Neue Trockner-Baureihe T1: Miele setzt auf homogenes Design
Der Nachwuchs verändert auf einen Schlag viele Aspekte und Ansprüche in Haushalt und Familienleben. Am besten denken bereits die werdenden Eltern daran, eventuell einige ihrer alten Hausgeräte gegen passendere Modelle auszutauschen. „Es fängt bei der Größe der Geräte an“, sagt Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERÄTE+. Reicht die Füllmenge der alten Waschmaschine für die zusätzlichen Kleiderberge aus Stramplern, Lätzchen & Co? „In einem Familienhaushalt bis zu vier Personen sind 7-Kilo-Maschinen eine sichere Wahl“, so die Expertin. Weil auf eine Familie in den nächsten Jahren noch eine ganze Reihe an Ausgaben wartet, lohnt sich die Entscheidung für möglichst sparsame Modelle mit effizienten Zusatzfunktionen. HAUSGERÄTE+ zeigt, worauf Familien bei der Gerätewahl außerdem achten sollten.
Die Haut der Kleinen ist ganz besonders empfindlich. Daher gibt es auf dem Markt eine Reihe von Waschmaschinen mit speziellen Hygiene-Funktionen, die Babys und Allergikern zugute kommen. Diese Waschprogramme sind besonders hautfreundlich, da durch eine verlängerte Temperaturhaltezeit und durch zusätzliche Spülgänge weder Waschmittelreste noch Milben oder Pollen an der Kleidung zurück bleiben. Eine Dosierautomatik trägt ebenfalls dazu bei, dass keine überflüssigen Waschmittelrückstände entstehen. Viele moderne Geräte waschen darüber hinaus extrem leise – sogar beim Schleudern. Dadurch wird der Mittagsschlaf der Kinder nicht gestört.
Auch Geschirrspüler weisen spezielle Hygiene-Funktionen auf. „Damit Babyflaschen und –geschirr sowie Schneidebretter und ähnliches in der Spülmaschine desinfiziert werden können, braucht es ein erhöhtes Temperaturniveau“, so Claudia Oberascher von HAUSGERÄTE+. Dadurch wird das nötige Maß der Keimreduktion erreicht, denn Babys und Kleinkinder sind besonders anfällig für Viren und Bakterien. Viele Spülmaschinen bieten solche Hygiene-Programme für eine besonders gründliche Reinigung. Damit Schnuller, Fläschchen und ihre Deckel einen sicheren Platz finden, können Eltern Spezialkörbe und Halterungen für Kleinteile einsetzen.
Induktionskochfelder entschärfen die brenzlige Situation in der Küche etwas. Das Kochgeschirr wird durch einen speziellen Vorgang erwärmt, aber das Kochfeld selbst bleibt relativ kühl. Nach dem Ausschalten dauert es nicht so lange wie bei herkömmlichen Herdplatten, bis die Kochfläche komplett abgekühlt ist. Das verringert die Verbrennungsgefahr. Andere Herd-Modelle haben ebenso praktische Features für junge Familien. Beispielsweise sind Geräte mit versenkbaren Bedienknöpfen oder Touch-Bedienung gut, wenn die Kleinen in die Entdeckerphase kommen. Moderne Backöfen verfügen über wärmeisolierte Türen und Wärmeschutz-Isolierverglasung, wodurch sich Kinder an der Außenfront nicht verbrennen können.
Hochwertige Geräte verfügen heute über Programmsperren und elektronische Kindersicherungen, welche die Bedienelektronik deaktivieren. Im Fall der Waschmaschine bleibt die Trommel während des Waschvorgangs geschlossen und das Programm kann nicht unabsichtlich durch neugierige Kinderhände verstellt werden. Auch einige Kühl- und Gefriergeräte sind mit Programmsperren ausgestattet, die ein versehentliches Abtauen verhindern.
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