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Tag des Recyclings: Müll vermeiden – richtig Entsorgen

Funktionsfähige kleine und mittelgroße Elektronikgeräte werden nach einem Neukauf teils ungenutzt zuhause gelagert, statt sie weiterzugeben oder zu entsorgen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Verbraucherumfrage des Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI).


„Damit schlummern wertvolle Rohstoffe in den Kellern oder auf den Dachböden“, sagte Carine Chardon, Fachverbandsgeschäftsführerin Consumer Electronics, anlässlich des „Tages des Recyclings vergangene Woche Freitag (18. März).

Dennoch wissen Verbrauchern, wie sie Geräte entsorgen können. Die Verbraucherumfrage zeigt deutlich: Rund die Hälfte der Befragten nutzt die Rückgabe am kommunalen Wertstoffhof, knapp ein Drittel greift auf das Angebot des örtlichen Entsorgers für die Sammlung direkt bei den Privathaushalten zurück. Die Rückgabe im Handel bzw. im Rahmen der Lieferung eines Neugeräts liegt auf Platz drei – letzteres wird bei Großgeräten überdurchschnittlich in Anspruch genommen (18%).

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Erfreulich ist auch, dass Europa mit einer Quote von rund 43% recyceltem Elektroschrott im interkontinentalen Vergleich mit Abstand in Führung liegt, Asien auf Platz zwei liegt bei rund 12%.

Die selbsternannten Recyclingweltmeister aus Deutschland schneiden im EU-Vergleich eher mäßig ab. Während Kroatien als Vorreiter eine Elektroschrott Recycling Quote von gut 83% vorweisen kann, kommt Deutschland gerade einmal auf knapp 37% und liegt damit im hinteren Mittelfeld. Immerhin werden hierzulande 97% aller Haushaltsgroßgeräte, also Kühlschränke, Waschmaschinen usw. ordnungsgemäß wiederverwertet.

Anlässlich des Recycling Tages lenkte Bauknecht die Aufmerksamkeit auf die Langlebigkeit ressourcenschonender Hausgeräte. Die GentlePower Serie etwa sorgt zum einen mit besonders schonender und pflegender Technologie dafür, dass die Lieblingskleidungsstücke länger getragen werden können. Zum anderen bestehen die Trockner zu 68,1% aus recycelbaren Komponenten, die Waschmaschinen sogar zu 87%.

Die Whirlpool Corporation, Muttergesellschaft von Bauknecht, wird den Anteil an recyceltem Kunststoff in den Produkten und Verpackungen weiter erhöhen. Ebenso setzt der Konzern auf die Vermeidung von Abfall.

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