Grafik: NIQ Geomarketing
Während die Babyboomer zunehmend aus dem Erwerbsleben ausscheiden, tritt die Generation Z verstärkt in den Arbeitsmarkt ein. Damit geht nicht nur ein Wechsel der Einkommensquellen, sondern auch ein Wandel der Konsummuster einher. Die Unterschiede in Altersstruktur und Lebensphase beider Gruppen führen zu einer Generationenkluft, die sich zunehmend auf Kaufverhalten, Produktpräferenzen und regionale Marktdynamiken auswirken dürfte.
Im europaweiten Vergleich weist die dänische Region Aarhus den höchsten Anteil an Generation-Z-Angehörigen auf: 26,1 Prozent der Bevölkerung sind dort jünger als 28 Jahre. Das demografische Gegenstück bildet die Region Evrytania in Mittelgriechenland, in der 54,0 Prozent der Bevölkerung zur Generation der über 60-Jährigen zählen.
Für Unternehmen, insbesondere im Konsumgüter- und Elektroniksektor, ist die differenzierte Betrachtung regionaler Altersstrukturen entscheidend. Sie liefert Hinweise darauf, wo künftig wachstumsstarke Märkte mit jüngeren Käuferschichten zu erwarten sind – und wo sich durch Alterung der Bevölkerung neue Anforderungen an Produktentwicklung und Vertrieb ergeben.
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