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Halten die EK/servicegroup auch zu Pandemiezeiten stabil auf Kurs (v.l.): die Vorstände Martin Richrath und Susanne Sorg sowie Vorstandsvorsitzender Franz-Josef Hasebrink.
Halten die EK/servicegroup auch zu Pandemiezeiten stabil auf Kurs (v.l.): die Vorstände Martin Richrath und Susanne Sorg sowie Vorstandsvorsitzender Franz-Josef Hasebrink.
Story

Das hatte „Wumms“! Digitale EK LIVE als Business-Beschleuniger

Endlich wieder eine echte Messe! Digital zwar, aber mit vielen Live-Präsentation aus Handel und Industrie sowie reichlich Spielraum für Smalltalk und Ordergespräche. Ende vergangener Woche lieferte die EK/servicegroup anlässlich der ersten rein digitalen Ausgabe der EK LIVE eine überzeugende Antwort auf das „new normal“.

Über 200 Aussteller mit rund 300 Marken und das EK-eigene Lagerprogramm präsentierten sich auf einer Messe-Plattform, die ein völlig neues, intuitives Messe-Erlebnis (und persönliche soziale Kontakte!) ermöglichte, zu der rund 1.500 Fachbesucher – davon rund 1.000 Handelspartner – aus dem deutschsprachigen Raum angemeldet waren. Dabei demonstrierte der Bielefelder Mehrbranchenverbund auf souveräne, überzeugende Art und Weise, wie man seine Händler mit reichlich Spirit und Wir-Gefühl, aber auch mit einem echten Technik-Sprung auf die aktuellen Herausforderungen einschwören kann.

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Zugegeben, die reinen Produkt-News und Sonder-Konditionen der ausstellenden Unternehmen virtuell zu präsentieren, das hat man anderswo, übrigens auch bei der www.messe-im-netz.de von infoboard.de, schon so ähnlich gesehen. „Business as usual“ eben auf hohem Niveau. Was die digitale EK LIVE unstrittig zu einem Trendsetter macht, waren die virtuellen Begegnungsmöglichkeiten zwischen Händlern, Industriepartnern und den EK-Verantwortlichen auf einer eigenen Kommunikationsplattform.

Auf der digitalen Messefläche via Avatar über die EK LIVE: Der Andrang vor den Messeständen war enorm, was wir aus datenschutzgründen so nicht zeigen können.
Auf der digitalen Messefläche via Avatar über die EK LIVE: Der Andrang vor den Messeständen war enorm, was wir aus datenschutzgründen so nicht zeigen können.

Als sein eigener Avatar über die Messe

Das Start-up „Wonder“, inzwischen als Shootingstar unter den Videokonferenz-Anwendungen gehandelt, machte dynamische Gespräche erst möglich. Ob auf den Aussteller-Ständen oder in der „get together“-Area am (vertrauten) Haupteingang an der Elpke in Bielefeld. Die Logik bei „Wonder“ gleicht der einer Cocktail-Party: Der Messebesucher hatte den Überblick, wer alles im Raum ist, kann sich jederzeit aus Unterhaltungen ausklinken oder ganz neue Gesprächsrunden gründen.

Möglich wird das durch eine Landkarten-Ansicht, auf der man sich wie in einem Videospiel mit seinem Avatar bewegen kann. Kommt der Nutzer einem anderen Gast oder einer Gesprächsrunde näher, öffnet sich der Videochat. Sich mit der eigenen „Avatar-Spielfigur“ über die Messe zu bewegen, das erinnerte bisweilen gar an die Präsenzmessen. Genial!

Die digitale EK LIVE bot ein neues, intuitives Messe-Erlebnis.
Die digitale EK LIVE bot ein neues, intuitives Messe-Erlebnis.

Und absolut kein Gimmick. Wie wir in der „get together“-Zone informell von Industriepartnern wie Händlern erfahren haben, war das Feedback äußerst positiv. „Wie gemacht auch für die hybriden Messen der Zukunft“, so Rommelsbacher-Gesamtvertriebsleiter Danyal Riediger zu infoboard.de.

Nicht minder innovativ: Der 360-Grad-Marketingansatz von „electroplus küchenplus“, der die Customer Journey – für Händler wie für Kunden! – in eine neue digitale Sphäre katapultiert. Via „matterport“ sind wir über den neuen Mustershop von „electroplus küchenplus“ flaniert. Gestochen scharfe Bilder, viele Kontaktpunkte für vertiefende Informationen rund um Marken, Geräte und Aktionen. Vor allem: Man ist sein eigener Regisseur, bestimmt Tempo und Richtung. (Weitere Infos zur 360-Grad-Tour bei electroplus finden Sie hier.) Unser Eindruck: Mit Technologien wie diesen wird die EK/servicegroup zum Takt- und Impulsgeber für Messeveranstaltungen und den Omnichannel-Handel der Zukunft. Zumindest ist uns von anderen Verbundgruppen nichts Vergleichbares bekannt.

Im digitalen Messe-Austausch: Daniel Kullmann (links), Vorstandsvorsitzender Franz-Josef Hasebrink (unten rechts) und infoboard.de-Chefredakteur Matthias M. Machan (oben rechts).
Im digitalen Messe-Austausch: Daniel Kullmann (links), Vorstandsvorsitzender Franz-Josef Hasebrink (unten rechts) und infoboard.de-Chefredakteur Matthias M. Machan (oben rechts).

Hoffen auf die „Roaring Twenties“

Vorstandsvorsitzender Franz-Josef Hasebrink zeigte sich vom besonderen Zusammenhalt der Händlergemeinschaft beeindruckt. „Die Pandemie-Beschränkungen drücken im Einzelhandel stark auf Stimmung und Bilanzen. Umso mehr begeistert mich die Leidenschaft, Flexibilität und Innovation, mit der sich unsere Handelspartner über das Jahr hinweg der existenzbedrohenden Lage entgegengestellt haben.“

Verhalten optimistisch Hasebrinks Blick nach vorne. „Es gibt Perspektiven. Wir blicken mit Zuversicht ins neue Jahr.“ Mehr noch: „Der Virus hat es nicht geschafft, die Lust auf Handel zu beenden.“ Die Lust auf Konsum und das Erleben sei da. Und flacht die Pandemie erst einmal ab, hofft Hasebrink gar auf Effekte wie in den „Roaring Twenties“.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: „Die Einen profitieren, die Anderen leiden“, so Hasebrink mit Blick auf die gravierenden Folgen des neuerlichen und verschärften Lockdowns: „Der Staat ist verpflichtet, das Sonderopfer des Fachhandels auszugleichen. Das ist keine Bitte, das ist deine Forderung!“

„Der Staat ist verpflichtet, das Sonderopfer des Fachhandels auszugleichen. Das ist keine Bitte, das ist deine Forderung!“, Franz-Josef Hasebrink, Vorstandsvorsitzender EK/servicegroup.
„Der Staat ist verpflichtet, das Sonderopfer des Fachhandels auszugleichen. Das ist keine Bitte, das ist deine Forderung!“, Franz-Josef Hasebrink, Vorstandsvorsitzender EK/servicegroup.

„Irgendwann haut es den stärksten Eskimo vom Schlitten“

Um Liquiditätsengpässe und Insolvenzen (coronabedingte Insolvenzen gibt es bei der EK bislang nicht) zu vermeiden, sei die stattliche Hilfe so zu gestalten, dass sie Nutzen bringe und schnell wirke. Hasebrink unterstrich, dass die Entwicklung des Fachhandels und die Entwicklung der Innenstädte nicht voneinander zu trennen sind. Und wenn der Lockdown bis Ostern andauen würde? „Irgendwann haut es den stärksten Eskimo vom Schlitten!“

020 sei für die EK aber ein erfolgreiches Jahr gewesen: „Wir stehen gelassen und stabil da, haben viele bereichernde Erfahrungen gewonnen. Unsere Innovationsrate war so hoch wie nie zuvor. Und: „Unser Verbund funktioniert. Die Gemeinschaft von 4.000 Händlern trägt.“

Die wirtschaftlichen Kennzahlen der Gruppe werden erst auf der Hauptversammlung im April bekannt gegeben. Finanzvorstand Martin Richrath gab aber einen kurzen Einblick in die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2020: Für die Gruppe zeichnet sich ein Umsatzminus von rund sechs Prozent auf 2,14 Mrd. EUR im Vergleich zu 2019 (2,28 Mrd. EUR) ab.

„Angesichts zweier Lockdowns sind wir mit dieser Entwicklung sehr zufrieden“, zog Richrath mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Krise ein erstes Fazit. Dabei profitieren die Bielefelder auch von ihrer Aufstellung als Mehrbranchenverbund: Deutliche Umsatzverluste in den Geschäftsfeldern Fashion und Sport stehen stattliche Zuwächse in anderen Bereichen, wie beispielsweise dem Geschäftsfeld „Home“ (mit dem Rennpferd „electroplus“), Media, Living und DIY gegenüber. „In der Business Unit EK Home liegt Elektro marktkonform deutlich im Plus, während wir mit der electroplus-Gruppe sogar einen zweistelligen prozentualen Umsatzzuwachs erzielen konnten“, so Daniel Kullmann, Abteilungsleiter Corporate Marketing & Communications bei der EK.

„Nach dem aktuellen Feedback unserer Händler und Aussteller waren wir mit unserer Frühjahrsmesse sowohl inhaltlich als auch technisch sehr gut unterwegs“, Daniel Kullmann, Leiter Corporate Marketing & Communications, EK/servicegroup.
„Nach dem aktuellen Feedback unserer Händler und Aussteller waren wir mit unserer Frühjahrsmesse sowohl inhaltlich als auch technisch sehr gut unterwegs“, Daniel Kullmann, Leiter Corporate Marketing & Communications, EK/servicegroup.

Stabile wirtschaftliche Lage

Dementsprechend rechnen die EK-Verantwortlichen erneut mit einem positiven Jahresergebnis, verweisen gleichzeitig auf die nach wie vor stabile wirtschaftliche Lage des Unternehmens, die auch 2021 den nötigen finanziellen Spielraum für die aktive Marktgestaltung zum Nutzen der Handelspartner sichert. Richraths Ausblick auf 2021: „Wir sehen uns gut gewappnet. Unser Händler-Mittelstand ist sehr robust.“

„Wir sehen uns gut gewappnet. Unser Händler-Mittelstand ist sehr robust“, EK-Vorstand Martin Richrath.
„Wir sehen uns gut gewappnet. Unser Händler-Mittelstand ist sehr robust“, EK-Vorstand Martin Richrath.

Auch das Volumen der Ausschüttung an die Mitglieder, wenn man so will die zentrale Erfolgskennziffer einer Verbundgruppe, bleibt auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Aktuell konzentriert sich die EK auf den konsequenten Ausbau der Leistungen für die Handelspartner. Beispielsweise auf die Marktdurchdringung erfolgreich wachsender Shopkonzepte wie „electroplus küchenplus“ oder Marketing-Kampagnen wie „Starker Fachhandel. Von Herzen gern“, die die Vor-Ort-Kompetenzen der Unternehmen und Unternehmer-Persönlichkeiten in den Mittelpunkt rückt.

Über alle Geschäftsbereiche hinweg wurde zudem an allen denkbaren Stellschrauben gedreht, um den Fachhandel vor Ort in Zeiten des notwendigen Abstands in den Köpfen und Herzen der Kunden präsent zu halten: von Online-Marketing-Kampagnen und Abhol- und Lieferservices über “Window-Shopping” mit telefonischer Beratung der Kunden vor dem Geschäft bis hin zu eigenen Online-Shopping-TV-Sendungen der Händler.

„Wir haben gemeinsam einiges richtig gemacht“, resümierte Hasebrink. Allerdings warnte er mehrfach vor den Folgen des Lockdowns für den Handel: „Der Einzelhandel braucht jetzt einen schnellen, unbürokratischen und realitätsnahen Verlustausgleich für die entgangenen Erträge, sonst drohen Insolvenzen im Handel, die unsere Städte nachhaltig verändern.“

Sorg: „Händler zu Omnichannel-Händlern machen“

Zur Generierung dringend benötigter Erträge im Fachhandel stellten die Bielefelder auf der EK LIVE gemeinsam mit über 200 Lieferanten ein breites Leistungsportfolio vor – im neuen Format, aber in bekannt kreativer Angebotsvielfalt für das stationäre und digitale Handeln. Etablierte Top-Marken und innovative Erstaussteller stellten ihre Sortimente und attraktive Messekonditionen vor. Reichlich Input gab es auch zu den neusten Entwicklungsstufen der Shop-Konzepte: Komplett runderneuert zeigte sich die (digital begehbare) Konzeptfläche von „electroplus/küchenplus“ – das hatte auch am heimischen Bildschirm eine sehr reale Anmutung. Chapeau!

EK-Vorstand Susanne Sorg: „Wir wollen unsere Händler zu Omnichannel-Händlern machen.“
EK-Vorstand Susanne Sorg: „Wir wollen unsere Händler zu Omnichannel-Händlern machen.“

Auf großes Interesse der Messebesucher stieß das breite Spektrum digitaler Leistungen wie der Mehrbranchen-Marktplatz www.compravo.de : Die Online-Offensive der Bielefelder soll nahtlos fortgesetzt werden. Vorstand Susanne Sorg: „Die digitale Transformation bleibt ein Fokusthema der Verbundgruppe. Wir wollen unsere Händler zu Omnichannel-Händlern machen.“

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