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Küchengeräte stark nachgefragt – Winterzeit ist Backzeit

Von Januar bis Oktober 2021 wurden in Deutschland knapp 207 Mio. EUR Umsatz mit Küchengeräten erzielt. Das bedeutet eine Steigerung von knapp 4% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.


Der Einfluss der Pandemie wird besonders sichtbar beim Vergleich mit dem Umsatz des Jahres 2019: Über beide Pandemiejahre beträgt die Steigerungsrate knapp 35%. Das von 2019 auf 2020 bereits stark gestiegene Umsatzvolumen konnte in diesem Jahr weiter verbessert werden. Dies ist auch durch höhere Durchschnittspreise begründet.

Bei der verkauften Stückzahl steht von Januar bis Oktober 2021 im Vergleich zu 2020 ein Rückgang um knapp 4% auf rund 724.000 zu Buche. Im Vergleich zu Januar bis Oktober 2019 zeigt sich dennoch ein Zuwachs um 19%.

Eine ähnliche Entwicklung weist die Produktgruppe der Handmixer auf. Von Januar bis Oktober 2021 wurden rund 69 Mio. EUR Umsatz erzielt, ein Plus von 1,4%. Verglichen mit dem Zeitraum aus 2019 beträgt das Plus mit knapp 15% das Zehnfache. Hinsichtlich der verkauften Stückzahlen zeigt sich mit 1,9 Millionen ein Rückgang um 1,2% verglichen mit 2020. Dies entspricht allerdings einer ebenfalls zehnfach größeren Steigerung von 13% gegenüber 2019.

Sowohl in Umsatz, als auch bei der Stückzahl gewachsen ist indes die Produktgruppe der Backöfen und (Einbau-)Herde. Von Januar bis Oktober 2021 stieg der Umsatz, verglichen mit 2020, um 11% auf 1,1 Mrd. EUR und um knapp 21% verglichen mit 2019. Bei der Stückzahl betrug die Steigerung von 2020 auf 2021 3% auf mehr als zwei Millionen Stück. Von 2019 auf 2021 betrug die Stückzahlsteigerung mehr als 8%.

„Die Ausstattung der eigenen Küche hat durch die Pandemie bereits 2020 zu teilweise deutlich gesteigerten Absätzen und Umsätzen für Elektro-Küchengeräte geführt. Dieses hohe Niveau konnte bislang auch 2021 gehalten werden. In einigen Produktsegmenten verzeichnen wir sogar eine erneute Steigerung. Die Konsumenten wissen die Erleichterungen im Haushalt, die moderne und leistungsfähige Küchengeräte bieten, sehr zu schätzen“, erklärt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

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infoboard.de

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