Zur IFA launcht AEG einen Mikroplastikfilter.
Die AEG-Studie hat auch das öffentliche Bewusstsein und Kenntnisse über unterschiedliche Faserarten beleuchtet und dabei untersucht, ob die Menschen in Deutschland wissen, wie viel Kunststoff ihre Kleidung enthält.
Auf die Frage nach dem prozentualen Anteil von Kunststofffasern bei den eigenen Kleidungsstücken, wussten 91% keine Antwort, die meisten Deutschen unterschätzten die Menge. Die durchschnittliche Schätzung betrug 40%. Studien legen nahe, dass synthetische Fasern fast zwei Drittel (60%) des jährlichen Faserverbrauchs für Kleidung ausmachen.
Ein Teil des Problems, so Michael Geisler, Geschäftsführer der Electrolux Hausgeräte GmbH, ist ein fehlendes Bewusstsein darüber, was ‚synthetisch‘ bedeutet.
„Wir haben uns so an den Ausdruck ‚synthetisches Material‘ gewöhnt, dass die Mehrheit von uns aus den Augen verloren hat, dass die meisten dieser synthetischen Materialien eigentlich Plastik sind“, sagt Geisler. Und weiter: „Es gibt natürlich viele Vorteile der synthetischen Stoffe. Um jedoch die Verschmutzung unserer Flüsse und Ozeane durch Plastik zu reduzieren, müssen wir damit sorgsamer und bewusster umgehen. Unsere Erhebungen verdeutlichen den dringenden Bedarf, den Menschen mehr Wissen über die Materialien, die sie einkaufen, zu vermitteln und wie sie diese bestmöglich pflegen können. Ebenso sollten so viele Menschen wie möglich dazu animiert werden, umweltfreundlichere Waschmethoden anzuwenden.“
Durch eine Reihe kleiner Schritte, einschließlich der Installation eines Mikroplastikfilters, kann jeder von uns die Umweltbelastung durch Textilien verringern. AEG empfiehlt die folgenden fünf Schritte:
Der neue AEG-Mikroplastikfilter kann bis zu 90% der Mikroplastikfasern, die größer als 45 Mikrometer (= 0,045 Millimeter) sind und während des Waschgangs aus synthetischer Kleidung abgegeben werden, auffangen. AEG schätzt, dass dadurch pro Haushalt und Jahr potenziell die Kunststoffmenge von umgerechnet etwa zwei Plastiktüten weniger in die Gewässer des Planeten gespült wird.
Die AEG-Studie zeigt auch, dass sich die Menschen in Deutschland über das Ausmaß des Problems bewusst sind und positive Maßnahmen stark befürworten.
„Unsere Studie zeigt eine europaweite Bereitschaft, das Mikroplastikproblem zu bekämpfen, das von der Gesellschaft selbst geschaffen wurde“, fährt Michael Geisler fort. Und: „Der Anstieg der synthetischen Materialien wird in naher Zukunft nicht aufzuhalten sein. Je mehr wir daher zur Vermeidung der Freisetzung von Mikroplastikfasern beitragen können, desto besser.“
Die Studienergebnisse basieren auf quantitativen Daten, die von über 15.000 Erwachsenen aus 15 europäischen Märkten erhoben wurden. Das auf Umfragen spezialisierte Marktforschungsunternehmen OnePoll führte die Studie in Zusammenarbeit mit AEG und seinen Partnern durch. Die Umfrage wurde zwischen dem 15.10.2021 und 10.11.2021 durchgeführt. Es wurden Daten aus der Gesamtbevölkerung der folgenden Länder erhoben: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Schweden, Schweiz und Spanien.
Die Daten wurden für jedes Land gewichtet, um eine repräsentative Gewichtung nach Alter, Familienstand, Einkommen/sozialer Schicht, Ethnie und Region zu gewährleisten.
Den vollständigen Report zur europäischen AEG-Studie „The Truth about Laundry: Microplastics“ finden Sie hier.
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