Die Erholung des Konsumklimas kommt ins Stocken. Wie aus den aktuellen Ergebnissen des „GfK Konsumklima powered by NIM“ hervorgeht, sinkt der Gesamtindikator für März 2026 im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,5 Punkte auf -24,7 Zähler
Die leichte Aufhellung aus dem Januar konnte leider nicht fortgesetzt werden. Die Anschaffungsneigung der Verbraucher geht im Februar deutlich zurück. Der Indikator verliert 5,3 Punkte und fällt auf -9,3 Zähler. Damit bleibt die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen – und dazu zählen insbesondere langlebige Gebrauchsgüter wie Hausgeräte – weiterhin verhalten.

Zwar steigen die Einkommenserwartungen im zweiten Monat in Folge leicht an (+1,2 Punkte auf 6,3 Zähler), doch die zusätzliche Kaufkraft fließt offenbar nicht in den Konsum. Stattdessen erreicht die Sparneigung mit 18,9 Punkten den höchsten Stand seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008. Hauptgründe sind – laut Analyse – hohe bzw. steigende Preise, eine wieder anziehende Inflation (2,1 Prozent im Januar 2026) sowie anhaltende wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten
Auch die Konjunkturerwartungen trüben sich leicht ein: Der entsprechende Indikator verliert 2,3 Punkte und liegt nun bei 4,3 Zählern, bleibt damit jedoch noch im positiven Bereich
Für den Hausgerätemarkt bedeutet die aktuelle Entwicklung vorerst weiterhin Zurückhaltung bei größeren Investitionen der privaten Haushalte. Trotz leicht verbesserter Einkommensaussichten dürften Vorsichtsmotive und hohe Sparquoten kurzfristig bremsend auf die Nachfrage nach langlebigen Konsumgütern wirken.
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