Selbstgemachte Gerichte sind nicht nur preiswerter und gesünder. Auch das Kochen selbst ist längst gleichermaßen Genuss und Hobby. Doch spätestens, wenn mehrere Leute gleichzeitig in der Küche stehen, braucht es Platz. Mülleimer und Spülmaschine sind meist längst in die Küchenzeile integriert. Jetzt verschwinden auch zunehmend Haushaltskleingeräte in Schubladen und hinter Schranktüren. Das bietet einige Vorteile: Selbst wenn die Arbeitsplatte mit Schüsseln und Schneidebrettern gefüllt ist, bleiben Allesschneider, Waage oder Toaster griff- und funktionsbereit, denn das Gerät steht im geöffneten Schubkasten vor der Arbeitsfläche. Zudem können die Geräte dauerhaft verkabelt bleiben. Deshalb gibt es kein Steckdosenproblem. Wird das Küchengerät gerade nicht benutzt, verschwindet es mit einem Handgriff in der Schublade und wird so nebenbei vor fettigen Küchendämpfen geschützt. Auch das lästige Heben und Verstauen in Oberschränken entfällt durch die Einbaulösung. Somit kommen die Küchenhelfer öfter zum Einsatz.

Neben den praktischen Aspekten sprechen oft ästhetische Gründe dafür, immer öfter auch Hausgeräte in Schränken verschwinden zu lassen. Der Trend zu Design- und Wohnküchen kurbelt die Nachfrage nach Einbaugeräten an. Lassen Sie sich im Küchenfachhandel über die Möglichkeiten informieren.

Darauf sollten Sie beim Kauf von Einbaugeräten achten:

  1. Das Krümelfach vom Einbau-Toaster sollte für die Reinigung herausnehmbar sein.
  2. Damit der Toaster nur das Brot bräunt und nicht die Schublade, sind ein wärmeisoliertes Gehäuse und eine Abschaltautomatik beim Umklappen unerlässlich.
  3. Für den Einbau der Geräte sind Schubladen ab einer Breite von 30 Zentimetern geeignet. Einige größere Geräte benötigen eine Mindesteinbaubreite von 45 Zentimetern.
  4. Allesschneider sollten fest im Schubkasten montierbar sein. So sind diese mit einem Handgriff einsatzbereit und müssen nicht vor jeder Benutzung aufwändig aufgebaut werden.
  5. Die Einbaugeräte sollten bereits bei der Planung der Küche berücksichtigt werden, damit etwa die Stromzufuhr elegant gelöst werden kann.
Annette Dietzler

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