Treibt die Verschmelzung von Wearable-Technologie und Ernährungsmanagement weiter voran: Amazfit. Mit dem Prototypen „V1TAL“ arbeitet die Marke an einer KI-gestützten Food Camera, die den gesamten Essvorgang analysieren und in personalisierte Trainings- und Ernährungsempfehlungen überführen soll
Das Gerät befindet sich derzeit in der Vorproduktionsphase und erweitert das bestehende Food-Log-System der Zepp-App um deutlich tiefere Analysefunktionen.
Bereits seit einem Jahr ermöglicht die App, Mahlzeiten per Foto zu erfassen und mithilfe künstlicher Intelligenz Nährwerte zu schätzen. „V1TAL“ geht nun einen Schritt weiter: Nutzerinnen und Nutzer richten die Kamera auf ihr Essen, das System zeichnet den Verzehr automatisch auf und analysiert die Aufnahmen Bild für Bild. Dabei wird nicht nur die Zusammensetzung der Speisen erfasst, sondern auch die Art und Reihenfolge des Essens.
In der Zepp-App erhalten Anwender detaillierte Auswertungen – vom geschätzten Nährwert der tatsächlich konsumierten Lebensmittel über die zeitliche Abfolge einzelner Bestandteile bis hin zu Restmengen auf dem Teller, die in die Kalorienbilanz einfließen. Durch die Verknüpfung mit Trainingsdaten und individuellen Fitnesszielen entstehen personalisierte Ernährungsempfehlungen, abgestimmt auf Trainingsintensität, Regenerationsbedarf oder Muskelaufbau.
Datengetrieben Gesundheitsökosysteme im Vormarsch
Für die Elektrohausgerätebranche ist diese Entwicklung ein weiteres Signal für die wachsende Bedeutung datengetriebener Gesundheitsökosysteme. Die Kombination aus KI-Bilderkennung, Cloud-Auswertung und Wearable-Daten eröffnet perspektivisch Anknüpfungspunkte zu vernetzten Küchengeräten, smarten Waagen oder intelligenten Kühlschränken. Ernährung wird damit zunehmend Bestandteil eines ganzheitlich vernetzten Haushalts – und die Küche rückt noch stärker ins Zentrum digitaler Gesundheitsstrategien.
