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Siemens setzte auf künstliche Intelligenz und neue Geräteklassen zur IFA 2026

Siemens Hausgeräte zeigte zur IFA 2026 Neuheiten aus den Bereichen Kochen, Kaffee, Wäschepflege und Kühlen. Zu den Schwerpunkten gehörten ein iQ700 Backofen mit Gerichterkennung und speicherbaren Lieblingsrezepten, der Kaffeevollautomat EQ600 iAroma mit Alexa+, ein Waschtrockner mit Wärmepumpentechnologie sowie die neue iconicEdition für die Wäschepflege.

Mit seinem Messeauftritt bündelte Siemens verschiedene Wohn- und Technologietrends in einer inszenierten Erlebniswelt. Neben neuen Einbaugeräten in matter Optik gehörten Kochshows mit Alexander Kumptner und intelligente Assistenzfunktionen zum Programm.

Einen Schwerpunkt bildete der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz und automatisierter Funktionen. Diese sollten nicht als eigenständiges technisches Merkmal im Vordergrund stehen, sondern konkrete Abläufe bei der Nutzung der Geräte vereinfachen.

EQ600 iAroma erhielt Alexa+

Beim neuen Kaffeevollautomaten EQ600 iAroma setzte Siemens auf eine erweiterte Sprachsteuerung. Nach Angaben des Herstellers gehörte das Modell zu den ersten Kaffeevollautomaten in Deutschland, in die Alexa+ integriert wurde.

Im Unterschied zu klassischen Sprachbefehlen sollte die auf modernen Sprachmodellen basierende Lösung natürlichere Konversationen ermöglichen. Der EQ600 iAroma sollte dabei Gewohnheiten berücksichtigen und sich an individuelle Vorlieben anpassen können.

Siemens kündigte außerdem an, Alexa+ per Update auch für bestehende Geräte verfügbar zu machen und die Technologie schrittweise auf weitere Gerätekategorien auszuweiten.

Der Kaffeevollautomat verfügte zudem über ein coffeeSelect Display und eine höhenverstellbare Tropfschale, die auch für größere Tassen und To-go-Becher ausgelegt war.

Backofen speicherte eigene Lieblingsrezepte

Auch beim iQ700 Backofen erweiterte Siemens die intelligenten Assistenzfunktionen. Die integrierte Gerichterkennung identifizierte nach Herstellerangaben mehr als 100 Gerichte und schlug die jeweils passenden Einstellungen vor.

Neu war die Möglichkeit, eigene Rezepte zu hinterlegen. So konnten beispielsweise ein individuell zubereiteter Apfelkuchen oder ein Sonntagsbraten gespeichert werden. Bei einer erneuten Zubereitung rief der Backofen die hinterlegten Einstellungen wieder auf.

Damit ergänzte Siemens die bisherige automatische Gerichterkennung um eine stärker personalisierte Nutzung.

Waschtrockner kombinierte Wärmepumpe und 2-in-1-Konzept

Eine weitere Neuheit war der iQ700 Waschtrockner. Siemens kombinierte dabei erstmals Wärmepumpentechnologie mit einem 2-in-1-Gerät.

Der Waschtrockner erreichte nach Angaben des Herstellers im kombinierten Energielabel die Energieeffizienzklasse A. Beim reinen Waschen lag der Verbrauch laut Siemens 20 Prozent unter dem Grenzwert zur Klasse A.

Das Gerät verband eine Waschmaschine mit elf Kilogramm Fassungsvermögen und einen Trockner für sechs Kilogramm Wäsche innerhalb von Standardmaßen. Zur Ausstattung gehörten unter anderem die Dosierautomatik i-Dos sowie die Funktionen gentleDry und intelligentClean.

Parallel dazu stellte Siemens die neue iconicEdition vor. Waschmaschinen und Trockner dieser Serie verfügten über eine hochglänzend schwarze Oberfläche aus einem glasähnlichen Material und ein reduziertes Touchdisplay. Die Geräte konnten über Home Connect beziehungsweise Alexa sprachgesteuert werden.

Mehr Innenraum bei gleichen Außenmaßen

Bei den freistehenden Kühlschränken erweiterte Siemens ebenfalls sein Sortiment. Ein neues eintüriges Modell bot 402 Liter Fassungsvermögen und damit nach Herstellerangaben 15 Prozent mehr nutzbares Innenvolumen als das Vorgängermodell, obwohl die Außenmaße unverändert blieben.

Das hyperFresh 0°C Frischesystem sollte Obst und Gemüse bis zu 14 Tage frisch halten. Hinzu kamen flexible Türabsteller, getrennte Bereiche für Fisch und Fleisch sowie No Frost.

Die Neuheiten präsentierte Siemens auf der IFA 2026 im sogenannten Intelligence Lab. Der Messeauftritt verband neue Gerätegenerationen mit Design, Automatisierung und vernetzter Bedienung und zeigte damit, wie Siemens intelligente Funktionen zunehmend über verschiedene Produktkategorien hinweg einsetzte.

infoboard.de

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