„sKan ermöglicht die Erkennung von Melanomen bei Menschen auf der ganzen Welt. Deshalb habe ich es als diesjährigen internationalen Gewinner ausgewählt“, James Dyson (2.v.r.).
Vier Studenten aus Kanada haben mit dem (kostengünstigen) Hautkrebs-Diagnosesystem „sKan“ den internationalen James Dyson Award 2017 gewonnen. „sKan“ kann durch die Früherkennung von Hautkrebs Leben retten und dem Gesundheitswesen Geld sparen. Erfolg auch aus Deutschland: Die Düsseldorferin Christina Zimmer schafft es mit „TwistLight“, einem lichtgestützen Venenkatheter, unter die Top 3.
Vier Ingenieure mit Bachelor-Abschluss der Universität McMaster in Kanada haben sich des Problems der Melanomdiagnose angenommen. Ihre Lösung, „sKan“, ist ein leicht anzuwendendes Diagnosesystem, das durch Früherkennung von Hautkrebs Leben retten und den Gesundheitsdienstleistern Zeit und Geld sparen kann.
So funktioniert „sKan“: Krebszellen haben einen schnelleren Stoffwechsel als normale Zellen. Dadurch setzen sie mehr Wärme frei. Wenn Gewebe einem thermischen Schock (beispielsweise über einen Eisbeutel) ausgesetzt wird, erreicht das Krebsgewebe schneller wieder seine Ausgangstemperatur als gesundes Gewebe, sodass an dieser Stelle ein Melanom vermutet werden kann. „sKan“ enthält eine Reihe von hochgenauen Temperatursensoren.
Diese werden auf dem zu untersuchenden Gewebe platziert und messen, wie schnell dieses nach dem Abkühlen wieder die Umgebungstemperatur annimmt. Die Messwerte werden digitalisiert. Die Ergebnisse werden zusammen mit einer Erklärung als Heatmap und Temperaturdifferenzdiagramm dargestellt. Anhand dieser Darstellungen kann eine mögliche Diagnose eines Melanoms abgelesen werden.
Als internationaler Gewinner des Dyson Awards erhält das Team 30.000 Pfund (knapp 42.000 Euro), um weiter an der Idee arbeiten zu können. Christina Zimmer aus Düsseldorf belegte mit dem innovativen Venenkatheter „TwistLight“ einen hervorragenden Platz unter den besten drei internationalen Projekten und erhält dafür 5.000 Pfund (knapp 6.000 Euro).
Die Besonderheit von „TwistLight“ besteht darin, dass der Venendetektor mit einer Aufnahme für das Punktionsbesteck gekoppelt ist, also keine zweite Hand beim Punktieren benötigt wird. Licht im diagnostisch relevanten Wellenlängenbereich wird in das Hautgewebe eingespeist, wo es von den verschiedenen Gewebebestandteilen unterschiedlich stark reflektiert wird. Dadurch treten die Venen als dunkle Linien im umliegenden, hell durchleuchteten Gewebe, hervor. Die so sichtbare und vom Lichtleiter fixierte Vene kann dann unmittelbar punktiert werden.
„TwistLight” ist batteriebetrieben und kann daher in Krankenhäusern, Büros und im Notfalleinsatz genutzt werden. Zimmer entwickelte „TwistLight“ während des Studiums an der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln.
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