„teleringer“ bei der Arbeit: Die Jahreshauptveranstaltung in Berlin im Mai 2018.
„teleringer“ bei der Arbeit: Die Jahreshauptveranstaltung in Berlin im Mai 2018.
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„Noch enger zusammenstehen!“ – Nachgefragt bei telering-Geschäftsführer Franz Schnur

Der Handel läuft wieder an, doch an eine Veranstaltung mit über 1.000 Teilnehmern ist nicht zu denken. Ihre in Berlin vom 8. bis 10. Mai geplante Jahreshauptveranstaltung kann coronabedingt nicht stattfinden. Das ist umso bitterer, da sich die „telering“-Familie nur alle zwei Jahre trifft. Wie halten Sie den ganz speziellen „telering“-Spirit aufrecht?

Die Durchführung unserer telering-Jahreshauptveranstaltung mit Waren- und Dienstleisterbörse im bewährten Zwei-Jahres-Rhythmus war und ist für alle IQ-Fachhändler ein besonderes Ereignis. Mit diesem Veranstaltungsformat generieren wir stets einen hohen Beteiligungsgrad seitens unserer IQ-Fachhändler, den Damen und Herren aus unseren telering-Großhandelshäusern und unserer wichtigsten Lieferanten- und Dienstleistungspartner. Das wäre auch in diesem Jahr wieder der Fall gewesen.

Die in unserer Satzung vorgeschriebene Gesellschafterversammlung werden wir aber ordnungsgemäß virtuell im Internet durchführen. Wir sind uns natürlich bewusst, dass diese virtuelle Gesellschafterversammlung ein Treffen mit realer Begegnung, gegenseitigem Austausch und neuen Inspirationen nicht ersetzen kann.

Ich freue mich aber, Ihnen sagen zu dürfen, dass der zuversichtliche Grundtenor unserer IQ-Fachhändler, die sich sicher sind, auch diese Krise gemeinsam zu meistern, mir in diesen Tagen und Wochen schon sehr zahlreich und lautstark übermittelt wurde. In jeder intakten Familie – und somit auch in unserer großen telering-Familie – gilt es in dieser Zeit eben noch enger zusammen zu stehen. Nur dadurch erwachsen aus Krisen auch wieder neue Chancen.

„Besonders beindruckt hat mich der ausgesprochen starke Wille und der Kampfgeist unserer IQ-Fachhändler“, sagt telering-Geschäftsführer Franz Schnur.
„Besonders beindruckt hat mich der ausgesprochen starke Wille und der Kampfgeist unserer IQ-Fachhändler“, sagt telering-Geschäftsführer Franz Schnur.

Umwälzende Veränderungen

Sie wollten in den kommenden drei Tagen wichtige Kernbotschaften an Ihre IQ-Fachhändler vermitteln. Auf den Punkt gebracht: Welches sind die drei wichtigsten? Und welches Signal sollte von Berlin ausgehen?

Wir alle erleben eine Zeit, die von umwälzenden Veränderungen geprägt ist. Das bezieht sich nicht nur auf die Entwicklung in unserem Lande, sondern auch auf weltweite Ereignisse wie Trumps Präsidentschaft, den Brexit, den Diesel-Skandal, die Kriege in Nahost, nicht zu vergessen die Klimakatastrophe und jetzt das Corona-Virus mit seinen ökonomischen Auswirkungen. Dazu zählen auch die jetzt lauter werdenden Zweifel an der Globalisierung. Dies alles führt zu einer allgemeinen Verunsicherung und lässt uns nur mit einiger Skepsis an eine positive Zukunft denken.

„IQ- Immer Qualität“

Aber, zusammen mit unseren 2021 IQ-Fachhändlern sind wir gut aufgestellt und werden uns auch auf zukünftige Szenarien durch die richtigen Weichenstellungen einstellen. Und wir werden bei telering die neuen Herausforderungen meistern, allein schon deshalb, weil trotz aller Veränderungen einige Fakten ihre Gültigkeit und Wichtigkeit behalten werden:

  • Die besondere Bedeutung des inhabergeführten Fachhandels für die Gesellschaft!
  • Das Ladenlokal ist und bleibt eine Stätte der Begegnung und
    Kommunikation!
  • Service entscheidet auch zukünftig über Erfolg oder Misserfolg!
  • Aktive und kontinuierliche Marktbearbeitung zahlt sich auch weiterhin aus!
  • Unsere Leitstrategie „IQ- Immer Qualität“ die zugleich ein einzigartiges Nutzenversprechen für unsere Zielgruppe 50+ beinhaltet!

Welche Erfahrungen haben Sie in den vergangenen Wochen des „Shut-downs“ mit ihren Händlern gemacht?

Besonders beindruckt hat mich der ausgesprochen starke Wille und der Kampfgeist unserer IQ-Fachhändler, den die Corona-Krise in unseren Reihen hervorgerufen hat. Ich kennen keinen IQ-Fachhändler, der jetzt seinen Kopf in den Sand gesteckt hat. Das Gegenteil ist der Fall! Das hat uns in Mainz zusätzlich dazu motiviert, mit besonderen Marketing-Aktivitäten und der sofortigen Einrichtung unseres speziellen „Corona-Info-Portals“ – Ihr Corona-Ticker von infoboard.de berichtet hierzu in dankenswerterweise ja auch stets tagesaktuell – unseren Mitgliedern ebenfalls unter die Arme zu greifen.

Ein großes Dankeschön möchte ich in diesem Zusammenhang auch an unsere sieben telering-Großhandelsgesellschaften aussprechen, die mit ihrem Mitarbeiter-Team sich in diesen schwierigen Zeiten auch mit großem Engagement hilfreich hinter unsere IQ-Fachhändler stellen.

Was ist aus Ihrer Sicht die Stärke der IQ-Händler in der Krise – die lokale Verwurzelung, also die Händler als Kümmerer für die technische Grundversorgung der Menschen vor Ort? Es sind ja gerade die eher kleineren Läden, die die Fußgängerzonen und Dörfer lebenswert machen …

Für dieses Jahr und auch für unsere Jahreshauptveranstaltung haben wir, schon lange vor Beginn der Corona-Krise, ein Motto gewählt, das nicht nur den hohen Anspruch der Kunden an uns ausdrückt, sondern vor allem auch die Qualität unserer 2021 IQ-Fachhändler, konkret: „Wissen. Können. Leidenschaft.“ Ohne diese Eigenschaften wird es nahezu unmöglich, seine Position als mittelständischer Fachhändler im Markt weiterhin zu behaupten oder sogar zu verbessern.

  • Wissen bedeutet deshalb nichts weniger, als immer gut über neue Produkte, Entwicklungen und Trends informiert zu sein sowie das Ohr am Markt zu haben und für die zahlreichen Innovationen auch aufgeschlossen zu sein.
  • Können bedeutet, über hohe Beratungskompetenz zu verfügen, sich professionell und attraktiv im Markt zu präsentieren.
  • Und mit Leidenschaft ist der tägliche Einsatz gemeint, um in einem immer härter werdenden Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können.

Dies sind und bleiben unsere Stärken, die auch in unserem gesamten Marktauftritt zum Ausdruck kommen und weiterhin kommen müssen.

„Der inhabergeführte Fachhandel muss die Chancen, die die Digitalisierung bietet, nutzen, um auch seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken“, Franz Schnur.
„Der inhabergeführte Fachhandel muss die Chancen, die die Digitalisierung bietet, nutzen, um auch seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken“, Franz Schnur.

Chancen der Digitalisierung nutzen!

Was sind die Lehren aus der Pandemie für „telering“? Künftig noch digitaler agieren, ohne dabei die lokale Herkunft zu vergessen? Bekommt die Digitalisierung im Fachhandel gar einen neuen Stellenwert?

Während sich bei großen Händlern ganze Abteilungen mit Digitalisierungsthemen beschäftigen, fehlt es kleinen, inhabergeführten Formaten oft an Zeit und Personal. Verändertes Kundenverhalten, zunehmende Bedeutung von Online-Plattformen, technische Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen sind nur einige Themen, die gerade den stationären Einzelhandel fordern.

Der zunehmende Wettbewerb durch internationale Akteure verschärft die Situation zusätzlich. Auch der inhabergeführte Fachhandel muss daher die Chancen, die die Digitalisierung bietet, nutzen, um auch seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Grundlage für jede Art der Digitalisierung ist das Vorhandensein aller artikel- und unternehmensrelevanten Daten: Bestände, Preise, Qualitäten, Lieferzeiten und natürlich eine datenschutzkonforme Kundendatei. Kurzum: Ohne ein IT-Betriebssystem ist man nicht mehr zukunftsfähig. Ohne Daten läuft nichts mehr, einfach schon deshalb, weil betriebswirtschaftliche Basisaussagen zur Planung, Analyse und Ergebniskontrolle eines Unternehmens auch nicht mehr möglich sind.

Deshalb bieten wir – und das auch schon seit vielen Jahren – unseren Mitgliedern IT-Lösungen an. Dadurch sparen sie nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Sie erhalten eine maßgeschneiderte Software-Lösung, die zuverlässig funktioniert, einfach zu handhaben ist und alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt – damit sie sich stets voll und ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

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