Angesichts hoher Sommertemperaturen wird das richtige Lüften und Kühlen in Wohnräumen zur Herausforderung. Netatmo verweist auf vernetzte Lösungen, die Wetterdaten, Raumklima und Klimaanlagensteuerung kombinieren und damit eine gezieltere Reaktion auf Hitzeperioden ermöglichen sollen.
Wetterdaten als Grundlage für richtiges Lüften
Ende Juni verzeichnete Deutschland einen Hitzerekord, weitere heiße Tage werden für Juli erwartet. Bei Hitzewellen kommt es im Alltag darauf an, den richtigen Zeitpunkt zum Lüften zu erkennen. Werden Fenster zu früh geöffnet, gelangt warme Tagesluft in die Räume. Erfolgt das Lüften zu spät, kann die Wohnung unter Umständen nicht mehr ausreichend für die Nacht abkühlen.

Die Smarte Wetterstation Original von Netatmo soll hierfür präzise Wetterdaten direkt am Wohnort liefern. Sie erfasst unter anderem Außentemperatur, Luftdruck sowie Wind- und Regenwerte. Zusätzlich werden der UV-Index und die Sonnenstunden im 24-Stunden-Verlauf angezeigt. Nutzer können damit extreme Bedingungen frühzeitig erkennen.
Über die Netatmo Home + Control App lassen sich Innen- und Außendaten in Echtzeit vergleichen. Dadurch wird sichtbar, wann die Außentemperatur unter die Innentemperatur fällt und sich ein Lüften zur Abkühlung anbietet.
Pollenbelastung und Raumklima im Blick
Da Hitzewellen häufig mit starkem Pollenflug einhergehen, erfasst die Wetterstation auch die Pollenbelastung. Die Messung erfolgt in den drei Kategorien Bäume, Gräser und Kräuter auf einer fünfstufigen Skala. Ergänzt wird dies durch eine Drei-Tage-Prognose mit Warnungen bei Spitzenwerten. Dadurch soll sich besser einschätzen lassen, wann Außenaufenthalte oder späteres Lüften sinnvoll sind.
Für das Raumklima bietet Netatmo den Smarten Raumluftsensor an. Das Gerät misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Kohlendioxid-Gehalt und Lärmpegel. Gerade bei geschlossenen Fenstern während heißer Tage können sich Hitze und verbrauchte Luft in Innenräumen anstauen. Der Sensor informiert per Smartphone-Benachrichtigung, wenn definierte Grenzwerte überschritten werden. Bewohner können so erkennen, wann Handlungsbedarf besteht und wann Fenster wieder geschlossen werden sollten.
Klimaanlagensteuerung für gezielte Kühlung
Bei großer Hitze bleiben Fenster häufig über längere Zeit geschlossen. Für die aktive Kühlung verweist Netatmo auf die Smarte Klimaanlagensteuerung. Sie soll herkömmliche Klimageräte mit Infrarot-Fernbedienung intelligent steuerbar machen.
Über die Home + Control App lässt sich die Klimaanlage nach einem persönlichen Zeitplan programmieren. Die integrierte Standorterkennung kann das System automatisch ausschalten, wenn der letzte Bewohner das Haus verlässt. Umgekehrt kann die Kühlung rechtzeitig vor der Rückkehr wieder aktiviert werden.
Die Steuerung ist mit Apple Home, Google Home und Amazon Alexa kompatibel. Damit lässt sich das System auch per Sprachbefehl bedienen.
Vernetztes System für heiße Sommertage
In Kombination sollen Wetterstation, Raumluftsensor und Klimaanlagensteuerung ein abgestimmtes System für heiße Sommertage bilden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswertung lokaler Wetterbedingungen, die Überwachung des Raumklimas und eine bedarfsgerechte Steuerung der Kühlung.
Die Smarte Wetterstation Original ist für 169,99 Euro erhältlich. Der Smarte Raumluftsensor und die Smarte Klimaanlagensteuerung kosten jeweils 119,99 Euro. Die Produkte sind im Netatmo-Onlineshop, über gängige Partner-E-Commerce-Websites sowie im Fachhandel verfügbar. Nach Angaben des Unternehmens fallen für die Geräte keine versteckten Gebühren oder zusätzlichen Abo-Kosten an.
