EU-Förderung für Nachhaltigkeitsprojekt „Life EPICS“ von Euronics International

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Die europäische Verbundgruppe Euronics International erhält als erster Einzelhändler der Branche eine EU-Förderung in Millionenhöhe für ein unternehmensweites Nachhaltigkeitsprojekt. Mit dem Programm „Life EPICS – Electronic Products: Impacts on Circular Economy and Sustainable Development“ soll ein weiterer Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft und nachhaltiger Entwicklung vollzogen werden.

Life-EPICS Logo (c) EURONICS International-Ltd
Life-EPICS Logo (c) EURONICS International-Ltd

Das Projekt basiert auf drei zentralen Säulen:

  1. Schulung und Qualifizierung: Mitgliedsbetriebe in den teilnehmenden Ländern erhalten gezielte Weiterbildungen zu nachhaltigen Produkten und Prinzipien.
  2. Ausbau von Service- und Reparaturangeboten: Die Reparaturmöglichkeiten im stationären Handel sollen gefördert und ausgeweitet werden.
  3. Einführung eines Nachhaltigkeitsindex: Ziel ist es, Endverbraucher transparent über die Nachhaltigkeit von Produkten zu informieren.

An „Life EPICS“ beteiligen sich fünf Länder: Deutschland, Frankreich, Spanien, Estland und Lettland. Das Projektvolumen liegt im mehrstelligen Millionenbereich, wovon 60 % von der Europäischen Kommission finanziert werden. Der Projektstart erfolgte Ende 2024, in Deutschland fiel der offizielle Auftakt im ersten Quartal 2025 im Rahmen des Euronics-Kongresses auf der KOOP in Berlin.

Benedict Kober, Sprecher des Vorstands der Euronics Deutschland eG, erklärte: „Unser Ziel ist es, Transparenz für Endverbraucher zu schaffen, um ihnen zu zeigen, wie sie ihr bestes Zuhause der Welt nachhaltiger gestalten können.“

Hans Carpels, Präsident von Euronics International, ergänzte: „Wir sind stolz, der erste und bisher einzige Retailer der Branche zu sein, dessen Antrag von der EU-Kommission genehmigt wurde.“

Mit dem Projekt „Life EPICS“ will Euronics langfristig zu einem nachhaltigeren Elektronikhandel beitragen und ein praxisorientiertes Modell für den Umgang mit Elektronikprodukten im Sinne der Kreislaufwirtschaft entwickeln.

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