Samsung Bespoke AI - AInfach energieeffizient
Meldungen

EU / Green Deal: Kreislaufwirtschaft über die gesamte Wertschöpfungskette

Begrüßt grundsätzlich den Green Deal der EU Kommission: Christian Haeser, Geschäftsführer des Handelsverbands Wohnen und Büro e.V. (HWB),
Begrüßt grundsätzlich den Green Deal der EU Kommission: Christian Haeser, Geschäftsführer des Handelsverbands Wohnen und Büro e.V. (HWB),

Die Europäische Kommission hat am 30. November neue EU-weite Vorschriften für Verpackungen vorgeschlagen, um diese ständig wachsende Abfallquelle anzugehen. Im Durchschnitt fallen aktuell in Europa jährlich fast 180 kg Verpackungsmüll pro Kopf an.


Für Verpackungsmaterialien werden die meisten Primärrohstoffe verwendet, 40% der Kunststoffe und 50% des Papiers in der EU sind dafür bestimmt. Wenn nicht gehandelt würde, käme es laut Kommission in der EU bis 2030 zu einem weiteren Anstieg der Verpackungsabfälle um 19%, bei Verpackungsabfällen aus Kunststoff sogar um 46%.

Bis 2030 würden laut EU-Kommission die vorgeschlagenen Maßnahmen – hierzu gehören u.a. genormte und klar gekennzeichnete Verpackungsformate, Verbot unnötiger Verpackungen, vorgeschriebene Recyclinganteile und verbindliche Pfandsysteme – zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen aus Verpackungen um 23 Mio. Tonnen auf insgesamt 43 Mio. Tonnen führen. Der Wasserverbrauch würde um 1,1 Mio. Kubikmeter zurückgehen und die Kosten der Umweltverschmutzung für Wirtschaft und Gesellschaft würden gegenüber dem Basisszenario 2030 um 6,4 Mrd. EUR gesenkt.

Der Vorschlag soll zudem der Verwirrung ein Ende setzen, welche Verpackung in welche Recyclingbehälter gehört. Jede Verpackung wird laut EU Kommission mit einem Etikett versehen, aus dem hervorgeht, woraus sie gemacht ist und in welchen Abfallbehälter diese gehört. Überall in der EU werden dieselben Symbole verwendet.

Christian Haeser, Geschäftsführer des Handelsverbands Wohnen und Büro e.V. (HWB), dazu: „Es ist richtig und gut, dass der europäische Gesetzgeber den Green Deal umsetzt und auch im Bereich der Verpackungsreduzierungen agiert. Wiederverwertbare, umweltfreundliche Verpackungen sind natürlich auch im Home- und Livingbereich anzustreben. Die Ausführungen der Kommission dürfen aber auf keinen Fall dazu führen, dass Unternehmen im Wege der Transformation zusätzliche administrative Belastungen aufgebürdet bekommen. Dies führt zu einer Kostenverschärfung, die am Ende des Tages die ohnehin gebeutelten Konsumenten zu tragen haben. Des Weiteren muss ein Augenmerk auf eine realistische und praxisnahe Umsetzung gelegt werden, da der Fachhandel in all seinen Facetten extrem heterogen ist.“

Das könnte Sie auch interessieren!

HEPT 2024: Begeisterung bei allen Beteiligten

infoboard.de

Starke Zuwächse: Ceconomy forciert Wachstumskurs!

Matthias M. Machan

Digitales Recruiting: „Wir bewerben uns beim Bewerber“

Matthias M. Machan

„küchenplus Ketels“ auf Föhr: „Wenn wir gehen, können Sie kochen!“

infoboard.de

Im November 2024: Coolblue eröffnet in Frankfurt

infoboard.de

EK ist „Top Ausbildungsunternehmen 2024“

infoboard.de

Realitäts-Check beim „Recht auf Reparatur“ angemahnt, oder: “Nichts für Hobby-Bastler”

Matthias M. Machan

Für nachhaltige Produktentscheidungen: Green-Offer von Sonepar

infoboard.de

Zukunftstag 2024: 32 Schülerinnen und Schüler entdecken die expert-Zentrale

infoboard.de