Carine Chardon, Geschäftsführerin der GFU Consumer & Home Electronics GmbH, stellte die aktuelle Studie in Bezug auf das Nutzerverhalten KI-basierter Chatbots vor. Foto: G. Wagner
69 Prozent der Befragten nutzen KI-Chatbots bereits regelmäßig, mehr als ein Viertel sogar täglich. Besonders stark verbreitet ist die Nutzung bei den 18- bis 34-Jährigen, zudem bei Männern und Personen mit höherem Haushaltseinkommen.
Der wichtigste Anwendungsfall für KI-Modelle ist die Informationsbeschaffung: Rund 69 Prozent der regelmäßigen Nutzer greifen hierfür auf KI-Chatbots zurück. Während ältere Befragte (55+) KI vor allem als Wissensquelle schätzen (76 Prozent), verwenden jüngere User die Technologie verstärkt zur Texterstellung und für kreative Aufgaben. Anwendungen wie Bild-, Video- oder Audiogenerierung sowie Datenanalyse und Programmierung spielen bislang eher eine nachgeordnete Rolle. Auch Produktrecherche und Kaufberatung werden aktuell nur von etwa einem Viertel der Befragten über KI genutzt.
Die Studie zeigt zudem eine deutliche Verschiebung bei der Informationsbeschaffung: Wenn KI nicht verfügbar wäre, würden die meisten Nutzer auf klassische Suchmaschinen zurückgreifen (74–89 Prozent). Gleichzeitig ersetzen KI-Modelle zunehmend Suchmaschinen, Fachportale, Foren sowie den Austausch mit Freunden, Kollegen oder Experten. Damit übernehmen KI-Assistenzsysteme bereits heute zahlreiche Routineaufgaben und steigern die Effizienz von Recherche- und Arbeitsprozessen.
Trotz hoher Akzeptanz bleibt der Umgang mit KI pragmatisch: Nutzer empfinden KI-Modelle als hilfreich und zeitsparend, überprüfen Informationen jedoch häufig zusätzlich. Das Vertrauen ist bei komplexeren Fragestellungen folglich geringer als bei einfachen Informationsanfragen.
„Die Studie zeigt, dass KI-basierte Anwendungen bereits heute fest im Alltag vieler Menschen verankert sind. Darüber hinaus wird deutlich, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die Technologie sehr bewusst einsetzen – als effizientes Werkzeug, nicht als Ersatz für eigenes Urteilsvermögen“, ordnet Carine Chardon die Ergebnisse ein. Genau darin liege das Innovationspotenzial: „KI unterstützt, strukturiert und inspiriert – und wird damit zu einem festen Bestandteil einer modernen, vernetzten Alltags- und Arbeitswelt“.
Ein zweiter Studienteil zur Rolle von KI-Sprachmodellen beim Einkaufsverhalten im Technologiebereich wurde im Auftrag der GFU im Januar 2026 erhoben. Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für Ende Februar 2026 angekündigt.
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