Die Küche 2013: Funktional und ästhetisch

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Die Frankfurter Küche hat endgültig ausgedient: Menschen lieben Offene Küchen, diese wandlosen Kombination aus „Kochen-Essen-Wohnen“, die Wohnbereiche verbinden und dadurch eine großzügige Wohnatmosphäre schaffen. Laut einer aktuellen Studie fühlen sich über 30 Prozent der deutschen Bevölkerung im Wohnbereich „Kochen-Essen“ am wohlsten und für die Hälfte der Deutschen ist dieser Wohnbereich auch der täglich am meisten genutzte Raum. Mit der neuen Wohnraumgestaltung bekommt die Küche neue Aufgaben. Sie muss  praktikabel und funktional sein, schön und ansehnlich, aber vor allem „Professionalität“ ausstrahlen. Das meint professionelle Dunstabzugshauben, professionelle Beleuchtung, leicht zu reinigende Oberflächen – Kochen wie bei Profis, die Kochshows lassen grüßen. Auch wenn die Deutschen nicht unbedingt öfter oder besser kochen, aber sie sehen die Kochshows im Fernsehen und wollen dann auch eine Salatbrause, eine zweckmäßige Herdeinbauhöhe oder gutes Arbeitslicht. Sie sehen Glasfronten beim Küchenmöbelkorpus, die leicht zu reinigen sind, und finden sie klasse. Neueste Entwicklung sind multifunktionale Abschlusswangen, die man beispielweise als Bücherregal oder Vitrinen-Schränkchen nutzen kann. Manche Küchenmöbel sehen insgesamt heute schon fast aus wie schicke Wohnzimmermöbel. Ein Trend, der erst noch so richtig kommt. (Bild: AMK)

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