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Coffee to go!

Dufter Reisebegleiter, der die Unabhängigkeit in der Kaffeeversorgung sichert: Aeropress. (Foto: Coffee Circle)
Dufter Reisebegleiter, der die Unabhängigkeit in der Kaffeeversorgung sichert: Aeropress. (Foto: Coffee Circle)

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Doch vom perfekten Start in den Tag ist der Frühstückskaffee selbst in der gehobenen Hotellerie meilenweit entfernt. Selbst da, wo uns am Abend zuvor noch ein Jamaika Blue Mountain serviert, nein eher zelebriert, wurde, hat man am Morgen danach scheinbar alle Genuss-Ansprüche begraben, wenn die Thermoskanne lieblos auf den Tisch geknallt wird. Auch die heiße Tasse auf Tastendruck am Frühstücksbüffet verheißt selten Gutes.

Nicht viel besser sieht es in den Ferienwohnungen aus. Ein einziges Mal in zwei Jahrzehnten trafen wir – es war auf Amrum – auf einen Vollautomaten von Jura. Damit hatten die Vermieter denn auch zurecht geworben. Unsere Nachbarn kamen mittags mit dem Schiff von Sylt zu Besuch und trauten ihren Augen kaum. Unser Genussverstärker in edlem Weiß hatte gegen die Baumarkt-Filterkaffeemaschine für 19,90 EUR in Keitum in jeder Hinsicht die Nase vorn. Nicht viel besser ergeht es auch denen, die eine betagte Pad-Maschine im Ferienappartment vorfinden. Kaffeegenuss anno 2016 buchstabiert sich anders.

Ohne Filter

Doch auf richtig guten Kaffee muss man auch in den schönsten Wochen des Jahres nicht verzichten. Wir haben seit einigen Jahren immer eine French Press (Pressstempelkanne) im Reisegepäck. Die nimmt kaum Plattz weg, wiegt fast nichts und sichert uns die Unabhängigkeit in der Kaffeeversorgung. Frisch gemahlenen Kaffee in die Kanne, heißes, aber nicht mehr kochendes Wasser drüber, ein paar Minuten warten – fertig! Ohne Filter gibt der Kaffee sein Aroma direkt an das heiße Wasser ab. Einfach und genial.

Andere schwören auf die Aeropress. Hier wird das Kaffeemehl in einem Brühzylinder mit dem heißen Wasser vermischt und mittels Presskolben durch einen Einwegfilter in eine Tasse oder Kanne gepresst. Auch die Aeropress ist ein perfekter Begleiter für unterwegs: Der Kaffeezubereiter besitzt kaum Eigengewicht und ist aus Plastik, weshalb man ihn leicht im Reisegepäck verstauen kann. Die Zubereitung ist denkbar einfach, das Ergebnis ein herrlich fruchtiger Filterkaffee.

Herrlich fruchtig

Die perfekte Lösung für unterwegs haben wir jetzt bei Coffee Circle, dem Berliner Start-up für Kaffee aus Äthiopien, gefunden. Das Reiseset von Coffee Circle umfasst alles, was man für eine gute Tasse Kaffee braucht: den AeroPress Kaffeezubereiter (inklusive Filterpapier), eine Handmühle von Porlex, die sich zum Teil in der Aeropress verstauen lässt, sowie ein Päckchen Duromina Kaffee. Der Spezialitäten-Kaffee stammt aus der gleichnamigen Kooperative in West-Äthiopien und gilt als einer der besten Kaffees der Welt. Er wird biologisch in Waldgärten angebaut, von Hand gepflückt und dann schonend in Berlin geröstet. Der Duromina bringt übrigens wunderbare Aromen von süßer Orange mit, die in der Zubereitung mit der AeroPress besonders zum Vorschein kommen. Ab in den Urlaub!

 

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