Ulrike Pesta, Leitung Vertriebskanal Küchenhandel, setzt auf mehr Markenprofil. Foto: BSH
Wie das Unternehmen mitteilt, kann BSH mit der neuen Vertriebsstruktur seine Handelspartner künftig noch gezielter unterstützen und gleichzeitig die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken. Hintergrund ist der hohe Differenzierungsdruck im Hausgerätemarkt: „Wer sich im hochdynamischen Hausgerätemarkt behaupten will, braucht eine klar differenzierte Markenpositionierung“, heißt es aus München.
Bereits im August 2025 hatte BSH in der Münchner Zentrale mit der Neuausrichtung begonnen. Zum 1. Dezember 2025 wurde der Mehrmarkenvertrieb im Außendienst für Elektrofach- und Großhandel implementiert. Mit der Neuaufstellung im Küchen- und Möbelhandel folgt nun der letzte Schritt
Künftig betreuen bundesweit acht Regionalmanager mit ihren Teams die Handelspartner in ihren jeweiligen Gebieten. Sie berichten an Daniel Engelhard (Bereich Küchen- und Möbelhandel sowie Küchenmöbelhersteller) und Eric Seiter (Küchen- und Möbelfachhandel).
Ulrike Pesta, Leitung Vertriebskanal Küchenhandel, beschreibt die strategische Zielsetzung der Umstellung wie folgt: „Wir wollen den Erfolg unserer Handelspartner konsequent unterstützen. Mit der Umstellung auf den Mehrmarkenvertrieb im Küchen- und Möbelhandel schaffen wir noch mehr Klarheit bei unseren Markenprofilen, noch mehr Relevanz bei unseren Sortimenten und die Grundlage für eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Unsere acht erfahrenen Regionalmanager sind zusammen mit unseren Area Managern das stärkste Team der Branche. Durch das neue Gebietssystem sind wir zudem nah am Markt, schnell in der Umsetzung und können uns noch stärker auf das Wachstum im Handel fokussieren.“
Parallel dazu wird zum 1. März auch die Umstrukturierung der Luxusmarke Gaggenau abgeschlossen. Die Marke wird künftig durch eine eigenständige Organisation geführt, um gezielt auf die Anforderungen des High-End-Segments reagieren zu können
Der Umsatz von BSH Hausgeräte lag 2024 bei rund 15,3 Mrd. Euro, die Zahl der Mitarbeitenden bei mehr als 57.000. Das Markenportfolio umfasst unter anderem Bosch, Siemens, Gaggenau sowie regionale Marken wie Neff und Thermador.
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