IFA at Messe Berlin 2025. Fotos: Gabriel Wagner
In den Eröffnungsstatements von Leif Lindner und Dr. Sara Warneke wurde die Transformation der IFA als roter Faden herausgestellt. Im Jahr 2008 standen auf der IFA noch Themen wie der Wettbewerb zwischen HD-DVD und Blu-ray oder iPods als Statussymbole im Mittelpunkt. Heute hingegen rücken Vernetzung, gesellschaftliche Relevanz und konkrete Lösungen für den Alltag in den Vordergrund. Die IFA ist seit ihrer Gründung 1924 stets ein Spiegel des Wandels gewesen – und hat sich in den vergangenen Jahren bewusst zu einer modernen, vernetzten Plattform entwickelt.
„Berlin wird in diesen Tagen zur Bühne für Technologie, Kultur und Community. Gemeinsam mit unseren Partnern und Ausstellern schaffen wir einen Ort, an dem Home- & Consumer- Tech in der ganzen Breite und Tiefe erlebbar wird – mit einem abwechslungsreichen Programm für Besucher und Branchenexperten“, sagt Leif Lindner, CEO, IFA Management GmbH.
„Die IFA ist ein einzigartiger Treffpunkt für die globale Tech-Branche – hier können Fachbesucher sowie Endkonsumenten hautnah die Innovationen bestaunen, die unseren Alltag in den kommenden Jahren prägen werden. Unsere Aufgabe ist es, diesen Wandel sichtbar zu machen und den Dialog darüber zu fördern“, ergänzt Dr. Sara Warneke, Managing Director, GFU Consumer & Home Electronics GmbH.
Das Motto der IFA 2025 lautet „Imagine the Future“. Es versteht sich nicht als Slogan, sondern als Aufruf zum Mut, die Zukunft aktiv zu gestalten. Angesichts rasanter technologischer Entwicklungen – Märkte verändern sich über Nacht, Start-ups erreichen in Wochen Milliardenbewertungen – gehe es darum, Technologie nicht nur voranzutreiben, sondern sie im Sinne von Menschen, Gesellschaft und Umwelt einzusetzen.
Besonders hervorgehoben wurden die Themen Künstliche Intelligenz, Software, Rechenleistung und Nachhaltigkeit als die Felder, die unsere Zukunft am stärksten prägen werden. KI wurde dabei als „unsichtbare Infrastruktur des Alltags“ beschrieben, die längst in Küche, Auto, Gesundheitstracking oder Unterhaltung angekommen ist.
Die IFA versteht sich heute als globale Plattform für Innovation, auf der Technologie, Gesellschaft und Kultur aufeinandertreffen. Neue Formate sollen diese Brücke sichtbar machen:
Damit öffnet sich die IFA bewusst auch neuen B2C-Zielgruppen, ohne ihre B2B-Kernklientel aus den Augen zu verlieren.
Laut offizieller Pressemeldung ist die Messefläche 2025 größer als bei der 100-Jahr-Feier im Jahr 2024. Alle großen Handelsgruppen sind vertreten, hinzu kommen Kooperationen mit internationalen Marken und Plattformen wie Amazon, JD.com und Smart. Am Freitag gibt es eine große Keynote von JD.com, das erstmals mit seinem CEO auf der IFA auftritt.
Neue Formate wie die IFA Innovation Awards und der Retail Leader Summit unterstreichen den Anspruch, Wirtschaft und Innovation stärker zu verzahnen. Bis zu 150 Top-Manager des internationalen Handels diskutieren dort, wie Technologie und verändertes Konsumentenverhalten die Zukunft des Einkaufens prägen.
So beeindruckend die Zahlen und Innovationen auch sind – die zentrale Botschaft der Eröffnung war, dass die IFA nicht allein um Produkte geht, sondern um Menschen, Ideen und Begegnungen. „IFA is about people – it’s about what happens when we connect, when ideas meet, and new collaborations begin“, so Leif Lindner, CEO, IFA Management GmbH.
Die IFA will damit Ort und Impulsgeber zugleich sein: eine Bühne, auf der technologische Visionen greifbar werden, eine Kulturplattform, die Kreative einbindet, und ein Marktplatz, der Handel, Hersteller und Konsumenten zusammenführt.
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