Ceconomy liefert gute Quartalszahlen.
Deutlich dynamischer entwickelte sich die Profitabilität. Das bereinigte EBIT legte auf 311 Mio. Euro zu, was einem Anstieg von 11 Prozent entspricht. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich um 40 Basispunkte auf 4,1 Prozent. Auch die Bruttomarge stieg um 40 Basispunkte auf 17,6 Prozent. Das Konzernergebnis (Group Share) erhöhte sich auf 181 Mio. Euro nach 148 Mio. Euro im Vorjahr, das Ergebnis je Aktie stieg von 0,30 Euro auf 0,37 Euro.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber bleibt das Online-Geschäft. Einschließlich Marketplace erreichte der Online-Anteil mit 30 Prozent wieder ein Rekordniveau und legte gegenüber dem Vorjahr um 160 Basispunkte zu. Die Online-Umsätze wuchsen um 6,9 Prozent auf 2,183 Mrd Euro. Gleichzeitig gewann das margenstärkere Geschäft mit Services & Solutions weiter an Bedeutung und erhöhte sich um 13,7 Prozent auf 421 Mio. Euro. Besonders dynamisch entwickelte sich das Retail-Media-Geschäft mit einem Einkommenszuwachs von 85 Prozent. Zudem zeigt sich der Trend zu nachhaltigeren Angeboten: Der Absatz von Refurbished-Produkten vervielfachte sich nahezu auf 205.000 verkaufte Einheiten.
Regional ergibt sich ein differenziertes Bild. Während die DACH-Region einen Umsatzrückgang von 2,9 Prozent (LFL –3,7 Prozent) verzeichnete und damit weiterhin unter einer gedämpften Nachfrage in Deutschland und Österreich leidet, entwickelten sich West- und Südeurope sowie Osteurope deutlich positiv. In Western/Southern Europe stieg der Umsatz um 4,7 Prozent, mit besonders starkem Wachstum in Spanien und Italien. In Eastern Europe legten die Erlöse um 29,6 Prozent zu, vor allem getrieben durch die Türkei; in Polen zeigen Restrukturierungsmaßnahmen erste deutliche Erfolge mit zweistelligem EBIT-Wachstum.
Auch die Finanzlage verbesserte sich weiter. Im saisonal starken ersten Quartal erwirtschaftete CECONOMY einen Cashflow von 1,4 Mrd. Euro. Die Nettofinanzposition drehte von minus 101 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf eine leichte Netto-Liquidität von 8 Mio. Euro.
Für das Gesamtgeschäftsjahr 2025/26 bestätigt der Konzern seine Prognose eines moderaten Umsatzwachstums sowie eines bereinigten EBIT von rund 500 Mio. Euro. Die Ergebnisverbesserung soll insbesondere aus den Regionen DACH sowie Western/Southern Europe kommen – unter der Voraussetzung eines stabilen makroökonomischen Umfelds.
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