„Wir haben unsere Umsatzziele für das Geschäftsjahr 2016/17 erreicht“, Pieter Haas, CEO von Ceconomy.
Da dürften am Mittwoch vorvergangener Woche die Sektkorken geknallt haben: Mit einem dicken Plus von 5,9 % (zeitweilig sogar mehr als 7%) waren die Papiere des aus dem Metro-Konzern hervorgegangenen Unternehmens Ceconomy – heutige Konzernmutter der MediaMarktSaturn Retail Group – Tagesgewinner im Börsensegment M-Dax. Höhere Erlöse insgesamt und deutlich bessere Online-Verkäufe der beiden Elektromarkt-Ketten sorgten für Auftrieb an der Börse.
Pieter Haas, CEO von Ceconomy: „In diesem Übergangsjahr, in dem Ceconomy ein unabhängiges, börsennotiertes Unternehmen geworden ist, sind wir voll auf Kurs. Wir sind gut aufgestellt, um den Wandel im europäischen Markt für Consumer Electronics anzuführen. Wir haben unsere Umsatzziele für das Geschäftsjahr 2016/17 erreicht und bestätigen unsere EBIT-Prognose für das Gesamtjahr.“
Wie das neue Unternehmen in seiner ersten Umsatzmeldung zum Geschäftsjahr 2016/17, das am 30. September beendet wurde, mitteilt, hat sich der Umsatz um 1,3% auf 22,2 Milliarden Euro erhöht. Größter Wachstumstreiber war das Online-Geschäft mit einem satten Plus von 23 %. Der Online-Anteil am Umsatz – im vergangenen Jahr noch bei 8,9 % – ist auf 10.9 % empor geschnellt.
Partylaune herrschte besonders zwischen Juli und September, also dem 4. Quartal. In diesem Vierteljahr steigerte sich der Umsatz um 4,6% auf 5,3 Milliarden Euro, unterstützt zwar durch „vorteilhafte Basiseffekte“, aber eben auch durch die Einführung neuer Produkte in den Bereichen Mobilfunk (neue Smartphone-Modelle) und Entertainment sowie Investitionen zur Stärkung der Position in ausgewählten Märkten. Noch stärker verlief das 4. Quartal auf dem Heimatmarkt, in der DACH-Region: Hier gab es – vor allem auf dem deutschen Markt – mit einem Plus von 7,2 % ein besonders imposantes Wachstum.
Fortgesetzt wurde der Kurs der „selektiven Expansion“ mit 13 Neueröffnungen und einer Schließung. 1053 Geschäfte gibt es jetzt europaweit, in Deutschland kamen drei neue Stores hinzu. Reduziert hat sich in den vergangenen zwölf Monaten einzig die durchschnittliche Storegröße um weitere -3,4 % auf jetzt 2.811 m². Ein Trend, der in Zeiten des Multichannel-Handels durchaus Sinn macht und sich künftig noch verstärken dürfte. Die Zahlen zum Ergebnis werden im Dezember vorgelegt.
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