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IFA 2025: Samsung erhält BSI-IT-Sicherheitskennzeichen für smarte Hausgeräte

Samsung hat auf der IFA 2025 in Berlin zwei seiner Smart-Home-Produkte mit künstlicher Intelligenz erstmals mit dem IT-Sicherheitskennzeichen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ausgezeichnet bekommen. Prämiert wurden der neue Bespoke AI Jet Bot Steam Ultra sowie der French Door Kühlschrank mit 9-Zoll-Display. Beide Geräte erfüllen nachweislich die Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit, wie sie von den Normen ETSI EN 303 645 und BSI TR-03173 definiert sind.

Klare Orientierung für Verbraucherinnen und Verbraucher

Das IT-Sicherheitskennzeichen des BSI bietet Endkundinnen und -kunden eine verlässliche Grundlage zur Bewertung der digitalen Sicherheit eines Produkts. Über einen auf dem Label angebrachten QR-Code lassen sich direkt Informationen zur Sicherheitsarchitektur und den Herstellerversprechen des jeweiligen Geräts abrufen. Damit schafft das Label Transparenz im zunehmend komplexen Markt vernetzter Haushaltsgeräte.

Nedzad Gutic, Vice President Home Appliances bei Samsung Electronics GmbH, sieht darin einen wichtigen Schritt:
„Schon jetzt sind smarte Hausgeräte fester Bestandteil im Alltag vieler Menschen, doch damit wächst auch die Komplexität der Kaufentscheidungen. Das Label kann sie darin unterstützen, fundierte und informierte Entscheidungen zu treffen – damit sie schon heute sicher im Zuhause der Zukunft leben können.“

Sicherheit durch Samsung Knox und Knox Matrix

Die zertifizierten Geräte basieren auf der mehrstufigen Sicherheitsplattform Samsung Knox sowie auf Knox Matrix, einem System zur Geräteüberwachung und Bedrohungserkennung im Netzwerkverbund. Knox Vault schützt sensible Daten wie Passwörter durch eine hardwarebasierte Isolierung.

Bereits zuvor hatte Samsung für dieselben Geräte eine TÜV Nord-Zertifizierung für IoT-Sicherheit erhalten, was die Einhaltung europäischer Sicherheitsstandards über den gesamten Lebenszyklus hinweg belegt – von der Entwicklung bis zur Marktüberwachung.

Internationale Anerkennung stärkt Marktzugang

Im Zuge der Vergabe des IT-Sicherheitskennzeichens wurde auf der IFA auch eine gegenseitige Anerkennung (MRA) zwischen dem BSI und der Korean Internet & Security Agency (KISA) unterzeichnet. Ziel ist es, einheitliche Sicherheitsstandards für smarte Hausgeräte und IoT-Produkte zu schaffen und den Marktzugang in Deutschland und Südkorea zu erleichtern.

Während das BSI-Modell auf einer Herstellererklärung mit Marktaufsicht basiert, setzt das koreanische CIC-Verfahren auf unabhängige Labortests. Die gegenseitige Anerkennung vermeidet doppelte Prüfprozesse und stärkt das Vertrauen in internationale Smart-Home-Produkte.

infoboard.de

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