Samsung: Tritt EU-Verhaltenskodex für energieintelligente Hausgeräte bei

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Bau sein Engagement für vernetzte und energieeffiziente Haushalte weiter aus: Samsung. Der Hersteller hat den Verhaltenskodex der Europäischen Union (Code of Conduct, CoC) für Interoperabilität und Energy Smart Appliances (ESA) unterzeichnet. Ziel der freiwilligen EU-Initiative ist es, die herstellerübergreifende Kommunikation zwischen Hausgeräten und Energiemanagementsystemen zu verbessern und damit eine intelligentere Energienutzung im Haushalt zu ermöglichen.

Der von der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) und der Generaldirektion Energie (DG Energy) zusammen mit Industriepartnern entwickelte Verhaltenskodex definiert kollektive energierelevante Dienste und Informationsstandards. Dadurch sollen beispielsweise vernetzte Solaranlagen und smarte Hausgeräte verschiedenerHersteller innerhalb eines Energiesystems zusammenarbeiten können – unabhängig von den jeweils verwendeten Kommunikationsprotokollen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Möglichkeit, den Betrieb energieintensiver Geräte automatisch in Zeiten hoher Eigenstromerzeugung oder günstiger Stromtarife zu verlagern. Samsung setzt hierfür auf seine Plattform SmartThings Energy. Die Lösung ermöglicht unter anderem die automatische Steuerung vernetzter Geräte auf Basis verfügbarer Solarenergie oder dynamischer Strompreise sowie die Überwachung und Verwaltung des Energieverbrauchs über die SmartThings-App.

SmartThings Energy als Schnittstelle zum Energiemanagement

„Samsung ist überzeugt, dass vernetzte Hausgeräte eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen können, indem sie Nutzerinnen und Nutzern helfen können, Energie intelligenter zu nutzen, ohne den Alltag komplizierter zu machen“, sagt Hyesoon Yang, Executive Vice President des Digital Appliances (DA) New Biz Teams bei Samsung Electronics. „Mit der Teilnahme an dieser EU-Initiative möchten wir verdeutlichen, dass es unser Ziel ist, energieintelligente Funktionen für Verbraucherinnen und Verbraucher leichter zugänglich zu machen.“

Nach Angaben des Unternehmens erfüllen bereits mehrere Hausgeräte die Anforderungen des Verhaltenskodex und sind in der europäischen Produktdatenbank EPREL als „Energy Smart Appliances“ registriert. Dazu zählen ausgewählte Waschmaschinen der Serien „WF90F/24“ und „WF90H/24“, der Waschtrockner „WD8000DK“ sowie Geschirrspüler der Serien „DW90H/24“ und „DW7700B“. Die Geräte unterstützen die Funktion „Optimal Scheduling“ innerhalb von SmartThings Energy und können ihren Betrieb automatisch an besonders günstige Energiebedingungen anpassen.

Mit der Unterzeichnung des Verhaltenskodex bekräftigt Samsung nach eigenen Angaben sein Ziel, interoperable Produkte für den europäischen Markt anzubieten und seine Hausgeräte stärker in das entstehende Smart-Energy-Ökosystem zu integrieren. Gleichzeitig sieht das Unternehmen die Initiative als Vorbereitung auf mögliche künftige regulatorische Anforderungen in den Bereichen Smart Grids, Digitalisierung und Dateninteroperabilität. Das Portfolio an CoC-konformen Produkten soll in den kommenden Jahren schrittweise erweitert werden.

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