntag herausgeputzt und an den Land- wie Bundesstraßen bestens beschildert. Kaum von der Autobahn abgefahren, war das Messe-Feeling überall da und spürbar. Stieg man indes wenige Tage zuvor in Berlin aus der S-Bahn am Bahnhof „Messe Süd“ aus, hatte man kaum den Eindruck, dass man die Messebesucher hier „herzlich willkommen“ heißt. „Einfach die Zuwege zur Messe mal ‚kärchern‘ wäre ein Anfang“, ätzte ein hochrangiger Aussteller.

Ostwestfalen brodelte & brutzelte

Egal, Ostwestfalen brodelte, brutzelte und brummte, überall wurde gekocht und gegessen, gezeigt und erklärt. Wir wiederholen uns gerne: Hier, beim Thema Einbau, wirken die Hausgeräte wie Edelsteine in ihrer Fassung. Und Geschäfte lassen sich in einem Umfeld wie diesem natürlich auch wunderbar anbahnen. Erst recht, wenn man einen wie Christian Mittermeier bei AEG in der Showküche stehen hat. Ein kulinarisches Feuerwerk auf der Zunge mit betörender Aromenfülle, bei der sich im anschließenden Gespräch kein Wunsch, keine Kondition mehr abschlagen lässt …

Black Beauty

Wer auf Gut Böckel in diesem Jahr den Showroom von Smeg besuchte, dem fielen sofort die zahlreichen Einbau-Neuheiten in edlem Schwarz auf, von extrabreiten Modellen bis hin zu den Kompaktgeräten. Markantester Blickfang im Smeg Showroom waren der neue XL-Einbaukühlschrank und sein Pendant, der 75 breite Backofen aus der Designlinie Linea in Deep Black. Die großvolumigen Geräte richten sich an anspruchsvolle Hobbyköche, denen viel Platz genauso wichtig ist wie ein modernes und einzigartiges Design.

Silke Eckstein, Gesamtvertriebsleitung Hausgeräte bei Smeg Deutschland: „Diese Geräte außerhalb der Norm sind ausgesprochen gut angekommen. Die vielen positiven Kundenstimmen bestätigen: Smeg hat mit diesem neuen Format wie-

der einmal einen Nerv getroffen.“ Auch beim Messefazit überwiegt der Optimismus. Olaf Nedorn, Geschäftsführer Smeg Deutschland: „Die intensiven Gespräche haben mir bestätigt: Trotz herausfordernder Zeiten gibt es auch viel Optimismus für den Herbst und das Jahresendgeschäft.

Eine großartige Küchenshow

Was bleibt: In den Messezentren auf der Küchenmeile A30 ging es bei unseren Besuchen am Messe-Sonntag und Messe-Montag äußerst lebhaft, mitunter gar mit „Geschiebe“ zu. Die Besucherzahlen? Die zwölfte Ausgabe der area30 fand enormen Zuspruch bei allen Beteiligten. Die Fach- und Ordermesse der Küchenbranche zog exakt 12.316 Besucher aus Europa an.

Das Fazit des Messeveranstalters Trendfairs für die area30: „Sechs Tage gefüllt mit Inspiration, Neuheiten, tollen Gespräche, bestem Networking und Wissensaustausch.

Aussteller und Besucher berichten über eine erfolgreiche Fachmesse: zum einen im Hinblick auf eine ergebnisreiche Order sowie aussichtsreiche Geschäftsanbahnungen und zum anderen über eine gute Stimmung.“

Aber eigentlich ist es ja unerheblich, ob die Besucherzahlen für die gesamte Küchenmeile A30 über Vorjahr oder leicht drunter lagen. Fakt ist: Ostwestfalen bot eine großartige Küchen-Show! Da ließ sich die Absatzflaute bei Hausgeräten und Küchen für einige Momente wunderbar ausblenden …

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