Globaler Branchenindex 2026: KI gewinnt an Bedeutung, geopolitische Risiken bleiben zentrale Herausforderung

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Der globale Branchenindex von IFH Köln und Messe Frankfurt geht in die zweite Erhebungsrunde. Im Fokus der internationalen Befragung stehen diesmal insbesondere die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI), Auswirkungen neuer Zoll- und Regulierungsanforderungen sowie Fragen rund um Sourcing und Lieferketten.

Hintergrund ist der zunehmende Transformationsdruck in der Konsumgüterbranche. Während KI als wichtiger Innovationstreiber gilt, spielte das Thema in der ersten Erhebungswelle Anfang 2026 noch eine vergleichsweise geringe Rolle: Nur vier Prozent der Aussteller und elf Prozent der Besucher bewerteten den Einsatz von KI als zentrale Herausforderung für ihr Unternehmen. Gleichzeitig sehen Branchenvertreter in KI zunehmend ein Instrument, um Kosten- und Margendruck zu begegnen.

Der Branchenindex erfasst die Stimmung und Erwartungen von Herstellern und Handelspartnern in den für die Messen Ambiente, Christmasworld und Creativeworld relevanten Konsumgütersegmenten. Dazu zählen unter anderem auch Elektrokleingeräte, die für die Hausgerätebranche von besonderem Interesse sind.

Bereits die erste Befragungsrunde mit 945 Teilnehmern aus mehr als 60 Ländern zeigte, dass Unternehmen große Chancen in technologischen Innovationen sehen, zugleich jedoch von wirtschaftlicher Unsicherheit und hohem Anpassungsdruck geprägt sind.

Die aktuelle Befragung läuft seit dem 27. Mai 2026 für vier Wochen. Hier geht es zur Teilnahme.Die Ergebnisse sollen im September 2026 veröffentlicht werden und als Stimmungs- und Trendbarometer für die internationale Konsumgüterbranche dienen.

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