Story

„Wir liefern! Das Severin von gestern gibt es nicht mehr.“

Arbeitsfrühstück mit infoboard.de in der Kreativ-Kochwerkstatt des Markenerlebniszentrums (v.l.) Sascha Steinberg, Christian Strebl und Matthias M. Machan, Leitender Redakteur infoboard.de.
Arbeitsfrühstück mit infoboard.de in der Kreativ-Kochwerkstatt des Markenerlebniszentrums (v.l.) Sascha Steinberg, Christian Strebl und Matthias M. Machan, Leitender Redakteur infoboard.de.
So viel Veränderung innerhalb von knapp zwei Jahren hat es in der mittlerweile 127-jährigen Geschichte von Severin wohl noch nicht gegeben. Seit der Ex-De’Longhi-Mann Christian Strebl die Geschicke der Traditionsmarke in Sundern – zunächst in der Funktion als Gesamtvertriebs- und Marketing Direktor, seit Mai vergangenen Jahres als Geschäftsführer für Sales und Marketing – nach außen hin führt, ist kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Alte Zöpfe – vieles hatte zuletzt lediglich eine projektbezogene Ausrichtung, für die Verbraucher war kaum eine Wiedererkennung der Marke gegeben – wurden abgeschnitten, machten Platz für neue Produkte jenseits des „me-too“-Gedankens und – das ist fast noch wichtiger – Platz und Freiraum für neue Gedanken und eine neue Unternehmensphilosophie.

Dynamisch und erfolgreich durch die Transformation (v.l.) Sascha Steinberg und Christian Strebl.
Dynamisch und erfolgreich durch die Transformation (v.l.) Sascha Steinberg und Christian Strebl.

So viel Aufbruch war nie ^

„Wir brauchen den Freigeist, der „out of the box“ denkt und mitgestaltet“, begrüßt mich Christian Strebl zusammen mit Sascha Steinberg, Director Marketing & Product Management, zum Branchen-Frühstück mit infoboard.de in der lichtdurchfluteten Kreativ-Kochwerkstatt des Severin Markenerlebniszentrums „Die Fabrik“, nur einen Steinwurf vom Unternehmenssitz entfernt. Der Besucher kommt aus dem Staunen gleich zu Beginn nicht mehr heraus: So viel Aufbruch, so viel Marken-Erlebnis und -Begeisterung, ja so viel A-Marken-Spirit gab es bei Severin auch noch nie.

Schon auf der IFA in Berlin sorgte „das neue Severin“ – vor allem mit eBBQ- und Kaffee-Kompetenz – für Aufsehen und Aufbruchsstimmung. Die IFA-Bilanz wird gleich zu Beginn in aller Kürze gezogen, denn viel spannender als das was war, ist bei Severin das, was wird. „Wir haben die Messe genutzt, um unseren Handelspartnern zu demonstrieren, wie erfolgreich wir die Neupositionierung

der Marke bereits umgesetzt haben und wie wir sie zukünftig weiter vorantreiben werden. Schon jetzt bestehen 30% unseres Sortiments aus Neuprodukten. Die Messebesucher beeindruckte unser neues Standkonzept, das unsere Produktinnovationen ideal in Szene setzte und die Mehrwerte, die unsere Geräte bieten. Für den qualifizierten Fachhandel ermöglichen wir durch neue Vermarktungsideen die Ansprache neuer Zielgruppen.“

„Letztes Jahr haben wir dem Handel ein Leistungsversprechen abgegeben – jetzt liefern wir“, Christian Strebl.
„Letztes Jahr haben wir dem Handel ein Leistungsversprechen abgegeben – jetzt liefern wir“, Christian Strebl.

Komplexität raus, Innovation rein ^

Zwei Beispiele aus dem Severin-Portfolio, das auf den vier Fokuskategorien Kaffee & Frühstück, eBBQ & Funfood, Mikrowellen sowie Kühlen & Gefrieren fußt, verdeutlichen den neuen Severin-Spirit. Es sind Geräte mit eigenständigem Design-Anspruch und durchdachter Technologie, die den Claim der Marke, „Friends for Life“, eindrucksvoll mit Leben füllen. Strebl: „Severin interpretiert „Simplify your Life“ auf eigene Weise: Komplexität raus, Innovation rein – aber nur da, wo ein wirklicher Mehrwert besteht und das Leben wirklich erleichtert wird. Dazu gehören kompakte, multifunktionale Geräte.“

Der Milchaufschäumer Spuma 700 Plus beispielsweise ist kompakt, multifunktional und einfach zu bedienen. Vor allem ist er mit Blick auf aktuelle Trends wie eine bewusste Ernährungsweise, z. B. auch für Soja- oder Cashewmilch, passgenau auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten. Der Handel kann dadurch neue Zielgruppen individuell ansprechen.

Angrillen! Christian Strebl moderiert die eBBQ-Premiere auf der IFA.
Angrillen! Christian Strebl moderiert die eBBQ-Premiere auf der IFA.

Der männlichste Elektrogrill ever ^

Oder das Thema eBBQ: Mit eBBQ wird unkompliziertes, schnelles, sauberes und sicheres Grillen, auch unter eingeschränkten räumlichen Bedingungen (wie auf dem Balkon), zum echten Erlebnis. „Jetzt ist die richtige Zeit, um das Thema eBBQ auf ein anderes Level zu heben. Die neuen Produkte erfüllen auch technisch höchste Ansprüche und räumen Vorurteile, die vielleicht früher noch mit eBBQ einhergegangen sind, endgültig aus“, ist sich Sascha Steinberg sicher. Mit den „Sevo“-Modellen der Professional Collection erfindet Severin das Grillen zwar nicht neu, aber fast. „Ein neues Marktsegment mit immensem Wachstumspotenzial“, da ist sich Steinberg sicher. Oder wie ein deutscher Großkunde auf der IFA lobte: „Das ist der männlichste Elektrogrill, den ich je gesehen habe!“

Was die neuen Produkte versprechen, wird durch die Botschaft nach draußen verstärkt: „Letztes Jahr haben wir dem Handel ein Leistungsversprechen abgegeben – jetzt liefern wir“, sagt Strebl nicht ohne Stolz. Und: „Das Severin von gestern gibt es nicht mehr. Viele Entscheider im Handel nehmen dies positiv auf und sind bereit, uns auf diesem Weg zu unterstützen. Wir definieren uns aber nicht nur als Marke „neu“, sondern bieten den Handelspartnern auch neue Verkaufsmöglichkeiten bis hin zu neuen Geschäftsfeldern.“

Severin auf dem Weg zur A-Marke ^

Natürlich sei der Transformationsprozess bei Severin noch lange nicht abgeschlossen, aber er gehe mit hoher Dynamik erfolgreich voran. „Der Spirit auf der IFA war für uns als Marke und für unsere Handelspartner umfassend und glaubwürdig erlebbar. Die Handelspartner erkennen dies an und attestieren uns die Fortschritte und Erfolge auf unserem Weg zur A-Marke“, so Strebl. Stützpfeiler auf diesem Weg sind neue Produkte mit klarer, wiedererkennbarer Formsprache (Visual Brand Language), kein „mee-too“, die Konzentration auf die vier Fokuskategorien, die Investition in Wachstumsmärkte (wie Siebträger) und Schaffung neuer Geschäftsfelder (wie eBBQ).

Severin Visual Brand LanguageSichtbar werden – auch international ^

Als international agierendes Unternehmen muss die Transformation bei Severin auch unter globalen Gesichtspunkten betrachtet werden. Bisher war die Ausrichtung der Organisation auch hier sehr stark projektbezogen und auf den OEM-Verkauf fokussiert. Das Thema Brand Awareness stand dabei weniger im Fokus. Tempi passati! „Mit neuen Themen, neuer CI und Brand Building bis hin zu übergreifenden Marketing-Paketen inklusive länderspezifischer Unterstützung ist es unser Ziel, auch in den europäischen Märkten sichtbarer zu werden und die Distribution deutlich auszubauen – online wie offline“, so Strebl.

Das gilt sogar für den chinesischen Markt. Strebl zu infoboard.de: „Die diesjährige AWE (Appliance & Electronics World Expo) in Shanghai war nochmals ein Gradmesser, um zu verstehen, wie und mit welchen Themen wir im asiatischen Markt punkten können. Wir werden uns auch hier auf hochwertige Themen mit Alleinstellungsmerkmalen wie die Filtermaschine Caprice, den Milchaufschäumer Spuma oder das eBBQ fokussieren.“ Mit einem „outsource to insource“-Konzept will Severin bis zum „Singles Day“ in China am 11. November „ready to sale“ sein.

Ambiente: Raus aus der Koje ^

Zurück nach Sundern: Für den beratungsstarken Fachhandel entwickelt Severin ein exklusives Vertriebskonzept, inklusive Ladenbau und vor-Ort Betreuung, um mit autorisierten Handelspartnern in eine neue Epoche des eBBQ zu starten. Nach der eBBQ-Premiere zur IFA wird die „Ambiente“ in Frankfurt den zeitlich idealen Rahmen zum „Angrillen 2020“ bieten – und das auf einer von 30 auf 60 Quadratmetern verdoppelten Standfläche. Eben raus aus der (Messe-)Koje, ran ans eBBQ. Strebl: „Die Ambiente ist für uns eine der wichtigen Lead-Messen. Unsere Produkt-Zyklusplanung werden wir künftig an der IFA und eben auch an der Ambiente ausrichten.“

Das Ziel: langfristig profitabel ^

Das mittelfristige Ziel bis 2022 ist bei Severin unter dem internen Arbeitstitel „Bluebird Strategy“ klar definiert: die langfristige profitable Sicherung des Unternehmens! Strebl zu infoboard.de: „Darauf zielen all‘ unsere strategischen Maßnahmen im Rahmen der Transformation ab: Fokus auf die Kernkategorien, eine hohe Qualität bei Produktneueinführungen, eine klare Markenkommunikation, mit der die Visibility bei den Kunden signifikant erhöht werden soll, ferner die Entwicklung neuer digitaler Vermarktungsansätze – auch am POS und im After Sales – sowie Dienstleistung als neuer Geschäftszweig.“

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