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Neue Technologien: autonomes Fahren unbeliebt – Zustimmung für Assistenzsysteme

Chart 1: Technik, die nicht alle begeistert: Innovationen im Auto.
Chart 1: Technik, die nicht alle begeistert: Innovationen im Auto.

Wie ist die Einstellung zum Einsatz von modernen Technologien im Fahrzeug, die das Autofahren erleichtern oder gar übernehmen sollen? Der Themenschwerpunkt „Neue Technologien im Auto“ der gfu Studie 2019 zeigt eine große Diskrepanz in der Bewertung des autonomen Fahrens und der Nutzung von verschiedenen Fahrer-Assistenzsystemen: So wird das autonome Fahren mehrheitlich abgelehnt, während Assistenzsysteme positiv aufgenommen werden.

Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu: „Offensichtlich wollen die Befragten die Kontrolle über ihr Fahrzeug nicht komplett aus der Hand geben, nehmen aber Systeme an, die unterstützen oder Erleichterung schaffen. Interessant sind zudem die Unterschiede in der Beurteilung dieser Technologien zwischen den Altersklassen der Studienteilnehmer.“

Einsteigen, Ziel eingeben und alles weitere erledigt das Fahrzeug autonom? Diese Vorstellung lehnen 48 % der Befragten ab. 39 % sind in der Beurteilung noch unentschieden und nur 13 % finden es wünschenswert. Beim Ergebnis gibt es allerdings Unterschiede in den Altersgruppen. So ist die Altersgruppe 16 bis 39 aufgeschlossener, hier beurteilen immerhin 20 % das autonome Fahren positiv, 38 % lehnen es ab. In der Altersgruppe 60+ lehnen mit 59 % mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer das autonome Fahren ab, auch die 40- bis 59-Jährigen lehnen diese Art der Fortbewegung rund zur Hälfte ab. Diese Werte haben sich im Vergleich zum Vorjahr hinsichtlich der Zustimmung der 16- bis 39-Jährigen leicht verbessert, bei der Altersgruppe 60+ aber um fast zehn Prozent verschlechtert.

Deutlich positiver fällt die Beurteilung von Fahrer-Assistenzsystemen aus. Automatisches Einparken nutzen bereits 36 % oder sie finden diese Unterstützung wünschenswert. 45 % haben sich noch nicht entschieden und 19 % lehnen die Funktion ab oder würden sie nicht nutzen.

Ähnliche Zahlen beim automatischen Bremsen in Gefahrensituationen: 45 % nutzen es bereits oder finden es wünschenswert, 42 % sind unentschieden und 13 % lehnen es ab.

Auch die automatische Abstandhaltung wird positiv gesehen. So nutzen bereits 45 % diese Sicherheitsfunktion oder finden sie wünschenswert. 43 % sind noch unentschlossen und 12 % lehnen sie ab.

Der Müdigkeitssensor wird von 42 % schon genutzt oder sie finden ihn wünschenswert, 46 % haben sich noch nicht entschieden und 12 % würden den Sensor nicht nutzen.

47 % nutzen einen Spurhalte-Assistenten, 41 % sind unentschieden und 12 % lehnen diese Unterstützung ab.

Weitere Einzelergebnisse finden sie » hier.

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