Health-Tech wächst mit 8 Prozent Umsatzplus im Zeitraum Januar bis September 2025 schneller als der Gesamtmarkt für technische Gebrauchsgüter (TCG). Besonders dynamisch entwickeln sich Wearables mit einem Plus von 13 Prozent.
Die gfu beobachtet eine kontinuierlich hohe Nachfrage nach Produkten, die Gesundheit und Komfort im Alltag fördern. Während klassische Wellnessangebote lange auf den stationären Markt fokussiert waren, verlagert sich der Schwerpunkt zunehmend in den häuslichen Bereich. Geräte wie Massagepads, Luftreiniger oder Aromadiffusoren gehören ebenso dazu wie smarte Körperanalysewaagen oder Lichttherapie-Lösungen.
Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen: „Konsumentinnen und Konsumenten fragen immer stärker nach Geräten, die ressourcenschonend, einfach zu bedienen und bezahlbar sind – und dabei einen echten Mehrwert für das tägliche Wohlbefinden bieten“, erklärt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu .
Nachhaltige Materialien, Energieeffizienz und Langlebigkeit gewinnen auch im Wellness-Umfeld an Bedeutung. Produkte, die durch umweltfreundliche Herstellung und niedrigen Energieverbrauch überzeugen, treffen auf wachsende Akzeptanz. Für die Anbieter wird es laut gfu entscheidend sein, Nachhaltigkeit nicht nur als Zusatzargument, sondern als zentrales Qualitätsmerkmal zu integrieren.
Der Wellnessbegriff wird zunehmend technikgestützt interpretiert. Das zeigt sich etwa in der wachsenden Nachfrage nach smarten Gesundheits- und Fitnesslösungen: Wearables, vernetzte Analysegeräte oder App-gesteuerte Therapiehilfen erweitern das Sortiment klassischer Hausgeräte. Auch der Küchenbereich profitiert von dieser Entwicklung, beispielsweise durch Dampfgarer oder Luftfritteusen, die eine gesündere Zubereitung unterstützen.
Die gfu betont, dass der Handel eine zentrale Rolle bei der Vermittlung spielen kann. Orientierung bei der Auswahl, transparente Informationen zu Umweltaspekten und einfache Bedienkonzepte schaffen Vertrauen. Gleichzeitig lassen sich über differenzierte Sortimente gezielt unterschiedliche Zielgruppen ansprechen – vom gesundheitsbewussten Einpersonenhaushalt bis zur technikaffinen Familie .
Wellness bleibt laut gfu ein wachstumsrelevantes Segment – insbesondere dann, wenn es gelingt, ökologische Verantwortung, bezahlbare Preise und echten Alltagsnutzen zu verbinden. Hersteller und Handel sind gefordert, den Begriff weiterzuentwickeln und die Bedürfnisse einer breiten Konsumentenschaft in den Mittelpunkt zu stellen.
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