„Ich seh in 3D“: Samsung mit Küchenkonzept der Zukunft

„Mit meinem Entwurf möchte ich den Raum Küche zelebrieren und zum Denken anregen“, so der Designer Alfredo Häberli. Foto: Helge Ferbitz
„Mit meinem Entwurf möchte ich den Raum Küche zelebrieren und zum Denken anregen“, so der Designer Alfredo Häberli. Foto: Helge Ferbitz

Samsung und der Schweizer Designer Alfredo Häberli präsentieren auf der LivingKitchen unter dem Motto „Sense & Sensuality“ ihr Küchenkonzept der Zukunft. Mit seinem Ansatz möchte der Designer den Raum Küche und die Zubereitung von Nahrung wieder in den Fokus des Menschen und seiner Wahrnehmung rücken. Besucher erleben die begehbare Installation über mehrere Ebenen mit einer Augmented Reality-App. Im Rahmen der Kooperation werden die Samsung Hausgeräte von Alfredo Häberli in ein 3D-Konzept überführt.

Sehen, Fühlen, Sprechen und Genießen: die Küche nimmt eine starke Rolle innerhalb der eigenen vier Wände ein und das wird sich künftig nicht ändern, denn die Zubereitung und Aufnahme von Nahrung und damit das Essen stehen als Sinnbild für unser Leben.

Der Einsatz von benutzerfreundlicher Technologie, die alle Familienmitglieder näher zusammen bringt, ist Bestandteil der Samsung Strategie – und wird hier von Alfredo Häberli in seinem Küchenkonzept zu einem zukunftsorientierten Grundsatz: „Die Küche von morgen ist die Werkstatt der Seele des Hauses und gleichzeitig zentrales Bindeglied zu allen weiteren Lebensräumen“, sagt Häberli. Und: „Mit meinem Entwurf möchte ich den Raum Küche zelebrieren und zum Denken anregen: Was für eine Sinnlichkeit kann Essen in Zeiten von genmanipulierter Nahrung und dem Akt des Kochens zur reinen Selbstdarstellung noch transportieren?“. Auf Basis dieses philosophisch-orientierten Ansatzes können Messebesucher das Gesamtkonzept für eine Küche von morgen auf der Messe über eine App erleben.

„FutureKitchen“

Für die Sonderausstellung „FutureKitchen“ entwirft Alfredo Häberli seine Küche der Zukunft. Bekannt geworden ist Häberli für seine Kooperationen mit namhaften Firmen wie Vitra oder Moroso. Dabei gestaltete er in erster Linie Alltagsgegenstände, darunter das Tafelservice Origo und die Trinkglas-Serie Essence für die finnische Firma Iittala. Doch auch Möbel, wie der Sessel Take a Line for a Walk (Moroso) oder der Stuhl Segesta (Alias), gehören zum bekannten Portfolio des Designers, der 1964 in Argentinien geboren wurde.

Für Samsung stellt die Kooperation eine strategische Zusammenarbeit dar, von der beide Seiten profitieren: „Alfredo Häberli widmet sich mit seinem Konzept den Anforderungen an die Küche als essentiellem Raum des Zuhauses und den Ernährungsumständen der Zukunft“, sagt Alexander Zeeh, Director Home Appliances Samsung Electronics GmbH. Und weiter: „Auf die gleiche Weise gehen unsere Forscher bei Samsung vor, die stets der Frage nach den Nutzerbedürfnissen von morgen nachgehen“.