Zum beginnenden Frühjahr stehen große, neue Elektrogeräte nur noch auf Platz drei der Wunschliste der Deutschen. Das Bedürfnis nach längeren Urlaubsreisen rückt wieder stärker in den Vordergrund und übernimmt den zweiten Platz im Ranking der beliebtesten Konsumgüterkäufe. Unverändert steht ein neues Möbelstück bei den Konsumenten an erster Stelle der geplanten Anschaffungen.
Das zeigt der halbjährlich durchgeführte CreditPlus-Verbraucherindex, der im Vergleich zum Herbst um 0,4 Punkte leicht angestiegen ist und aktuell bei 99,3 Punkten steht. Aus dem Bericht geht außerdem hervor, dass gut drei Viertel der Deutschen weiterhin optimistisch in ihre finanzielle Zukunft blicken.
Etwa jeder vierte Deutsche (26 Prozent) plant, in den kommenden drei Monaten Geld für elektronische Artikel auszugeben. Damit bleibt der Bedarf der Deutschen bezüglich Telekommunikationsgeräten, Unterhaltungselektronik und IT-Hardware zwar auf dem gleichen Niveau wie im vergangenen Herbst. Beim Blick auf die Studienergebnisse des vergangenen Frühjahrs zeigt sich jedoch leichtes Abflachen des Interesses um zwei Prozentpunkte.
Vier von zehn Konsumenten, die dann doch über die Anschaffung eines elektronischen Geräts nachdenken, sind bereit, zwischen 625 und 1.250 Euro auszugeben. Jeder Dritte hat sich seine Grenze bei 625 Euro gesetzt. Es gibt aber auch zahlreiche High-End-Liebhaber (37 Prozent), die für ein gutes Markengerät gerne auch mal tiefer in die Tasche greifen. Damit zählt Elektronik nach Restaurantbesuchen und Urlauben zu den Bereichen, in denen sich die Deutschen durchaus gerne mal etwas Luxus gönnen. Insbesondere Jugendliche (58 Prozent) und junge Erwachsene (45 Prozent) sind bereit, etwas mehr Geld für eine exklusivere Variante auszugeben.
Knapp die Hälfte der Käufer kann sich dabei durchaus vorstellen, solche Anschaffungen über einen Kredit zu finanzieren. Das gilt besonders für Erwachsene zwischen 22 und 54 Jahren, die über ein Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1.500 und 3.500 Euro verfügen. Mit so einer finanziell soliden Basis können sie regelmäßige Ratenzahlungen problemlos gewährleisten. Für jugendliche und ältere Konsumenten kommt eine Kreditfinanzierung hingegen seltener in Frage.
Auffällig ist, dass mehr als jeder zweite Deutsche Elektronikartikel im Internet erwirbt und nicht mehr im stationären Geschäft. Neben Büchern (55 Prozent) zählen Handys, Kameras, Laptops und Tablets (53 Prozent) zu den beliebtesten Online-Artikeln – und das noch vor Modeartikeln (49 Prozent) und Reiseangeboten (49 Prozent). Der Wert bei Hausgeräten liegt bei 45 Prozent. Junge Erwachsene und mittlere Altersgruppen kaufen überdurchschnittlich viele Produkte eher im Internet. Vor allem die 35- bis 54-Jährigen surfen für den Kauf eines Elektronartikels lieber auf Websites, statt in ein Geschäft zu gehen.
Zur Studie “CreditPlus Verbraucherindex Frühjahr 2017”:
Im Januar und Februar 2017 wurden 2.000 Personen ab 14 Jahren online durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt. Die Studie ist repräsentativ und bietet einen Einblick in das Verbraucherverhalten der Bevölkerung. Die Ergebnisse stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verbrauchergruppen heraus. Die Studie steht als Berichtsband hier zum Download zur Verfügung: http://bit.ly/2nSjObF
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