Smart Living Index 2026: Beko Europe vermeldet ausgeprägtes Energiebewusstsein in Deutschland bei gleichzeitiger Zurückhaltung gegenüber Smart-Home-Lösungen.
38 Prozent der Deutschen halten das Spülen per Hand aus Energiespargründen für sinnvoll. Im Ländervergleich ist das ein niedriger Wert – in Großbritannien sind es 58 Prozent, in Spanien 46 Prozent. Laut Beko deutet dies auf eine vergleichsweise hohe Energiekompetenz hierzulande hin. Hintergrund: Moderne Geschirrspüler benötigen rund 10 Liter Wasser für 12 Maßgedecke und arbeiten damit effizienter als das händische Spülen, bei dem deutlich mehr Warmwasser eingesetzt wird.
Auch bei der Programmnutzung zeigt sich Routine: 56 Prozent der Befragten in Deutschland nutzen regelmäßig den Eco-Modus oder eine Energiesparfunktion ihres Geschirrspülers.
Technologische Entwicklungen wie KI-gestützte Systeme – etwa Bekos SensorAdapt – passen Wasser-, Energie- und Reinigungsmittelverbrauch automatisch an Beladung und Verschmutzungsgrad an. Laut Hersteller lassen sich so bis zu 50 Prozent Ressourcen und Zeit einsparen.
Angesichts hoher Energiekosten und Unsicherheiten in der Versorgung sorgen sich mehr als ein Drittel der Deutschen um ihren Energieverbrauch. Über die Hälfte erwartet von smarten Haushaltsgeräten, dass sie Energie- und Wasserverbräuche transparent erfassen und beim Sparen unterstützen.
Gleichzeitig bestehen Hemmnisse: 54 Prozent schrecken vor hohen Anschaffungskosten zurück, 46 Prozent zweifeln an der Zuverlässigkeit smarter Technik und 44 Prozent äußern Datenschutzbedenken.
Die Studienergebnisse legen nahe, dass die Akzeptanz smarter Lösungen in Deutschland maßgeblich von Transparenz, belegbarem Alltagsnutzen und Vertrauen in Datenschutz sowie Gerätezuverlässigkeit abhängt. Als Beispiel nennt Beko die PowerIntense-Plattform (Energieeffizienzklasse A) mit HomeWhiz-Anbindung, über die sich Geräte per App steuern und Verbrauchsdaten einsehen lassen.
Der Smart Living Index ist eine globale Studie von Beko, die Einstellungen zu nachhaltigem Wohnen, Smart-Home-Technologien, KI-Vertrauen und politischen Rahmenbedingungen untersucht. Befragt wurden 6.000 Personen in zwölf Märkten, darunter Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien. Repräsentative Quoten nach Alter, Geschlecht, Geografie und Bildung gewährleisten die Vergleichbarkeit der Ergebnisse.
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