Die spoga+gafa stellt ihren Messetermin erneut um: Ab 2027 findet die internationale Leitmesse für Gartenlifestyle und BBQ nicht mehr im Frühsommer, sondern im September statt. Damit reagiert die Koelnmesse nach eigenen Angaben auf Rückmeldungen aus der Branche und will die Veranstaltung stärker am realen Geschäfts- und Saisonverlauf ausrichten.
Die Terminfrage hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrfach für Bewegung gesorgt – der Messezeitpunkt wurde wiederholt angepasst und diskutiert. Mit der nun frühzeitig angekündigten Verlagerung soll ab 2027 mehr Planungssicherheit für Hersteller, Handel und internationale Marktpartner entstehen. Grundlage der Entscheidung seien Gespräche mit Ausstellern, Verbänden und Marktpartnern sowie eine Branchenbefragung und Marktanalyse gewesen.
Bessere Rahmenbedingungen fürs Ordern
Durch den Termin im September erhofft sich der Veranstalter bessere Rahmenbedingungen für Ordergespräche und strategische Planung. Zu diesem Zeitpunkt ist die Garten- und Grillsaison weitgehend abgeschlossen, sodass belastbare Abverkaufszahlen und Marktdaten vorliegen. Unternehmen könnten diese Erkenntnisse direkt in ihre Sortimentsplanung für das Folgejahr einfließen lassen. Gleichzeitig liegt der Termin außerhalb der operativen Hochphase vieler Handels- und Industrieunternehmen, begründet die Koelnmesse diesen Schritt.
Auch die einzelnen Themenbereiche der Messe – von Pflanzen und Pflege über BBQ bis hin zu Outdoor-Living und Freizeitprodukten – sollen von der neuen Terminierung profitieren. Hersteller können Produktneuheiten näher an den Orderzyklen des Handels präsentieren und Erfahrungen aus der abgelaufenen Saison in die Weiterentwicklung ihrer Sortimente einfließen lassen.
Die Termine für die kommenden Veranstaltungen stehen bereits fest:
- 07.–09. September 2027
- 05.–07. September 2028
- 04.–06. September 2029
Die spoga+gafa 2026 findet hingegen noch wie geplant vom 22. bis 24. Juni 2026 in Köln statt. Branchenverbände wie der Industrieverband Garten (IVG) oder der Handelsverband Heimwerken, Bauen & Garten begrüßen den Schritt grundsätzlich und sehen darin eine Chance, die Messe stärker an Markt- und Entscheidungszyklen der Branche anzupassen.
