Ambiente 2015: Showtime für elektrisierende Neuheiten

Es gab mal eine (Vor-IFA-)Zeit, da war die Ambiente das Hochamt für Elektrokleingeräte. Insbesondere der Hype um die braunen Bohnen, der Coffee-Boom, nahm hier vor knapp einem Jahrzehnt seinen unwiderstehlichen Anlauf. Ob De’Longhi, Saeco, Jura oder die WMF: Alle buhlten mit repräsentativen Ständen um die Gunst der Fachbesucher, reichlich Genuss inklusive. Dann öffnete die IFA für die Weiße Ware ihre Tore – und hinterließ in Frankfurt eine Ödnis für Elektrokleingeräte.

Blick über den Tellerrand

Ambiente ohne Elektrokleingeräte? Mittlerweile – wieder – undenkbar. Fotos: Messe Frankfurt

Tempi passati. Seit drei, vier Jahren hat eine erste verhaltene Gegenbewegung eingesetzt. Immer mehr Kleingeräte-Hersteller kehren nach Frankfurt zurück. Eben das eine tun (IFA), ohne das andere zu lassen (Ambiente). Und dafür gibt es gute Gründe. Die, die aus der Hausgeräte-Branche hier ausstellen, tun das ganz bewusst. Weil ihr Angebot passgenau hierhin gehört oder weil sie genau hier ihre (mitunter internationaleren Housewares) Kunden finden. Und nicht zuletzt passen die Kleingeräte auch wunderbar ins Themenumfeld der Ambiente rund um den gedeckten Tisch.

Wer in der Branche erfolgreich wirtschaften will, muss immer mal wieder über den Tellerrand schauen. Das geht kaum bessser als in Frankfurt auf der Leitmesse Ambiente. Hier werden ab kommenden Freitag fünf Tage lang (13. – 17. Februar) die Trends zu Formen und Farben gesetzt.

Im Trend: Aussteller „mit Stecker“

“Für Fachbesucher wird das Angebot an Elektrokleingeräten nochmals attraktiver“, Thomas Kastl, Director Ambiente für den Bereich Dining.

Das Schöne ist: Die Ambiente hat das Angebot an Elektrokleingeräten weiter ausgebaut. Erneut werden sich mehr Aussteller „mit Stecker“ präsentieren als im Jahr zuvor. „Wir freuen uns über das stetig wachsende Interesse der Elektrokleingerätebranche. Für unsere Fachbesucher wird das Angebot in diesem Bereich damit nochmals attraktiver“, so Thomas Kastl, Director Ambiente für den Bereich Dining.

Ein Blick auf unseren Terminplan für Frankfurt braucht den Vergleich mit Berlin in Sachen Kleingeräte kaum scheuen. Caso, Petra, Ritterwerk, Severin, Solis und Rommelsbacher sind dabei, Leifheit, Unold und die WMF auch. Nicht zu vergessen KitchenAid, Graef, Steba, Graef und Vitamix.

Der Schwerpunkt der Elektrokleingeräte für den Bereich Küche liegt in den Hallen 3.0 und 3.1. In der Halle 3.1 finden Besucher Marken wie Bialetti, Esge, Gastroback, KitchenAid, Severin, Spring International, Unold oder Vitamix. In der Halle 3.0 sind u.a. Beem, Petra oder Tristar vertreten. Darüber hinaus präsentieren sich Kleingeräte für Küche und Haushalt auch in den Hallen 5.0, 5.1 und 6.1. Darunter sind Aussteller wie Fakir, Jupiter oder Waagen-Schmitt. Neben den rund 60 Ausstellern mit klarem Fokus auf Elektrokleingeräten haben auch Alessi oder Küchenprofi Produkte wie Wasserkocher oder Raclettegrills im Sortiment.

Pro Business setzt auf internationale Kontakte

Von „Pro Business“ nehmen gleich sechs Mitglieder an der Ambiente 2015 teil. Vorsitzender Heinz Werner Ochs: „Die Ambiente in Frankfurt bietet den teilnehmenden Pro Business Mitgliedern die ideale Möglichkeit, internationale Kontakte neu zu knüpfen, beziehungsweise bereits bestehende für den Verkauf ihrer hochwertigen Markengeräte weiter auszubauen. Dies ist eine der großen Stärken der Ambiente, die es zu nutzen gilt. Unsere Markenhersteller Fakir, Graef, Ritter, Rommelsbacher, Severin und Steba präsentieren sich schwerpunktmäßig in der Halle 3.1. und freuen sich auf interessante Gespräche und Abschlüsse.“

Partnerland USA

Wer erfolgreich wirtschaften will, muss über den Tellerrand schauen. Auf der Ambiente werden die Trends zu Formen und Farben gesetzt.

Die USA, das Partnerland der kommenden Ambiente, sind im Bereich der Elektrokleingeräte mit Firmen wie KitchenAid oder Vitamix auf der Ambiente vertreten. „2015 präsentieren wir mehr Produkt-Innovationen, die dem Wachstum von KitchenAid zusätzlichen Antrieb verleihen werden, als je zuvor. Umso wichtiger ist es für uns, unsere Partner rechtzeitig in die umfangreichen Neuzugänge einzuführen und ihnen einen detaillierten Einblick in unsere Angebots- und Leistungsvielfalt zu verschaffen“, lockt Isabella Cozzi, Business Development Manager, KitchenAid nach Frankfurt.

Matthias M. Machan

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