Gorenje hat in den vergangenen Monaten in digitale Prozesse, Logistik, Vertrieb und Kundenservice investiert. Die Maßnahmen sollen die Zusammenarbeit mit dem Küchenfachhandel vereinfachen und die Auftragsabwicklung beschleunigen. Auf Gut Böckel stellt das Unternehmen die erweiterten Leistungen sowie sein aktuelles Produktsortiment vor.

„Unser Anspruch ist es, unseren Handelspartnern nicht nur innovative Produkte, sondern auch Prozesse und Services zu bieten, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern“, erklärt Christian Burghardt, Director Sales Kitchen Retail der Hisense Gorenje Germany GmbH.
Neues Logistikzentrum und erweiterte Betreuung
Seit Mitte 2025 hat Gorenje mehrere Maßnahmen umgesetzt, die den Küchenfachhandel im Tagesgeschäft unterstützen sollen. Dazu zählt die Inbetriebnahme eines 30.000 Quadratmeter großen Logistikzentrums in Buchschwabach bei Nürnberg.

Sämtliche Kommissionen für den Küchen- und Möbelfachhandel werden dort in einem eigenen Lagerbereich bearbeitet. Die Lagerstruktur soll eine hohe Warenverfügbarkeit ermöglichen. Zudem können mehrere Geräte gebündelt und auf einem gemeinsamen Lieferschein ausgeliefert werden.
Auch die personellen Kapazitäten wurden erweitert. Gorenje hat das auf den Küchenhandel spezialisierte Innendienst-Team ausgebaut und eine priorisierte Hotline für den Kundendienst eingerichtet. Parallel dazu wurde das Vertriebsteam vergrößert.
Händlerportal und digitale Schnittstellen
Ein weiterer Bestandteil der Maßnahmen ist das digitale Händlerportal, das 2023 eingeführt und seitdem weiterentwickelt wurde. Handelspartner können darüber nicht nur Aufträge erfassen, sondern auch Retouren und Servicefälle verwalten. Rechnungen und Gutschriften lassen sich ebenfalls online einsehen. Die jeweiligen Informationen stehen nach Unternehmensangaben in Echtzeit zur Verfügung.
Für die digitale Auftragsabwicklung bietet Gorenje verschiedene Anbindungsmöglichkeiten an. Abhängig von der technischen Infrastruktur können Handelspartner eine direkte EDI-Schnittstelle, Carat über Tradeplace, Iwofurn oder das B2B-Händlerportal nutzen.

„Unsere Handelspartner arbeiten mit unterschiedlichen Systemen und Prozessen. Deshalb setzen wir bewusst auf Offenheit statt auf Insellösungen. Ob EDI, Carat, Iwofurn oder unser Händlerportal – wir bieten alle gängigen Anbindungen für eine schnelle, transparente und zukunftssichere Auftragsabwicklung. Das reduziert manuellen Aufwand und beschleunigt die Zusammenarbeit auf beiden Seiten“, betont Stefanie Heinlein, COO der Hisense Gorenje Germany GmbH.
Sortiment für den Küchenfachhandel
Neben den Serviceleistungen erweitert Gorenje nach eigenen Angaben das speziell auf den Küchenfachhandel ausgerichtete Sortiment. Ausgewählte Geräte aus verschiedenen Produktkategorien sollen den Handel bei einer differenzierten Vermarktung unterstützen.
Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf mattschwarzen Designgeräten. Zum entsprechenden Sortiment gehören unter anderem ein PizzaPlus-Backofen, Kochfelder und Muldenlüfter. Die Geräte sind für den Einsatz im höherwertigen Küchensegment vorgesehen.
Neuer Messeauftritt auf Gut Böckel
Auf der diesjährigen Küchenmeile präsentiert sich Gorenje auf Gut Böckel an einem neuen Standort. Das überarbeitete Messekonzept umfasst eine größere Ausstellungsfläche. Gezeigt werden aktuelle Produktneuheiten sowie die erweiterten Serviceangebote für den Küchenfachhandel.
„Erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht durch Verlässlichkeit – bei Produkten ebenso wie im täglichen Geschäft. Genau deshalb haben wir unsere Organisation in den vergangenen Monaten konsequent auf die Bedürfnisse des Küchenfachhandels ausgerichtet. Auf Gut Böckel möchten wir zeigen, wie Gorenje seine Partner heute und künftig unterstützt – persönlich, digital und mit Produkten, die sich im Küchenstudio differenzieren. Unsere Handelspartner und Messebesucher sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild davon machen“, sagt Christian Burghardt, Director Sales Kitchen Retail der Hisense Gorenje Germany GmbH.
