Meldungen

Energiesparen im Haushalt: Tipps und Tricks

In den meisten Fällen gibt es bei der Nutzung von Hausgeräten mit wenigen Kniffen noch großes Einsparpotenzial zugunsten des Haushaltskontos und der Umwelt. Als einer der führenden Hausgerätehersteller Europas gibt die BSH-Hausgeräte hilfreiche Tipps für die richtige Programmnutzung, Dosierung und Lebensmittellagerung.


Tipp 1: Kühlen – Lebensmittelverschwendung und Stromverbrauch minimieren

Verderbliche Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch sollten bei möglichst niedrigen Temperaturen aufbewahrt werden, am besten nahe der Gefriergrenze. Gemüse hingegen hält sich länger in der Frischeschublade. Smarte Lösungen und Apps wie foodfittery reduzieren zusätzlich Lebensmittelverschwendung, indem sie beispielsweise auf Basis der Zutaten im Kühlschrank und der Vorratskammer Rezepte vorschlagen.

Grundsätzlich sind neue Geräte deutlich effizienter: Im Vergleich zu einem Gerät der Energieeffizienzklasse E lassen sich bei modernen Kühl- /Gefrierkombinationen über eine Lebensdauer von 15 Jahren bei einem angenommenen Strompreis von 0,42€/kWh rund 844 Euro sparen. Aber auch darüber hinaus lässt sich Energie sparen: Werden warme Speisen in den Kühlschrank gestellt, muss er zusätzliche Energie aufbringen, um diese herunterzukühlen und die Innentemperatur zu halten. Speisen sollten deshalb vorher auf Zimmertemperatur abgekühlt sein.

Tipp 2: Waschen & Trocknen – auf Dosierung und Programmwahl achten

Eine Überdosierung kostet zusätzliche Energie, da das überschüssige Waschmittel durch weitere Waschzyklen herausgewaschen werden muss. Durch die i-DOS Dosierautomatik neuer Waschmaschinen lassen sich bis zu 10 Liter Wasser und 38% Waschmittel pro Waschzyklus einsparen. Die fortschrittliche Sensorik und ein hocheffizientes Wassermanagement der neuen Premium-Waschmaschinen helfen zudem, weitere 20% Strom im Vergleich zur besten Energieeffizienzklasse A einzusparen. Die Nutzung des Eco-Programms trägt zusätzlich deutlich zur Reduzierung von Stromkosten und Umweltbelastung bei – auch über die Waschmaschine hinaus: Geschirrspüler sowie einige neue Kühl- /Gefrierkombinationen und Backöfen verfügen ebenfalls über ein Eco-Programm.

Die Wahl des Trockners hat ebenfalls großen Einfluss auf den Energieverbrauch: Geräte mit Wärmepumpen-Technologie verbrauchen bis zu 68% weniger Energie als konventionelle Trockner – zudem unterbieten die neuesten Geräte der BSH dank drehzahlgeregelter Kompressor-Technologie hier sogar die beste Energieeffizienzklasse A+++ um weitere 10%. Im Vergleich zu Trocknern der Energieeffizienzklasse B können Konsumenten über eine Lebensdauer von 15 Jahren bei einem angenommenen Strompreis von 0,42€/kWh so bereits 2.419 Euro sparen. Insbesondere im Winter kann ein Wärmepumpentrockner laut Stiftung Warentest ressourcenschonender sein, als Wäsche in einem beheizten Raum auf der Leine zu trocknen.

Tipp 3: Geschirrspülen – händisches Abwaschen verbraucht mehr Energie

Viele Konsumenten spülen das Geschirr vor, bevor sie es in den Geschirrspüler stellen. Das ist überflüssig und kann das Sauberkeitsergebnis sogar vermindern. Im Auto-Programm benötigen sowohl Maschine als auch Spülmittel nämlich den Schmutz, um effektiv arbeiten zu können. Ohne Vorspülen lassen sich so bis zu 60 Liter Wasser pro Spülgang sparen. Während der geschätzte durchschnittliche Wasserverbrauch beim Spülen von Hand 117 Liter pro Spülgang beträgt, verbraucht ein Geschirrspüler nur 10 Liter. Zudem sinkt der Energieverbrauch beim maschinellen Spülen um etwa ein Drittel.

Smarte Geschirrspüler lernen im Laufe des Betriebs dazu: Sie berücksichtigen den Energie- und Wasserverbrauch und schlagen über das Ökosystem Home Connect eine sparsame Programmalternative vor. Wann immer möglich, sollte das Eco-Programm verwendet werden. Da das Wasser über einen längeren Zeitraum langsamer erhitzt wird, spart dies Energie – und sorgt für sauberere Ergebnisse, da das Spülmittel mehr Zeit hat, das Geschirr einzuweichen.

Tipp 4: Backen – alte Gewohnheiten als Energiefallen

Bereits beim Anrühren des Teigs – oder gar davor – ist es Gewohnheit, den Backofen vorzuheizen. Durch unerwartete Verzögerungen im Backprozess läuft er dann oftmals unnötig lange. Dabei ist Vorheizen in vielen Fällen grundsätzlich gar nicht notwendig und der Verzicht darauf spart bis zu 20% Energie ein. Auch das Entfernen ungenutzter Backbleche oder anderen Zubehörs aus dem Garraum kann bis zu 20% sparen.

Tipp 5: Smartes Energiemanagement mit Home Connect

Gut informiert sind Nutzer von Geräten, die mit Home Connect vernetzt sind: Mit der App kann so beispielsweise der Verbrauch des jeweiligen Waschprogramms eingesehen werden. Sie bietet zudem die Möglichkeit, Geräteeinstellungen für den individuellen Bedarf anzupassen. Auch der Kühlschrank lässt sich mit der App energiesparender nutzen – sie gibt Tipps zur richtigen Lagerung der Lebensmittel und passt zudem die Temperatur an.

infoboard.de

Recent Posts

LG blickt auf zehn Jahre InstaView zurück

LG hat die InstaView-Funktion vor zehn Jahren eingeführt. Durch zweimaliges Klopfen auf die beleuchtete Glasfront… Read More

10 Minuten ago

KI-Suche verändert die Informationswege zum stationären Handel

Suchmaschinen bleiben für die Informationssuche in Deutschland der wichtigste Einstiegspunkt. KI-Assistenten gewinnen jedoch an Bedeutung… Read More

33 Minuten ago

GRAEF Dicianova erhält im IMTEST-Test die Note gut

Die 19 Zentimeter breite Siebträgermaschine GRAEF Dicianova erzielt im aktuellen Test des Verbrauchermagazins IMTEST die… Read More

1 Stunde ago

vonReiter stellt Einbaugeräte für den Küchenfachhandel vor

Die GGV Handelsgesellschaft präsentiert im September 2026 auf Gut Böckel erstmals eine Einbaugerätefamilie der Marke… Read More

1 Stunde ago

area30 und M.O.W. starten strategische Kooperation

Die area30 und die M.O.W. arbeiten ab der Messesaison 2026 strategisch zusammen. Zum Auftakt verbindet… Read More

2 Stunden ago

NIQ bringt Marktanalysen und Branchendialoge zur IFA 2026

NIQ kehrt als Official Global Insights Partner zur IFA Berlin 2026 zurück. Im Mittelpunkt des… Read More

21 Stunden ago