Markt & Branche

„Lighthouse“-Premiere in Berlin: Inspirierend wie eine Piazza!

MediaMarktSaturn hat nach sechsmonatiger Umbauzeit pünktlich zur IFA gestern am Alexanderplatz in Berlin das erste „Tech Village“ Deutschlands im „Lighthouse“-Format eröffnet. Neben der schieren Größe – 8.000 Quadratmeter über vier Etagen, rund 40.000 Produkte auf vier Piazzen – sorgen vor allem die 35 Boutiquen der Industrie für viele Wow-Effekte. Das wirkte wie eine kleine IFA oder einer Kooperationsmesse im Premium-Format. Erlebnis & Emotion pur.


„Das ist ein MediaMarkt mit einer IFA ringsum“, brachte Jörg Bauer, COO MediaMarktSaturn Deutschland, die Lighthouse-Premiere von MediaMarkt gegenüber infoboard.de auf den Punkt. Stimmt, wobei wir ergänzen möchten: In der Mitte der jeweiligen Etage, zeigt sich die Piazza wie ein MediaMarkt im XXL-Format mit reichlich Gelegenheit zum Ausprobieren der Produkte. Für den eigentlichen Wow-Effekt sorgen die 35 Boutiquen starker Marken, die auf jeweils durchschnittlich 45 Quadratmetern weit mehr sind als die hinlänglich bekannten Shop-in-Shop-Flächen.

Viele Top-Marken der Branche – ob Sage oder WMF, Philips oder De’Longhi, Samsung, Miele oder Haier – zeigen sich im neuen MediaMarkt der Superlative von ihrer schönsten, attraktivsten Seite. Das ist Lifestyle und Emotionen pur, Produkte, die für alle Sinne inszeniert werden und zum Ausprobieren geradezu einladen. Bauer: „Unser Fokus liegt auf dem Kundenerlebnis, nicht auf Quadratmetern.“

Vor allem: Die Industriepartner können ihre Marken nach eigenem Gusto und nach der eigenen CI inszenieren. Herausgekommen ist in der Tat eine messeähnliche Präsentation im Premium-Format. Angenehmer Begleiteffekt für MediaMarktSaturn: Für die riesige Fläche gibt es nun drei Dutzend solvente „Untermieter“.

„Wir nutzen die Strahlkraft der IFA“

Das Eröffnungsdatum parallel zur IFA ist natürlich kein Zufall. Bauer: „Wir nutzen die Strahlkraft der IFA. Der Elektroniknabel ist jetzt in Berlin.“ Ganz bewusst habe man eine Brücke zur IFA geschlagen. Eine Brücke, die ganzjährig und mit Messecharakter bespielt wird.

MediaMarktSaturn treibt mit der Eröffnung neuer „Lighthouse“-Märkte die Neuausrichtung und Modernisierung seiner Store-Formate europaweit voran. Nach den Starts in Mailand, Rotterdam und Rom ist das „Tech Village Berlin“ am Alexanderplatz die Deutschland-Premiere des „Lighthouse“-Formates. Die nächsten Neueröffnungen folgen Ende September in Madrid und im Oktober in Wien.

Damit wird MediaMarktSaturn dann insgesamt sechs Märkte dieser Art betreiben. Weitere sollen in den kommenden Jahren in europäischen Metropolen (auch in deutschen Millionenstädten) entstehen.

Das Aushängeschild der neuen Store-Formate

„Bei der Umsetzung unserer Omnichannel-Strategie stärken wir auch ganz gezielt das stationäre Geschäft als Kern unserer Aktivitäten. Wir modernisieren bestehende Märkte und führen neue Formate ein, um unseren Kunden ein möglichst attraktives Einkaufserlebnis zu bieten“, so Dr. Karsten Wildberger, CEO von Ceconomy und MediaMarktSaturn. Und weiter: „Das Lighthouse-Konzept ist das Aushängeschild der neuen Store-Formate. In enger Einbindung unserer Partner setzen wir damit neue Maßstäbe im stationären Handel.“

Zurück zum Alexanderplatz, wo, wenn er auch gestern im Schatten stand, der benachbarte Saturn ein völlig neues Gesicht als Xperion nach Kölner Vorbild, mithin ein Mekka für Gaming- und E-Sport-Begeisterte, bekommen soll. Das neue MediaMarkt „Tech Village Berlin“ wurde derweil zu einer echten Technik-Erlebniswelt der Superlative geadelt: Gestaltet nach Entwürfen des renommierten italienischen Architekten Fabio November präsentiert MediaMarktSaturn seinen Kunden auf vier Etagen und einer Gesamtfläche von 8.000 Quadratmetern die wichtigsten Innovationen und beliebtesten Elektronik-Produkte aus unterschiedlichsten Segmenten.

Architektonisch einem italienischen Marktplatz nachempfunden, befindet sich auf jeder Etage in der Mitte die prägende Piazza mit einem umfangreichen Technik-Sortiment. Um den jeweiligen Marktplatz herum sind die Partner-Boutiquen angeordnet, in denen die Top-Marken der Branche ihre neuesten Highlights präsentieren. Für das „Tech Village Berlin“ konnte MediaMarktSaturn neben den bereits erwähnten Herstellern u.a. auch Apple, Microsoft, Sonos, Sony, Xiaomi, Sky und Dyson als Partner gewinnen.

Über alle Etagen verteilt gibt es zudem sechs sogenannte Experience-Zonen – Flächen, auf denen die Kunden Innovationen und neueste Produkte direkt ausprobieren und erleben können. Darüber hinaus werden hier regelmäßig Events stattfinden. Ein weiteres Extra ist der „Barista Club“, eine Kaffeebar, die zum Genuss feinster Kaffeespezialitäten einlädt.

In einem weitläufigen Service-Bereich bietet MediaMarktSaturn seinen Kunden ein umfassendes Dienstleistungsprogramm. Und selbstverständlich ist auch das „Tech Village Berlin“ eng mit den Online-Services des Unternehmens verzahnt, so dass die Kunden einen bequemen Zugriff auf alle Omnichannel-Leistungen von MediaMarktSaturn haben. Bauer: „Heute startet nahezu jede Kundenentscheidung online. Wann wählt der Kunde den Einkauf im Markt? Wenn er ein Einkaufserlebnis wünscht. Wir wollen die Wohnraum- und Lebenssituationen darstellen, Omnichannel neu interpretieren.“

Und weiter: „Im Tech Village Berlin ist das ganz Jahr über Messe. Unsere Kunden können sich hier jeden Tag einen Überblick über die angesagtesten Trends der Branche verschaffen. Mit den Boutiquen unserer renommiertesten Industriepartner, tollen Produkten, einem innovativen Architekturkonzept, viel Service und einem eigenen Café machen wir das Einkaufen hier zu einem echten Erlebnis.“

Geschäftsführer vor Ort ist seit sieben Jahren Arvid Schirmag, der bereits seit 27 Jahren MediaMarktSaturn arbeitet. Er ist im Kiez am Alexanderplatz aufgewachsen und zur Schule gegangen: „Auf einer großen Fläche mit einzigartigen Marken-Boutiquen und Live-Vorführungen können Kundinnen und Kunden die angesagtesten Technik-Highlights anfassen und ausprobieren. Denn neben der Beratung, dem Service und Verkauf steht vor allem eins im Fokus: das Erleben der neuesten Technik und das Eintauchen in die unterschiedlichen Markenwelten.“

Schirmag berichtet vom sechsmonatigen Umbau: „Mehr als 200 Menschen waren am Umbau beteiligt. 8.000 Quadratmeter PVC-Boden wurden ausgetauscht, 200 Quadratmeter echtes Moos an Wänden und Säulen verbaut, zudem 750 Quadratmeter Echtholzpaneele für Wand- und Frontverkleidung angebracht.

Mehr zum neuen Lighthouse am Berliner Alexanderplatz finden Sie hier.

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