Der Hemix-Index für 2025 bringt es an den Tag: der deutsche Markt für Home Electronics liegt mit 46,9 Mrd. Euro Umsatz auf Vorjahresniveau. Quelle. GFU/HEMIX
„Nach den deutlichen Korrekturjahren, die auf das Pandemie-bedingte Nachfragehoch in 2020 und 2021 eingesetzt hatten, sahen wir 2025 eine klare Stabilisierung des Marktes. Investitionen in neue Technologien – etwa im Bereich Gaming oder bei leistungsstarken IT-Produkten – sowie ein insgesamt wieder etwas robusteres Konsumklima haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Gleichzeitig zeigt sich, dass sich Austauschzyklen in einigen Segmenten verlängern – auch dank langlebiger Produkte“, erklärt Carine Chardon, Geschäftsführerin der GFU Consumer & Home Electronics GmbH.
Im Segment der Elektrohausgeräte legte der Umsatz insgesamt leicht zu. Der Markt wuchs um 0,5 Prozent auf 17,4 Mrd. Euro. Wachstumstreiber waren vor allem Elektrokleingeräte, deren Umsatz um 3,7 Prozent auf 8 Mrd. Euro stieg. Ausschlaggebend hierfür waren unter anderem Innovationen bei Komfortfunktionen, Multifunktionalität sowie eine stabile Nachfrage nach Küchen- und Haushaltshelfern.
Anders entwickelte sich der Markt für Elektrogroßgeräte. Hier sank der Umsatz um 2,7 Prozent auf 9,4 Mrd. Euro. Hauptgrund ist eine weiterhin verhaltene Ersatznachfrage: Viele Anschaffungen wurden bereits während der pandemiebedingten Investitionsphase vorgezogen.
Für das Jahr 2026 erwartet die Branche wieder moderates Wachstum. Impulse könnten unter anderem von energie- und ressourceneffizienten Haushaltsgeräten sowie einer anziehenden Baukonjunktur ausgehen, die insbesondere das Segment der Einbaugeräte im zweiten Halbjahr beleben dürfte.
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