Viele Informationen, viele Veränderungen: das neue Energielabel. Grafik: www.stromspiegel.de
Viele Informationen, viele Veränderungen: das neue Energielabel. Grafik: www.stromspiegel.de
Markt & Branche

EU-Energielabel: Das Ende von Doppelplus und Dreifachplus

Seit 1. März gilt das neue Energielabel für Haushaltsgeräte. infoboard.de hat darüber bereits Anfang Februar in einer Topstory berichtet. Die neue Kennzeichnung der Europäischen Union (EU) soll das Vergleichen und Auswählen von Geräten erleichtern und für mehr Effizienz sowie mehr Klimaschutz sorgen. Bindend ist das Label zunächst für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Waschtrockner, TV-Geräte und Computer-Monitore.

A bleibt die Ausnahme

Zwar wird das Label auch in Zukunft wie gewohnt die Skala von A bis G und die Ampel-Farbeinstufung von Grün bis Rot anwenden, allerdings sind die Richtwerte für die Energieeffizienz angepasst worden. Dies wird dazu führen, dass die Einstufung A vorerst die Ausnahme sein wird. Wer zuvor nach bestem Wissen und Gewissen Geräte angeschafft hat, deren Effizienz in den grünen Bereichen angesiedelt war, landet ab sofort in den Bereichen Hellgrün bis Rot.

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Der ZVEI hat alle Informationen rund um das neue Energielabel in einer Broschüre zusammengefasst.
Der ZVEI hat alle Informationen rund um das neue Energielabel in einer Broschüre zusammengefasst.

Beispielsweise werden viele Kühlschränke, die sich bisher mit einem „A+++“ und Grün schmücken durften, nun in den Klassen D (Hellgrün) oder E (Orange) landen, nur die besonders energieeffizienten Modelle werden voraussichtlich ein C (und weiterhin Grün) erreichen. Natürlich sind die Geräte in der Nacht auf den 1. März nicht ineffizienter oder schlechter – nur die Kriterien für eine Spitzeneinstufung sind mit dem neuen Label dann deutlich schärfer geworden.

Das neue Label bringt nicht nur eine breitere Verteilung über die Effizienzklassen mit sich – dem neuen Bewertungsmaßstab liegen unter anderem auch Änderungen bei den Berechnungsgrundlagen für die Energieeffizienz zu Grunde. So ging man beispielsweise bei der Berechnung des Jahres-Energieverbrauchs bisher von unterschiedlichen Zyklen aus. Bei Spülmaschinen wurde mit 280 Durchgängen pro Jahr kalkuliert, bei Waschmaschinen mit 220 Waschladungen. Künftig wird der Energieverbrauch einheitlich auf 100 Durchgänge bezogen.

Welche Anstrengungen die Industrie mit Blick auf das neue EU-Label unternommen hat, zeigt unser Blick auf Bosch, Liebherr und Samsung. Der ZVEI hat zudem alle Informationen rund um das neue Energielabel zusammengefasst. Die Broschüre finden Sie hier.

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