Markt & Branche

Verbundgruppen-Konzepte mit Zukunftsgarantie

EK-Vorstand Susanne Sorg und Lutz Burneleit, Bereichsleiter des Geschäftsfeldes Comfort bei der EK sind überzeugt: „Wir glauben, dass das Fachgeschäft Zukunft hat, wenn es richtig aufgestellt ist! Die Qualifizierung ist daher für uns eine Herzensangelegenheit.“
Die einen nutzten die IFA exklusiv und ausschließlich für ihre Mitglieder, die anderen inszenierten ihre Marke mit reichlich Tam-Tam und einem „open house“ öffentlichkeitswirksam für alle Messebesucher. Wesentlich deutlicher und unterscheidbarer als im Handels-Alltag traten die Verbundgruppen unter dem Funkturm in Berlin auf.

EK/servicegroup: Persönlich. Digital. Ertragsstark. ^

Die Verbundgruppe EK/servicegroup legt den Fokus ihres Messeauftritts auf die Konzepte electroplus und küchenplus. Die Bielefelder präsentierten unter dem Motto „persönlich. digital. ertragsstark.“ alles, was der Handel für einen zukunftsfähigen Auftritt braucht. Digitalisierung und Umsetzung von Omnichannel-Aktivitäten sind dabei weiterhin wichtige Aufgaben des Einzelhandels. Vorstandsmitglied Susanne Sorg: „Die intelligente Verknüpfung von Online- und Offline-Handel ist für jeden Händler ein wichtiger Erfolgsfaktor. Das stationäre Geschäft muss auch digital sichtbar und auffindbar sein“.

Dies bietet die auf der IFA erstmals vorgestellte Version 4.0 des Shopkonzepts electroplus/küchenplus: Die Omnichannel-Marketing-Angebote mit Online-Shop, Kiosk-System, Digital Signage und Social Media lassen keine Wünsche offen. Bis zum Jahresende wird der 50. Standort eröffnet, jedes Jahr kommen rund zehn weitere Eröffnungen hinzu. „Händler mit electroplus Konzept haben eine deutlich höhere Rendite als unsere individuell profilierten Handelspartner. Die Positionierung der Marke, der Marketingmix und die Qualifizierung des Unternehmers und seiner Mitarbeiter führen dazu, dass unser Konzept besonders ertragsstark ist“, weiß Lutz Burneleit, Bereichsleiter des EK Geschäftsfelds comfort.

Ob Siri, Alexa oder Google Home: Den vollen Komfort vernetzter Lösungen kann ein Fachhändler heute schon auf wenigen Quadratmetern präsentieren.
Ob Siri, Alexa oder Google Home: Den vollen Komfort vernetzter Lösungen kann ein Fachhändler heute schon auf wenigen Quadratmetern präsentieren.

ElectronicPartner: Smarte Lösungen für den PoS ^

Ob Staubsauger, TV, Kühlschrank oder Audiosystem: Ohne Möglichkeiten zur Vernetzung war in der vergangenen Woche in Berlin kaum ein Messehighlight zu sehen. Entsprechend nutzte ElectronicPartner den Auftritt im Palais, um den Mitgliedern der Verbundgruppe smarte Lösungen für den PoS zu präsentieren. „Ob Siri, Alexa oder Google Home: Den vollen Komfort vernetzter Lösungen kann ein Fachhändler heute schon auf wenigen Quadratmetern präsentieren. Deshalb haben wir vier Vernetzungsszenarien auf der IFA vorgestellt, die jeder Fachhändler am PoS einfach nachbauen kann. Unser Konzept ist praxisorientiert und mit einfachen Mitteln übertragbar“, fasst Vorstand Friedrich Sobol zusammen.

Vorstand Friedrich Sobol in seinem Element: Das Virtual Shelf 2.0 steuert mit Fragen durch den Beratungsprozess und bildet Themengruppen sowie Trends ab.
Vorstand Friedrich Sobol in seinem Element: Das Virtual Shelf 2.0 steuert mit Fragen durch den Beratungsprozess und bildet Themengruppen sowie Trends ab.

Aber nicht nur das Zuhause der Kunden wird smarter, auch der PoS mit seinen Beratungsmöglichkeiten wird bei EP: mittelfristig voll vernetzt. So werden E-Plakat und Virtual Shelf künftig eng miteinander verzahnt: Zeigt ein Händler seinen Kunden auf dem Virtual Shelf einen Fernseher, platziert das System automatisch Vorschläge für Zubehör wie Wandhalterungen oder Soundbars auf den umliegenden Bildschirmen. Dabei wird das Virtual Shelf deutlich interaktiver, steuert mit Fragen durch den Beratungsprozess und bildet Themengruppen sowie Trends ab.

Gleichzeitig kann der Händler sämtliche Anzeigen im Geschäft über sein Tablet steuern und so zu seinen Wunschzeiten lokal relevante Kampagnen mit wenigen Klicks erstellen. „Ob Specials für das Heimkino kurz nach dem Ende der örtlichen Kinovorführungen oder die neuesten Konsolentrends zum Schulschluss: So individuell und gleichzeitig einfach ist kein anderes System am Markt. Mit unseren Ideen werden wir die vorhandenen Instrumente bei unseren Fachhändlern auf ein komplett neues Niveau heben“, ist sich Sobol sicher.

Marke EP: Überdurchschnittlich erfolgreich ^

Eine Erfolgsnachricht am Rand der Messe: Im ersten Halbjahr 2017 haben die EP:Fachhändler ihren Vorsprung im Kanal Fachhandel vergrößert. Insgesamt konnten sie ihren Umsatz um acht Prozent steigern. Damit liegen sie sechs Prozent über dem von der GfK ausgewiesenen Schnitt für den Gesamtmarkt und sogar zehn Prozent über dem Kanal Fachhandel. „Es gibt keine Warengruppe, in der die Marke EP: nicht gewachsen ist. Aktuell haben wir das erfolgreichste Konzept für den Fachhandel im deutschen Markt“, freut sich Friedrich Sobol.

Euronics: „Unschlagbares Gesamtpaket“ ^

Wie sieht das beste Zuhause der Welt aus? Einen Eindruck davon konnten sich die IFA-Besucher in Halle 23 machen, in der Euronics das neue Markenmotto „Für dein bestes Zuhause der Welt“ zum Leben erweckte. Im „Open House“ konnten die Besucher neueste Produkte, Technik, Trends und Gadgets rund um das Smart Home, Haushaltsgeräte, TV, Telekommunikation und Audio live zu erleben. „Wir haben unsere Kampagnenbotschaft bewusst in das Zentrum unseres IFA-Auftritts gerückt. Denn wir sind überzeugt davon, dass Euronics aus der Kombination von Produktvielfalt und Service ein unschlagbares Gesamtpaket für das beste Zuhause der Welt liefert“, sagte Vorstandssprecher Benedict Kober.

Mit „Für dein bestes Zuhause der Welt“ rückt Euronics das Zuhause als den wichtigsten Ort seiner Kunden in den Mittelpunkt und stellt gleichzeitig die Kernkompetenz von abseits des umfassenden Online-Angebots heraus. Zur Inspiration konnten die Messebesucher im „Open House“ durch „Das beste Wohnzimmer der Welt“ oder „Das beste Kinderzimmer der Welt“ gehen, wo 30 namhafte Hersteller zeigten, wie die jeweiligen Produkte sich perfekt in Wohnwelten integrieren lassen. Ein Highlight: die vollvernetzte „MehrWertKüche“, die alles derzeit technisch Mögliche in sich vereint. Kober: „Unsere Mitglieder haben aus erster Hand erfahren, auf welche Produkte sie aktuell und zukünftig setzen sollten.“

Der expert-Messestand mit Gaming-Area hatte 750 Quadratmeter Standfläche – größer als je zuvor auf der IFA.
Der expert-Messestand mit Gaming-Area hatte 750 Quadratmeter Standfläche – größer als je zuvor auf der IFA.

expert will nur spielen … ^

Mit 750 Quadratmetern Standfläche und einer eindrucksvollen Gaming-Area hat sich expert größer als je zuvor auf der IFA in Berlin präsentiert. Für ganz besondere Aufmerksamkeit auf dem Stand sorgte die „expert soccer challenge 2017“: Das Spiel „Pro Evolution Soccer 2018“ von Konami wurde dabei weltweit zum ersten Mal in einem Turnier gespielt – noch vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin am 14. September.

Auf der expert-Fläche unter dem Funkturm präsentierten sich neben den Spielern von „Team expert“ auch die Macher der „Bude von Tölz“: expert hatte die Gamer-WG erst vor kurzem auf der gamescom offiziell vorgestellt. Volker Müller, Vorstandsvorsitzender der expert SE, zieht eine positive IFA-Bilanz: „Es ist schön zu sehen, dass unser eSports-Engagement so gut von der Community angenommen wird und auch bei unseren Fachhändlern und Industriepartnern breiten Anklang findet. Darüber hinaus haben wir hier in Berlin wieder viele gute Gespräche geführt und gemeinsam mit der Industrie die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.“

Freute sich über beste Stimmung auf „seinem“ Stand: telering-Geschäftsführer Franz Schnur.
Freute sich über beste Stimmung auf „seinem“ Stand: telering-Geschäftsführer Franz Schnur.

telering ein gern besuchter Ort ^

Für viele telering- und Markenprofi-Fachhändler war die IFA einmal mehr der Marktplatz für eine Einstimmung auf das Weihnachtsgeschäft. Kein Wunder also, dass der Stand der telering in Halle 3.2 für alle Fachhändler ein gern besuchter Ort war. Hier konnte man sich nicht nur aus erster Hand über die Vermarktungshilfen der Kooperation informieren, sondern sich auch in Ruhe mit Kollegen austauschen.

Neben dem Ladenbausystem, das der Ladenbaupartner OBV Objektbau Bomers den Fachhändlern am telering-Stand präsentierte, rückten die Mainzer ihre Maßnahmen für eine bessere Online-Präsenz der Fachhändler in den Vordergrund. Zum einen hat man die Markenkliq-Webseiten im Sinne des responsive Design umprogrammiert, sodass sie nun auf Smartphone und Tablet genauso gut dargestellt werden wie auf PC und Notebook. Zum anderen wurden sämtliche Produkte aus dem vorwiegend fachhandelsexklusiven Abakus-Sortiment in die Webseiten der Fachhändler integriert. So können sie das leidige Vorurteil der zu kleinen Produktauswahl bereits auf ihrer Homepage entkräften.

telering-Geschäftsführer Franz Schnur zieht seitens der Kooperation ein zufriedenes IFA-Fazit: „Für uns ist die IFA stets auch eine gute Gelegenheit, nicht nur um mit interessierten Fachhändlern anderer Verbundgruppen ins Gespräch zu kommen, sondern auch unsere Mitglieder zu informieren und zu motivieren. Beispielsweise konnten wir ihnen hier bereits auch einen ersten Einblick in die Marketing-Konzeption 2018 gewähren.“

Dass die Stimmung auf dem telering-Stand so gut war, lag aber nicht nur an den zahlreichen und attraktiven Marketing-Maßnahmen, sondern auch an der guten wirtschaftlichen Lage: Im 1. Halbjahr 2017 durfte sich die telering über einen Umsatzzuwachs von knapp 4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum freuen.

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