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Patrick Hypscher arbeitet in der Digital Business Unit der BSH und ist für die Einführung von „BlueMovement“ zuständig.
Patrick Hypscher arbeitet in der Digital Business Unit der BSH und ist für die Einführung von „BlueMovement“ zuständig.
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Mietmodelle sprechen neue Zielgruppe an

Nachgefragt bei Patrick Hypscher. Er arbeitet in der Digital Business Unit der BSH und ist für die Einführung von „BlueMovement“ zuständig.

Wie wird die Logistik bei „BlueMovement“ gestemmt? Wer holt defekte oder zu reparierende Geräte ab?

Unsere Geräte werden vom Endkonsumenten nach Beendigung des Abos durch unseren Logistik-Dienstleister abgeholt. Anschließend wird jedes Gerät je nach Typ darauf geprüft, welche Maßnahmen erforderlich sind. Daraufhin werden dann die Aufbereitungsmaßnahmen eingeleitet, wobei die Geräte beispielsweise gesäubert und geruchsneutralisiert werden. Anschließend können die Geräte in einem nahezu neuen Zustand an den nächsten Endkonsumenten ausgeliefert werden.

Ist der Fachhandel bei „BlueMovement“ in irgendeiner Form eingebunden?

„BlueMovement“ ist ein Angebot der BSH, bei dem Endkonsumenten Hausgeräte und zugehörige Dienstleistungen für einen monatlichen Betrag mieten können. Es richtet sich direkt an die Endverbraucher. „BlueMovement“ ist aber kein geschlossenes Konzept. Aktuell führen wir Gespräche mit Vertretern des Fachhandels zur Einbindung in das Konzept. Diese sollen im Laufe des Sommers abgeschlossen werden.

Was kann die Industrie besser als der Handel, das (und nicht nur) Bosch
veranlasst, diesen direkten Weg zu gehen?

Ein wachsender, gesellschaftlicher Trend führt dazu, dass Menschen immer mehr Dinge nutzen können, ohne sie besitzen zu müssen. In den letzten zwei Jahrzehnten war dies im Bereich Musik, Video und Autos zu sehen. Dieses Bedürfnis gibt es ebenso bei einem Teil der Menschen im Bereich Hausgeräte.

Die dafür notwendige Investitionskraft wollen wir als BSH aufbringen und den Fachhandel im Konzept beteiligen. Zudem sieht sich die BSH in der Verantwortung, die Erbringung ihrer Leistungen, vom Verbrauch knapper Ressourcen zu entkoppeln. Über ein Mietmodell wie „BlueMovement“ bleibt die BSH Eigentümer der Geräte. Benutzte Geräte werden bei „BlueMovement“ wiederaufbereitet und an neue Endverbraucher vermietet. Am Lebensende der Geräte können Komponenten und Materialien für die Herstellung neuer Geräte genutzt werden. Damit geht die BSH über vorhandene Recyclingprozesse hinaus.

Der Handel sieht die Mietmodelle und das Direct2Consumer mit Bauchgrummeln …

Mietmodelle sprechen eine neue Zielgruppe von Menschen an. Aus Gesprächen mit Vertretern des Fachhandels wissen wir, dass auch Händler bei Einbezug in den Vertrieb von „BlueMovement“ die Chance sehen, neue Zielgruppen zu erreichen und eine Kundenbeziehung aufzubauen.

Sind weitere Produktgruppen für das Mietmodell angedacht, beispielsweise der „Cookit“?

Zurzeit bietet „BlueMovement“ freistehende Hausgeräte der Marke Bosch an. In Deutschland werden zunächst Waschmaschinen, Trockner, Waschtrockner, Kühl-Gefrierkombinationen, Gefrierschränke und Geschirrspüler angeboten. Bisher gibt es noch keine Entscheidung über eine Ausweitung des Angebots auf Elektrokleingeräte.

Bleibt Siemens bei diesem Modell außen vor?

Im Segment der freistehenden Hausgeräte nimmt Bosch eine führende Stellung bei den Kunden ein. Vorerst sorgt diese Limitierung auf eine Gerätemarke dafür, die Komplexität geringer zu halten. Das Team von „BlueMovement“ trifft eine Vorauswahl an Geräten. Dies vereinfacht den Entscheidungsprozess der Kunden. Und es reduziert die Komplexität bei der Wiederaufbereitung der Geräte.“

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