Testsieger: Dyson V 11 Absolute.
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StiWa-Überraschung: Erstmals schneiden kabellose Sauger gut ab

Wer hätte das gedacht: Erstmals schneiden Akku-Handstaubsauger in einem Test der Stiftung Warentest gut ab – und zwar gleich drei auf einmal (Dyson, Vorwerk, Bosch). Doch auch dieses Mal gab es viel Mittelmaß. Und: Vier Kandidaten (Thomas, Grundig, Philips, AEG) kamen nicht über ein Ausreichend hinaus.

Der Absatz von Akku-Handstaubsauger geht seit Jahren durch die Decke, kaum einer mag mehr auf die kabellosen Hausfreunde verzichten, die dem Schmutz flexibel auf die Pelle rücken. Im Widerspruch dazu standen bislang die „test“-Urteile der Stiftung Warentest (StiWa), die diese Boom-Kategorie in schöner Regelmäßigkeit bei ihrer Kernkompetenz abstraft.

AEG Meer Sauber Machen

Das eher vernichtende Urteil beim letzten großen „test“-Test im Sommer 2019: „Leider sind die Geräte immer noch nicht ausgereift. Deshalb können in der Saugleistung nur zwei mit den klassischen Bodenstaubsaugern mithalten.“ Immerhin, denn in den zwei Jahren zuvor wurde die Boom-Kategorie Akku-Staubsauger von den „test“-Testern regelrecht versenkt.

2018: Kollektives Desaster

Im Jahr 2017 schnitten zwei Akku Staubsauger mit „ausreichend“ ab, sechs waren „mangelhaft“. 2018 kam es noch schlimmer: Der Test von zehn Akku Staubsaugern geriet zum kollektiven Desaster. Die meisten der geprüften Akku Handstaubsauger ließen nicht nur jede Menge Dreck im Teppichboden zurück. Einige verpesteten die Raumluft zudem mit Feinstaub und machten so richtig Krach. Die Konsequenz: Acht der zehn Modelle im StiWa-Test reinigten nur „mangelhaft“.

Ganz vorne: Dyson, Vorwerk und Bosch

Vorbei! Dieses Mal stehen gleich drei gute zur Wahl: der Dyson V11 Absolute, Vorwerks Kobold VB100 und der Athlet BBH7SIL von Bosch. Sie sind allerdings mit Durchschnittspreisen zwischen 500 und 825 Euro (Vorwerks Kobold) nicht gerade günstig. Doch wo Licht ist, bleibt auch Schatten: Die preiswerteren Modelle können meist nicht mit der Qualität der teuren mithalten. Von fünf Modellen, die zwischen 200 und 390 Euro kosten, sind vier nur ausreichend. Sie saugen nicht überzeugend, sind laut oder den Akkus geht nach kurzer Zeit die Puste aus. Der Quick Stick von Thomas musste schon nach rund sieben Minuten wieder an die Ladestation.

Mit einer Ausnahme sammeln alle Modelle den Schmutz in einer Staubbox. Zum Ausleeren öffnet man eine Klappe und der Staub kann in den Mülleimer entleert werden. Doch dabei wirbelt Staub auf und längere Haare müssen mit der Hand aus der Box geholt werden. Das ist nicht hygienisch und vor allem Allergiker dürften hier leiden.

Der Test Akku-Staubsauger findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift „test“ und online unter www.test.de/staubsauger.

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