Marktforschung

Das smarte Zuhause: Gefragt ist es, aber wird es auch genutzt?

Einmal mehr zeigt sich die begrenzte Aussagekraft von Meinungsumfragen. Zumeist kommt das Ergebnis heraus, welches sich der Auftraggeber erhofft. Erst Mitte Juli ergab eine von YouGov im Auftrag der gfu durchgeführte repräsentative Umfrage, dass die tatsächliche Nutzung von Smart-Home-Lösungen hierzulande noch nicht stark verbreitet ist. Euronics kommt jetzt zu einem, wenn auch in der Fragestellung nuancierten, anderen Ergebnis. Tenor: Immer stärker findet die digitale Vernetzung auch in den eigenen vier Wänden statt.

Deutschland und Smart Home

Nicht nur der Wunsch nach mehr Komfort und Energieeffizienz, auch ein steigendes Umweltbewusstsein tragen dazu bei, dass die Techniken rund um ein vernetztes Zuhause in Deutschland immer beliebter werden. Euronics nahm sich dies zum Anlass, genauer hinzusehen und herauszufinden, was sich die Deutschen von Smart Home-Techniken versprechen. Dabei wurde klar: Gerade das Thema der gesteigerten Wohnqualität ist den Deutschen besonders wichtig.

Ein vernetztes Zuhause und smarte Lösungen bringen für jeden individuelle Vorteile. Für rund ein Drittel der Befragten (31,3%), ist eine erhöhte Wohnqualität der entscheidende Faktor, gefolgt von dem Wunsch nach einer gesteigerten Energieeffizienz (25%). Dass die technischen Entwicklungen sich neuerdings vermehrt vom Haus bzw. der Wohnung auch stärker mit dem Auto verflechten, ist deutlich an den Studienergebnissen abzulesen: Das Auto wird mittlerweile selbstverständlich als Teil des Lebensraums mitgedacht.

Dabei streben die Deutschen klar nach gesteigerter Sicherheit. Smarte Sicherheitsfunktionen bei einem Einbruch ins Auto liegen dabei mit 30,2% knapp vor dem Wunsch, vom Auto aus prüfen zu können, ob das Haus gesichert ist (26,7%). Den Vorteil, E-Ladeprozesse von E-Autos mit dem Handy steuern zu können, erkannten laut der Umfrage 18,2%. Knapp davor lag noch der Wunsch, die Beleuchtung im Zuhause bereits vom Auto aus steuern zu können (18,5%). Euronics Deutschland vertreibt seit 2020 den E-SUV Aiways U5, der sich auch mit Smart Home-Techniken verbinden lässt und damit alle Funktionen miteinander verbindet.

Wunsch nach Entertainment zweitrangig

Trotz des steigenden Absatzmarktes bei Techniken rund um die digitale Vernetzung im häuslichen Umfeld, sehen nur knapp 16% der Befragten die Vorteile im Bereich Entertainment. Im Kontext des Ökosystems Auto wünschen sich nur 8,8% der Befragten, die Musik noch vor dem Einstieg ins Auto auswählen zu können. Hier lässt sich deutlich ablesen, dass Sicherheit für die Deutschen die höchste Priorität hat – Unterhaltungsfunktionen sind nur von nachgelagertem Interesse der Befragten.

„Ein Auto ist schon lange sehr viel mehr als ein reines Fortbewegungsmittel, besonders deutlich wird das bei Elektroautos der neusten Generation, wie dem Aiways U5. Durch Wallbox am Eigenheim, Apps und virtuelle Ladekarten ist das Auto längst Teil des vernetzten Zuhauses. Wir bei Euronics liefern das Wissen, die Produkte und den Service für all diese Bereiche“, sagt Philipp Neuffer, Leiter eMobilität bei Euronics Deutschland.

Generationengefälle deutlich sichtbar

Nach wie vor scheint das Thema Digitalisierung in den Händen der Digital Natives und Generation Z zu liegen. Während 60% der Studierenden den Vorteil einer erhöhten Wohnqualität in Smart Home Lösungen erkennen, sehen nur knapp 21% der Rentner einen positiven Nutzen. Mehr als jeder zweite Studierende (57,8%), sowie Haushalte mit Kindern (57,3%) können sich außerdem einen Nutzen von Smart Home-Anwendungen vorstellen; in durchschnittlichen Haushalten sehen dies nur 45,6% so.

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