BSH sucht Start-ups für die vernetzte Küche

Setzt auf digitalen Input und Beteiligungen: Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung.
Setzt auf digitalen Input und Beteiligungen: Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung.

Um Start-ups die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen für die vernetzte Küche der Zukunft in kürzester Zeit umzusetzen, haben die BSH und das Accelerator-Unternehmen Techstars das Programm „BSH Future Home Accelerator powered by Techstars“ ins Leben gerufen. Durch gezieltes Coaching und den Zugang zum breiten BSH- bzw. Techstars-Netzwerk aus Mentoren, Spezialisten und Investoren werden ausgewählte Start-ups gezielt unterstützt.

Die BSH hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit Techstars bis 2021 jedes Jahr zehn junge Unternehmen mit neuen Geschäftsmodellen im Rahmen des Programms zu fördern. Bewerbungen zum Thema „Future Home“, mit Fokus auf die digitale Küche, können ab dem 23. Juli 2018 eingereicht werden. Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden internationale und nationale Start-ups unter www.BSHAccelerator.com .

Die zehn besten Teams werden Anfang 2019 zu einem dreimonatigen Accelerator-Programm nach München eingeladen. Dort entwickeln sie gemeinsam mit Mentoren ihre Strategien weiter, starten Pilotprojekte und schärfen ihre Geschäftsmodelle. Am Ende des Programms präsentieren die Start-ups ihre Geschäftsmodelle, um Investoren zu gewinnen.

Das Programm gibt dem Konzern die Möglichkeit, frühzeitig Einblick in neue Geschäftsmodelle zu gewinnen und zeitnah neue Lösungen für den Konsumenten in der vernetzten Küche zu gestalten. Die Kooperation ist ein Schritt auf dem Weg, als Hardware+ Unternehmen zum führenden Anbieter vernetzter Geräte und digitaler Dienstleistungen der Hausgeräteindustrie zu werden.

Digitale Fähigkeiten aneignen

„Entscheidend für diesen Erfolg ist, neue digitale Geschäftsmodelle zu bewerten, zu entwickeln und deren Wachstum zu beschleunigen. Wir müssen uns neue digitale Fähigkeiten aneignen, die wir aktuell noch nicht abbilden“, sagt Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung.

Diese Funktionen übernimmt bei der BSH seit Anfang dieses Jahres die neu gegründete Geschäftseinheit Digital Business Unit (DBU). Grundgedanke der DBU ist es, einen organisatorischen Rahmen zu schaffen, in dem interne digitale Geschäftsmodelle schnell und mit agilen Arbeitsmethoden entwickelt werden.

Im vergangenen Jahr erwarb die BSH 65% der Anteile am Berliner Start-up Kitchen Stories und bindet die globale Food-Plattform aktuell an das digitale Ökosystem Home Connect an.