Das „NIM Konsumklima powered by GfK“ wird seit April 2026 wieder vollständig unter Federführung des NIM veröffentlicht.
Vor allem die Einkommenserwartungen der Verbraucher zeigen nach dem starken Einbruch im Vormonat wieder eine spürbare Erholung. Der entsprechende Indikator steigt um 11,4 Punkte auf -13,0 Zähler. Hintergrund sei unter anderem die bislang ausgebliebene weitere Eskalation des Nahostkonflikts sowie politische Signale möglicher Entlastungsmaßnahmen.
„Die Verbraucherstimmung beendet, zumindest für den Moment, ihren Sinkflug und erholt sich in diesem Monat wieder etwas“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Neben den deutlich verbesserten Einkommensaussichten stützen eine rückläufige Sparneigung sowie eine leicht zunehmende Anschaffungsneigung derzeit das Konsumklima. Die Belastungen durch den Konflikt im Nahen Osten bleiben aber in der Grundtendenz bestehen und sind im Konsumklima weiterhin sichtbar.“
Für die Elektrohausgerätebranche bleibt insbesondere die Entwicklung der Anschaffungsneigung relevant. Zwar verbessert sich der Indikator leicht um 1,2 Punkte, liegt mit -13,2 Punkten jedoch weiterhin klar im Minus. Größere Anschaffungen wie Möbel oder elektrische beziehungsweise elektronische Geräte werden von vielen Verbrauchern derzeit weiterhin zurückhaltend beurteilt.
Die Sparneigung der Verbraucher sinkt derweil zum dritten Mal in Folge und erreicht 13,9 Punkte. Trotz des Rückgangs bleibt das Niveau im langfristigen Vergleich hoch.
Auch die Konjunkturerwartungen zeigen eine leichte Stabilisierung. Der Indikator steigt um 2,5 Punkte auf -11,2 Zähler. Gleichzeitig gehen die Inflationssorgen etwas zurück: Die Preiserwartungen sinken um 5,4 Punkte auf -0,4 Zähler. Als Ursache nennt das NIM unter anderem die Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin.
Das „NIM Konsumklima powered by GfK“ wird seit April 2026 wieder vollständig unter Federführung des NIM veröffentlicht. Die Datenerhebung erfolgt weiterhin durch NIQ/GfK.
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