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Koelnmesse: Integriert Design Post dauerhaft in ihr Eventportfolio

Die Koelnmesse übernimmt zum 1. Januar 2027 die Design Post Köln und erweitert damit ihr bestehendes Angebot an Veranstaltungsflächen. Nach einer einjährigen Kooperation wird die bisher als Showroom-Plattform für die Möbel- und Einrichtungsbranche genutzte Location vollständig in die Messe- und Eventarchitektur der Koelnmesse integriert. Betrieb und Vermarktung übernimmt künftig die Tochtergesellschaft Koelncongress.

Die Design Post zählt seit mehr als 20 Jahren zu den etablierten Treffpunkten der internationalen Einrichtungs- und Möbelbranche. Das bisherige dauerhafte Showroom-Konzept wird zum Jahresende 2026 eingestellt. Gleichzeitig soll die denkmalgeschützte Immobilie auch künftig für Interior-Design-Formate sowie design- und kunstorientierte Veranstaltungen offenstehen.

Über 3.000 qm Fläche

Mit einer Fläche von über 3.000 qm und großzügigem Außenbereich soll die Design Post künftig für gesellschaftliche Veranstaltungen, Pop-up-Ausstellungen, Corporate Events sowie kleinere Verbrauchermessen genutzt werden. Die Location ergänzt das bestehende Portfolio der Koelnmesse rund um Confex, Rheinterrassen, Tanzbrunnen, Flora und Gürzenich.

Als Gründe für die Neuausrichtung nennt die Koelnmesse den Wandel der Messelandschaft, veränderte Anforderungen an Veranstaltungsformate sowie die aktuellen Entwicklungen in der Möbel- und Einrichtungsbranche. Für Unternehmen der Branche bleibt die Design Post weiterhin nutzbar – künftig jedoch flexibel für Veranstaltungen, Ausstellungen und neue Konzepte statt als dauerhafter Marken-Showroom.

Die Koelnmesse und die Design Post arbeiten bereits seit geraumer Zeit zusammen. Die Räumlichkeiten wurden unter anderem für Messen, Events und Abendveranstaltungen genutzt. Ab 2027 wird die Design Post vollständig als Eventlocation betrieben und soll sowohl externen Veranstaltern als auch der Koelnmesse selbst für neue Veranstaltungsformate zur Verfügung stehen.

Die Entscheidung unterstreicht die fortschreitende Transformation klassischer Showroom- und Messekonzepte. Für Hersteller und Marken aus dem Hausgeräte- und Einrichtungsumfeld entstehen in Köln künftig zusätzliche Möglichkeiten für temporäre Produktpräsentationen, Markeninszenierungen und zielgruppenspezifische Eventformate außerhalb traditioneller Messeveranstaltungen.

Rita Breer

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