Markt & Branche

Ceconomy verschiebt Prognose 2020

Angesichts des Ausbruchs des Coronavirus (Covid-19) und der damit verbundenen Reiseverbote sowie der Unsicherheiten über die aktuelle Marktentwicklung hat die Ceconomy AG beschlossen, den für den 26. März geplanten und mit Spannung erwarteten Investorentag auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Simone Fuchs, Head of Communications: „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir haben uns seit Monaten auf den Termin vorbereit und alles getan, um den Kapitalmarkttag zu einer gelungenen Veranstaltung zu machen. Wir werden den Termin nachholen, sobald es die Umstände erlauben. Denn wir möchten Ihnen unser Strategie-Update weiterhin sehr gerne persönlich präsentieren.“

In den ersten zwei Monaten des Jahres 2020 hätten sich, so Fuchs, die Umsätze in der Gruppe und das Geschäft solide entwickelt. In Anbetracht der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestaltet sich die Situation in vielen Kernmärkten von MediaMarktSaturn jedoch herausfordernd. Nach aktuellem Stand bleiben alle MediaMarkt und Saturn Märkte in Österreich, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien, Polen, Luxemburg und jetzt auch in Deutschland vorerst geschlossen.

Simone Fuchs: „Wir stellen fest, dass unsere Kunden zunehmend auf unseren Online-Kanal ausweichen. Seit Beginn der Entwicklungen im Zusammenhang mit Covid-19 fokussieren wir unsere Vertriebsaktivitäten und unsere Ressourcen verstärkt auf diesen Kanal.“ Beispielsweise werden aktuell spezielle Lösungen für die Home-Office-Ausstattung beworben werben. Dennoch erwartet Ceconomy Auswirkungen auf Umsatz und EBIT.

Ceconomy und ihre „Töchter“ bleiben eine Dauerbaustelle.

Prognose zurückgezogen

Ceconomy bewertet die Situation kontinuierlich und ergreift alle notwendigen Maßnahmen zur Sicherung des Geschäfts. Dazu gehören auch Kostenmaßnahmen, um die Auswirkungen auf das Ergebnis abzumildern sowie das Aussetzen von Investitionen. Angesichts dieser Situation hat der Vorstand gestern beschlossen, die am 17. Dezember 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 zurückzuziehen. Aufgrund der Dynamik der Entwicklungen in Zusammenhang mit Covid-19 sei es derzeit nicht möglich, eine Vorhersage zur Geschäftsentwicklung in den kommenden Wochen zu machen und die Auswirkungen auf das Geschäft zuverlässig zu quantifizieren. Der Vorstand sieht daher derzeit auch davon ab, eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 abzugeben.

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