area30 entwickelt Messeformat im Branchendialog weiter

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Mit einem Think Tank hat der Messeveranstalter trendfairs einen Dialogprozess zur Weiterentwicklung der area30 gestartet. Rund 25 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Handel, Verbänden, Wissenschaft und Medien diskutierten in Frankfurt über künftige Anforderungen an die Fach- und Ordermesse.

Austausch zu veränderten Marktbedingungen

Der erste area30 Think Tank fand am 22. Juli 2026 in Frankfurt statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Messe unter veränderten Marktbedingungen positionieren kann. Zudem ging es um die Erwartungen von Ausstellern und Besuchern sowie um die künftige Verbindung von Geschäft, Inspiration und Messeerlebnis.

trendfairs bezog dafür Akteure ein, die den Küchenmarkt aus unterschiedlichen Perspektiven begleiten. Ziel war es, bestehende Stärken, aktuelle Herausforderungen und mögliche Entwicklungsschritte gemeinsam zu erörtern.

„Wir machen nicht nur Messen für den Markt, sondern mit dem Markt“, betonte trendfairs-Geschäftsführer Christopher Boss zu Beginn des Workshops. Nach Einschätzung des Veranstalters übernehmen Fachmessen neben der Produktpräsentation zunehmend Funktionen als Begegnungs-, Netzwerk- und Orientierungsplattformen.

Vier Themenfelder im World-Café-Format

Der Workshop wurde im World-Café-Format durchgeführt. Die Teilnehmenden arbeiteten in wechselnden Kleingruppen an vier Tischen. Nach jeder Gesprächsrunde änderten sich die Zusammensetzung der Gruppen und das jeweilige Thema.

Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Bereiche Kundenfokus, Kommunikation, Angebot und Inszenierung sowie Kollaboration. Dabei wurden sowohl positive Aspekte als auch Kritikpunkte angesprochen.

Zu den behandelten Themen gehörten die Besucherführung, die Kommunikation vor und während der Messe, die Aufenthaltsqualität und die Zusammensetzung des Ausstellerangebots. Auch die Rolle der area30 im ostwestfälischen Küchenherbst sowie mögliche gemeinsame Services und die Vernetzung mit weiteren Ausstellern wurden diskutiert.

Nach Angaben des Veranstalters wurden dabei unterschiedliche und teilweise widersprüchliche Anforderungen von Ausstellern, Besuchern und weiteren Marktteilnehmern sichtbar. Der Austausch sollte dazu beitragen, die jeweiligen Positionen nachvollziehbar zu machen und mögliche gemeinsame Ansätze zu entwickeln.

Erste Ansätze sollen im September umgesetzt werden

Die Ergebnisse der vier Themenrunden wurden am Ende des Workshoptages zusammengeführt. Eine Teilnehmerin fasste ihre Einschätzung so zusammen: „Ich bin begeistert von den vielen guten Ansätzen, die ich heute gehört habe – und von der Energie und Leidenschaft der Teilnehmenden, mit der hier diskutiert wurde“.

Nach Angaben von trendfairs sollen einige der erarbeiteten Ansätze bereits bei der anstehenden area30 im September berücksichtigt werden. Andere Vorschläge erfordern nach Einschätzung des Veranstalters mittelfristige Strategien und eine weitere Abstimmung mit den beteiligten Marktakteuren.

trendfairs-Geschäftsführer Christopher Boss
trendfairs-Geschäftsführer Christopher Boss

Boss wertete insbesondere die Bereitschaft der Teilnehmenden zur offenen Kritik und zur aktiven Mitwirkung als Signal für die Bedeutung der Messe innerhalb der Branche.

„Neben zahlreichen Ideen und berechtigten Kritikpunkten hat uns vor allem eines gefreut: Den Teilnehmenden ist die area30 wichtig genug, um einen ganzen Tag in Frankfurt zu erscheinen und mitzudiskutieren“, so Boss. „Alle verfolgen dasselbe Ziel wie wir: diese Messe als wichtiger Marktplatz der Branche erfolgreich in die Zukunft zu führen.“

Der Veranstalter kündigte an, den Dialog mit der Branche fortzusetzen. „Die Zukunft der area30 entsteht nicht am Schreibtisch, sondern im gemeinsamen Dialog mit den Menschen, die diese Branche prägen“, fasst Christopher Boss zusammen. „Der Think Tank hat gezeigt, wie viel Energie, Ideenreichtum und Gestaltungswille in unserer Branche stecken. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen – gemeinsam mit unseren Partnern.“

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