Borris Hedde vom IFH (l.) hier zusammen mit NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart ist einer der Webinar-Referenten am 7. April.
Borris Hedde vom IFH (l.) hier zusammen mit NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart ist einer der Webinar-Referenten am 7. April.
Corona Ticker

Handelsunternehmen mit hoher Verantwortung – Webinare am 7. April

Die aktuelle Ausgabe des Corona Consumer Check des IFH Köln beleuchtet die gesellschaftliche Rolle der Handelsunternehmen in der Coronakrise und zeigt: Konsumenten schreiben dem Handel eine große Verantwortung zu. Verantwortungsvolles Verhalten wird honoriert, auch wenn große Anschaffungen in die Zeit nach der Krise verschoben werden.

Immer mehr Unternehmen – insbesondere aus der Handelsbranche – haben in der vergangenen Woche Kurzarbeit angemeldet. Ein korrekter und verantwortungsvoller Umgang mit der Krisensituation ist für die Branche grundlegend wichtig – so auch die Meinung der für den Corona Consumer Check befragten Konsumentinnen und Konsumenten, die mehrheitlich den Handelsunternehmen in der Krise eine große Verantwortung zuschreiben.

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Diese Sichtweise zeigt sich auch in dem Konsumverhalten der Befragten: Unternehmen, die sich aktuell nicht korrekt verhalten, könnten nach der Krise von ihren Kunden abgestraft werden.

  • Eine Mehrheit von 65 % der Befragten sind der Meinung, dass Handelsunternehmen in der Coronakrise eine große Verantwortung übernehmen. Dabei scheint bei der älteren Bevölkerung der über 50-Jährigen diese Überzeugung stärker verankert zu sein als bei jüngeren Bürgerinnen und Bürgern.
  • 42 % der Befragten geben an, verantwortungsloses Agieren von Unternehmen in der Krise später mit Konsequenzen zu strafen und das Unternehmen zu meiden. Während Konsumenten über 70 Jahren hier besonders abstrafend reagieren, zeigen die 30 bis 49-Jährigen hier ein weniger konsequentes Verhalten in der Zeit nach der Krise.
  • Die Einschränkungen im Einkaufsverhalten – u.a. ausgelöst durch geschlossene Geschäfte – wirken sich auch auf geplante Anschaffungen der Konsumenten aus. So geben 69 % der Befragten an, geplante Anschaffungen bewusst auf die Zeit nach der Krise zu verschieben. Hier herrscht über die unterschiedlichen Altersgruppen hinweg nahezu Einigkeit.

Webinar: Was tun, wenn Insolvenz droht

Basierend und ergänzend zum Corona Consumer Check bietet das IFH Köln am 7. April im Rahmen der „ECC Webinar Days“ zwei Webinare an, zu denen eine kostenfreie Anmeldung möglich ist:

  • April, 11 Uhr: „Corona-Krise im Handel – Insights für Marktbearbeitung“ mit Dr. Susanne Eichholz-Klein (Bereichsleiterin IFH Köln) und Anne Lisa Weinand (Projektleitung ECC Köln). Infos & Anmeldung hier.
  • April, 14 Uhr: „5 vor 12 wegen der Corona-Krise: Was Handelsunternehmen tun können, wenn die Insolvenz droht“ mit Boris Hedde (Geschäftsführer IFH) und Sanierungsexperte Prof. Dr. Manfred Hunkemöller. Infos & Anmeldung hier.

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