Story

„Wir behalten den Überblick!“

Ob Mieter, Hauseigentümer oder Bauherr, ob Bestandsimmobilie oder Neubau: Wer eine neue Küche inklusive Einbaugeräte plant, muss eigentlich 14 Tage Urlaub nehmen, Nerven wie Drahtseile haben, ständig improvisieren können – oder sich einem Generalunternehmer anvertrauen. „Wir behalten für unsere Kunden den Überblick und wissen, was wichtig ist“, sagt Mario Ruder. Der 53-jährige Unternehmer betreibt an fünf Standorten in Berlin (sowie in Hamburg und Köln) „Ruder Küchen & Hausgeräte.“ Damit sich der leidenschaftliche Marathonläufer auf sein Kerngeschäft und seine Kunden konzentrieren kann, vertraut er der Expertise von electroplus und küchenplus, den beiden Erfolgsformaten der Bielefelder EK.


Ruder im Berliner Forum Köpenick: Im Untergeschoss stehen Hausgeräte im Mittelpunkt.
Ruder im Berliner Forum Köpenick: Im Untergeschoss stehen Hausgeräte im Mittelpunkt.

Spandau, Neu-Westend, Lichtenberg, Alt-Friedrichfelde und Köpenick: Wenn es um das Thema Küche geht, ist Ruder in Berlin ein Platzhirsch. Von der Planung einer Küche bis zur Montage bietet Ruder mit seinen insgesamt 50 Mitarbeitern nahezu alles aus einer Hand. Das ist gerade in Zeiten wie diesen ein immenser Vorteil.

Ruder, seit dem Jahr 2003 alleiniger geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, bei einem Besuch von infoboard.de Anfang September in Berlin: „Handwerkertermine zu bekommen ist ja eine Herkulesaufgabe. Da liegt es auf der Hand, dass die Menschen Ihre Fragen rund um den Lebensraum Küche in einer Planung, ausgeführt durch eine Firma ihres Vertrauens wissen wollen.“ Geplant wird in einem der Küchenstudios, beim Kunden zuhause, im Online-Termin oder in einem der über 15 Bauherrencentern von Kooperationspartnern aus der Hausbau-Branche.

Empfehlungsmarketing spielt große Rolle

Das Empfehlungsmarketing spielt bei Ruder denn auch eine große Rolle. Genauso wie Messe-Besuche: Natürlich haben wir Mario Ruder im September erst auf der IFA in Berlin, dann auf der EK LIVE in Bielefeld getroffen. Mindestens genauso wichtig sind für ihn in Sachen Akquise aber auch Immobilienbörsen & -Messen und der permanente Kontakt mit Architekten, Bauherren wie Bauträgern.

„Manchmal bauen wir jetzt sogar die neuen Einbaugeräte noch vor dem eigentlichen Einzug in ein neues Haus in die alte Küche ein, weil man schon jetzt Energie sparen möchte“, Mario Ruder.
„Manchmal bauen wir jetzt sogar die neuen Einbaugeräte noch vor dem eigentlichen Einzug in ein neues Haus in die alte Küche ein, weil man schon jetzt Energie sparen möchte“, Mario Ruder.

Ruder Küchen & Hausgeräte versteht sich als ein Kompetenzzentrum für Bauherren, Hauseigentümer und Wohnungsmieter. Mario Ruder: „Bei uns können sich die Kunden beraten lassen, wenn sie ihre alten, stromfressenden Hausgeräte gegen neue, sparsame Technik tauschen wollen. Hinzu kommt unsere Planungsleistung für Neubauvorhaben oder die Neugestaltung einer Küche für Bestandsimmobilien. Wir behalten den Überblick. Das geht bei der Positionierung der Strom- und Wasseranschlüsse los und endet letztlich bei der Frage, welches Hausgerät an welcher Stelle einer Küchenzeile positioniert wird.“

Wer ein Haus baut, steht vor mannigfaltigen Herausforderungen. Bei Ruder Küchen weiß man das. Daher sind regelmäßige Zusammenkunft zwischen neuen und ehemaligen Bauherren, den dazugehörigen Baubegleitern sowie den eigenen Küchenplanern obligatorisch. Bei exklusiven Kochevents werden Erfahrungen ausgetauscht, aktuelle Fragen besprochen oder Inspirationen in Sachen Hausbau und Küchenplanung mitgenommen. Der Vorteil: Koch-Events in den Filialen sowie zahlreiche Vorführgeräte bauen Berührungsängste ab. „Wir nehmen jedes Anliegen ernst und stehen unseren Kunden vor, während und nach dem Kauf mit Rat und Tat zur Seite – wie es sich für einen Fachhändler gehört“, bringt Mario Ruder die Firmenphilosophie auf den Punkt.

Ein individuelles Markenprodukt

„Jede Ruder Küche ist ein individuelles Markenprodukt, die später in den eigenen vier Wänden zu einem Großteil den Lebensmittelpunkt im Haus darstellt. Das sollte von Anfang bis zum Ende gründlich durchdacht sein“, so Ruder. Natürlich baut er auf die „blue chips“ der Branche, beispielsweise auf Nobilia und Häcker bei den Küchenlieferanten sowie ein breit gefächertes Sortiment an Einbaugeräten.

Indes: „Wir bieten individuelle Beratung in wirklich jeder Preisklasse. Da wir der EK Group angeschlossen sind, kaufen wir wie die ganz Großen der Branche ein, bieten dazu aber den besten Service wie die nachbarschaftliche Nähe des Fachhandels.“

„Bei electroplus wie küchenplus kann ich mir individuell und passgenau die Leistungen zusammenstellen, die ich für mein Geschäft brauche, um online wie offline optimal aufgestellt zu sein“, Mario Ruder.
„Bei electroplus wie küchenplus kann ich mir individuell und passgenau die Leistungen zusammenstellen, die ich für mein Geschäft brauche, um online wie offline optimal aufgestellt zu sein“, Mario Ruder.

Der Kontakt zu den Bielefeldern besteht bereits seit der Wendezeit im April 1990. Die damals vertriebenen Geräte der DDR-Marke „Foron“ gehörten schnell der Vergangenheit an. Heute ist die gemeinsame Zusammenarbeit mit der EK von einer starken Verbundenheit geprägt. Ruder: „Die Kombination aus Küchen und Hausgeräten ist ideal. Ich weiß die EK in guten wie in schlechten Zeiten auf meiner Seite.“

Dazu gehört auch das Thema der digitalen Transformation. Denn die überwiegend regional angepeilte Zielgruppe (die Großräume Berlin, Hamburg und das Rheinland) erwartet eine überzeugende digitale Positionierung. Der zentral aus Bielefeld gesteuerte Content auf der electroplus küchenplus-Website und die Unterstützung auch in technischen Fragen machen es im Geschäftsalltag leicht, über alle digitalen Kommunikationskanäle auf die Kunden zuzugehen.

electroplus küchenplus: leistungsstark & passgenau

Zudem kümmern sich die Ostwestfalen um personalisierte Werbemaßnahmen inklusive Aussteuerung über Social Media und Google, um Slider für Home- und Landingpages, Facebook-Einträge und Google My Business-Auftritte wie die digitale Regalverlängerung über Digital Signage.

Ruder: „Das alles ist echt leistungsstark. Bei electroplus wie küchenplus kann ich mir individuell und passgenau die Leistungen zusammenstellen, die ich für mein Geschäft brauche, um online wie offline optimal aufgestellt zu sein.“ Wahr ist aber auch: Es bedarf schon eines Unternehmers, der den Werkzeugkasten der EK und das 360-Grad-Marketing für sich zu nutzen weiß.

Wir behalten für unsere Kunden den Überblick und wissen, was wichtig ist“, sagt Mario Ruder.
Wir behalten für unsere Kunden den Überblick und wissen, was wichtig ist“, sagt Mario Ruder.

Mario Ruder ist sicher kein „Lautsprecher“ der Branche. Er ist vielmehr ein prima Beispiel dafür ist, dass es neben einem quasi Rundum-Sorglos-Konzept der EK auch eines agilen Unternehmers bedarf, der entsprechende Pläne, Ziele und Visionen hat und diese dann konsequent und mit Weitsicht umsetzt – ein perfektes Match.

Der erfolgreiche Familienunternehmer – sein Sohn Joel ist längst mit am Start und kümmert sich im Unternehmen u.a. um das Thema Smart Home – plant und montiert aber nicht nur Küchen. Bei unserem Besuch in Köpenick und Lichtenberg entdecken wir auch chice Bad- und Wohnzimmermöbel, Garderoben und Speisekammern. Ruder: „Die Grenzen sind fließend. Viele Bauherren wünschen sich einen nahtlosen Übergang vom Wohnzimmer zur Küche.“

Dabei bleibt das persönliche Budget der Kunden immer im Blick. „Wir behandeln jeden Kunden mit der gleichen Lösungsorientierung – egal ob bei einer teuren Luxusküche oder der ersten Küche für die Studenten-WG“, so Ruder. Der Service reicht dabei von individueller Beratung über den Aufmaß-Service und eine 3D-Planung bis hin zu Lieferung und Montage durch einen eigenen Kundendienst mit Monteuren. Eine freiwillige Zertifizierung der Servicequalität durch den TÜV Thüringen konnte Ruder Küchen mit einem sehr hohen Übereinstimmungsgrad abschließen und erfüllte so den Kriterienkatalog des TÜV Thüringen zu nahezu 100%.  

Hatten Spaß beim Küchenevent bei Mario Ruder: Leander Machan (l.) und infoboard.de-Herausgeber Gabriel Wagner.
Hatten Spaß beim Küchenevent bei Mario Ruder: Leander Machan (l.) und infoboard.de-Herausgeber Gabriel Wagner.

Nicht nur die Küchenfront, auch ein „state of the art“-Hausgerät, die Nachfrage nach energiesparenden Geräten ist auch bei Ruder enorm gestiegen, kann preisintensiv sein. „Viele Funktionen der heutigen Geräte-Generation sind bei unseren Kunden unbekannt, da der letzte Herd, die letzte Dunstabzugshaube oder der letzte Kühlschrank vor 15 Jahren gekauft wurden. Die Unsicherheit, welche Features man überhaupt braucht, ist oft groß. Wir haben die Lösung dafür!“, so Ruder selbstbewusst.

Probefahrt für Hausgeräte

In seinen Küchenstudios haben Kunden die Möglichkeit, diverse Geräte auszuprobieren oder an einer Koch-Show teilzunehmen. Ob man ein Bora-Kochfeld testen, frisches Wasser aus einem Quooker beziehen, ein Miele Induktionskochfeld, einen Backofen von Siemens mit Dampffunktion oder direkt einen Dampfgarer ausprobieren möchte – alles kein Problem. Ruder: „Sehen, fühlen und ausprobieren sind ein wichtiger Schritt, um ein Gefühl für eine neue Küche zu entwickeln.“

Apropos sehen, fühlen, ausprobieren, riechen und schmecken. Unsere Ruder-Rundreise durch die Berliner Filialen endet im Forum Köpenick. Hier findet wir –  verteilt auf zwei Etagen – eine große Auswahl aktueller Küchenstile und die dazu passenden Hausgeräte. Im Untergeschoss des Forums buhlen Kühlschränke, Waschmaschinen, Staubsauger und eine imposante, so selten gesehene Nivona-Wand mit Kaffee-Vollautomaten um Aufmerksamkeit.

Im Obergeschoss der quirligen Shopping Mall mit ihren rund 140 Fachgeschäften finden wir u.a. Marken wie Nobilia, Leicht und Häcker sowie Einbaugeräte u.a. von Miele, Siemens, Bosch und AEG. Beide Bereiche bieten ein Einkaufserlebnis, das sich von den standardisierten Einkaufsprozessen des reinen Online-Handels und der großen Filialisten signifikant unterscheidet.

Personalgewinnung bleibt eine Herausforderung

Ruder: „Es kommen jetzt verstärkt Nachfragen, ob wir Einbaugeräte auch einzeln tauschen. Weil beispielsweise der alte Kühlschrank ein Stromfresser ist. Manchmal bauen wir jetzt sogar die neuen Einbaugeräte noch vor dem eigentlichen Einzug in ein neues Haus in die alte Küche ein, weil man schon jetzt Energie sparen möchte. Oder eben sichergehen will, dass die Geräte zum Einzug auch lieferbar sind. Verrückte Zeiten!“

Weitere Herausforderungen? „Auch bei uns ist es vor allem das Thema Personalgewinnung“, sagt Ruder ohne zu zögern. Und weiter: „Professioneller Service und Personal sind entscheidend für den Geschäftserfolg.“  

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